Rückschlag für Brad Pitt: Tochter Zahara will seinen Namen loswerden
Die Tochter von Angelina Jolie und Brad Pitt, Zahara, hat offiziell beantragt, den Nachnamen "Pitt" streichen zu lassen. Das berichtet das "People"-Magazin unter Berufung auf Gerichtsunterlagen. Daraus soll hervorgehen, dass die 21-Jährige bei einem Gericht in Kalifornien einen Antrag auf Namensänderung gestellt hat. Zaharas Antrag stammt laut "People" vom 28. April und erfolgte damit nur wenige Tage, nachdem ihr Bruder Maddox Jolie ebenfalls beantragt hatte, den Nachnamen seines Vaters ablegen zu können.
Brad Pitt und Angelina Jolie hatten sich im Jahr 2016 getrennt, nachdem sie zwei Jahre verheiratet und über zehn Jahre ein Paar gewesen waren. Ihre Scheidung wurde im Dezember 2024 vollzogen. Das einstige Paar hat sechs gemeinsame Kinder: Maddox, Pax (22), Zahara, Shiloh (20) sowie die 17-jährigen Zwillinge Knox und Vivienne. Auch Shiloh hat US-Medienberichten zufolge bereits "Pitt" als Nachnamen abgelegt. Der Schritt erfolgte kurz nach dem 18. Geburtstag.
Aufwendige Suche nach Blindgängern - Autobahn zehn Tage lang gesperrt
Eine der wichtigsten Autobahnen im Ruhrgebiet wird am Freitagabend für zehn Tage gesperrt. Fachleute sollen auf der A40 in Mülheim nach Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg suchen. Dafür müssen Auto- und Lastwagenfahrer auf dem Ruhrschnellweg zwischen Duisburg und Essen weite Umleitungen fahren und sich auf Staus einstellen. Die Sperrung zwischen den Anschlussstellen Mülheim-Heißen und Mülheim-Winkhausen beginnt am Freitagabend um 21 Uhr und soll bis zum 22. Juni dauern. Betroffen seien beide Fahrtrichtungen, teilt die Autobahn GmbH mit.
Die A40 ist eine der wichtigsten Autobahnen im Ruhrgebiet. Auf dem Abschnitt zwischen Duisburg und Essen sind laut Autobahn GmbH jeden Tag 80.000 bis 90.000 Fahrzeuge unterwegs. Für die geplanten Baumaßnahmen sei an einer Stelle in Mülheim an der Ruhr eine ungewöhnlich aufwendige Suche nach Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg nötig, erläutert eine Sprecherin. Es gehe zwar nur um einen etwa 20 Meter langen Abschnitt. Doch für die Suche nach Bomben oder Munitionsresten im Erdreich müsse dort zunächst die Fahrbahn abgerissen werden. Erst dann könnten Kampfmittel-Spezialisten mit ihrer Arbeit beginnen. Anschließend müsse die Fahrbahn wiederhergestellt werden. Deshalb gebe es zu der zehntägigen Sperrung der Autobahn keine Alternative.
Papst Leo funkt seinen Segen an Kampfjet-Eskorte
Die zweite Etappe seiner Spanien-Reise führt Leo XIV. nach Barcelona. Im Flug stattet der Papst der Crew im Cockpit einen kurzen Besuch ab. Winkend und per Funk übermittelt er den Piloten der Kampfjets seinen Dank, die die Papst-Maschine begleiten.
Rotkehlchen brütet in Motorradhelm
In einem Schuppen in Gütersloh hat es sich ein Rotkehlchen in einem Motorradhelm gemütlich gemacht, um seinen Nachwuchs auszubrüten. Gleich sieben Eier habe es in sein sorgfältig gebautes Nest gelegt, berichtet Rainer Koch, der mit seiner Familie auf dem Grundstück wohnt. Noch sei der Nachwuchs nicht geschlüpft. Kochs Sohn Marcel hatte das brütende Vögelchen vergangene Woche in dem Helm entdeckt, als er etwas aus der Garage holen wollte. "Wir mussten schmunzeln: Der Helm liegt nämlich auf einem abgestellten Moped, genauer einer Schwalbe. Das hat sie sich schon passend ausgesucht", so Koch.
Moped und Helm waren erst seit wenigen Tagen in dem offenen Unterstand an dem ländlich gelegenen Haus der Familie in Gütersloh Avenwedde abgestellt - Zeit genug für das Rotkehlchen sich aus Moos, trockenem Gras und Ästchen ein gemütliches Nest zu bauen, wie Koch berichtet. "Es war ganz schön fleißig", sagt der 69-Jährige. Die ganze Familie mitsamt der zwei kleinen Enkelkinder sei nun schon sehr gespannt auf die Vogelkinder. "Wir gucken natürlich immer mal wieder um die Ecke, weil wir wissen wollen, was sie so macht." So habe man auch beobachten können, dass das Männchen der Vogelmutter Futter bringe, während sie die Eier warmhält und das Nest höchstens kurzzeitig verlasse. Koch geht davon aus, dass der Nachwuchs bald schlüpfen könnte. Insgesamt versuche man die werdende Familie möglichst in Ruhe zu lassen. "Wenn zu viele neugierige Besucher da sind, fühlt sie sich gestört und fliegt weg. Wir sind dann immer froh, wenn sie schnell wieder da ist", sagt Koch.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
trotz geltender Waffenruhe und den Verhandlungen um ein Kriegsende haben sich die USA und der Iran in der Golfregion erneut gegenseitig angegriffen. Nach dem Abschuss eines US-Militärhubschraubers führten die USA in der Nacht Vergeltungsschläge auf Ziele im Iran aus. Der Iran drohte seinerseits unmittelbar mit Gegenschlägen. Wenig später meldete Kuwait den Einsatz der Luftabwehr gegen einen feindlichen Angriff. In Bahrain heulten die Alarmsirenen wiederholt. Nach zunächst unbestätigten iranischen Angaben will Teheran auch einen US-Stützpunkt in Jordanien angegriffen haben.
Über die aktuellen Entwicklungen rund um den Iran-Krieg halten wir Sie in unserem Liveticker auf dem Laufenden.
Diese Themen haben wir heute außerdem im Blick:
Die Spitzen der Regierungskoalition loten um 18 Uhr mit Arbeitgebern und Gewerkschaften aus, inwieweit es eine gemeinsame Sichtweise auf den Reformbedarf in Deutschland gibt. Dabei soll es zuallererst um den Arbeitsmarkt, aber auch um Sozialreformen, Steuern und Bürokratieabbau gehen. Entscheidungen sind nicht zu erwarten. Die sollen erst in einer Sitzung des Koalitionsausschusses fallen, die für den 1. Juli geplant ist.
Das Bonner Landgericht befasst sich mit einem Rechtsstreit zu Corona-Masken, der den Bund fast eine halbe Milliarde Euro kosten könnte. Der Hamburger Textilhändler Pure Fashion Agency pocht auf eine Vereinbarung vom März 2020, die nach seiner Lesart ein Kaufvertrag war. Hierzu kommt es um 12 Uhr zur Gerichtsverhandlung.
Bill Gates sagt voraussichtlich vor dem Epstein-Ausschuss aus. Die Aussage des Microsoft-Mitgründers wird mit Spannung erwartet. In den Epstein-Akten kommt Gates immer wieder vor. Der Kontrollausschuss im US-Repräsentantenhaus arbeitet das Missbrauchsnetzwerk des 2019 verstorbenen Finanzinvestors und Sexualstraftäters Jeffery Epstein politisch auf.
Bundesaußenminister Johann Wadephul empfängt seine ungarische Amtskollegin Anita Orbán. Sie wollen gegen 13.30 Uhr vor die Presse treten.
Papst Leo XIV. setzt seinen Spanien-Besuch in Barcelona fort.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier setzt seinen Staatsbesuch in den Niederlanden fort.
Im Deutschen Bundestag stellen sich Innenminister Alexander Dobrindt und Landwirtschaftsminister Alois Rainer der Regierungsbefragung.
Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) öffnet. Zu Gast sein wird unter anderem Bundeskanzler Friedrich Merz.
Mein Name ist Anne Renzenbrink und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit wichtigen, kuriosen und interessanten Nachrichten aus Deutschland und aller Welt. Wie immer freue ich mich bei Fragen, Hinweisen und Kritik über Ihre Mail an dertag(at)ntv.de. Auf geht's!
Streit über Corona-Masken: Textilfirma fordert halbe Milliarde vom Bund
In einem Streit über Corona-Masken droht dem Bund eine Zahlungspflicht von fast einer halben Milliarde Euro. Der Hamburger Textilhändler Pure Fashion Agency pocht auf eine Vereinbarung vom März 2020, die nach seiner Lesart ein Kaufvertrag war. Hierzu kommt es am heutigen Mittwoch um 12 Uhr zu einer mündlichen Verhandlung vor dem Landgericht Bonn. Mit dem Urteil wird in einigen Wochen gerechnet.
Die Firma beruft sich auf Telefonate und Mails mit dem damaligen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und mit Beamten des Ministeriums. Sie fordert 287 Millionen Euro plus Zinsen, was sich laut Klägerin auf 464 Millionen Euro summiert. Das Ministerium wertet die Kommunikation hingegen nicht als Kaufvertrag. Der Fall ist einer von zahlreichen Rechtsstreitigkeiten rund um Maskeneinkäufe, die das Bundesgesundheitsministerium 2020 kurz nach Beginn der Corona-Pandemie auf den Weg brachte. Damals bekam das Ministerium Zusagen über viel größere Mengen als erwartet. Das wurde zu einem finanziellen Problem, da die Preise zu dieser Zeit der Pandemie hoch waren und schon wenig später sanken: Man hatte zu teuer eingekauft.
Ätzende Flüssigkeit ausgelaufen? IC in Böblingen evakuiert
Wegen eines ungewöhnlichen Geruchs im Zug ist in Böblingen in Baden-Württemberg ein IC der Deutschen Bahn evakuiert worden. Die Bundespolizei sei kurz nach 17.40 Uhr darüber informiert worden, dass möglicherweise eine ätzende Flüssigkeit ausgelaufen sei, teilt ein Polizeisprecher mit. Ersten Erkenntnissen zufolge klagten zwei Fahrgäste über Atemwegsbeschwerden. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Einsatz. Der Zug sei geräumt worden. Außerdem hätten Einsatzkräfte die Bahnsteige 4 und 5 für den Zugverkehr gesperrt.
Nach der Evakuierung des Zuges ging die Feuerwehr mit Messgeräten in das betroffene Abteil. Diese hätten positiv auf Ammoniak reagiert, sagt ein Sprecher. Das bedeute aber noch nicht sicher, dass es Ammoniak gewesen sei. Die Flüssigkeit wurde aufgenommen und sicher verpackt. Danach wurde der Zug gelüftet, wie die Feuerwehr weiter mitteilte. Der Einsatz war gegen 21.00 Uhr beendet. Im Zug befanden sich den Angaben zufolge 130 Passagiere, die alle unverletzt blieben. Der IC war auf der Gäubahn von Stuttgart in Richtung Singen unterwegs.