Der Tag
23. Februar 2026
imageHeute mit Heidi Ulrich und Johanna Ohlau
Zum Archiv
22:41 Uhr

Das war Montag, der 23. Februar 2026

Guten Abend, liebe Leserinnen und Leser,

der erste Tag der Woche gibt uns schon etwas mehr Hoffnung: Der Winter könnte sich tatsächlich verabschieden und das Thermometer dauerhaft über 0 bleiben. Doch so richtig angenehm ist es draußen noch nicht, deshalb bleiben wir doch lieber noch etwas drinnen. Ich hätte da die passenden Leseempfehlungen für Sie:

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Immer mehr Frühlingsboten wie die Krokusse kommen zum Vorschein. (Foto: picture alliance/dpa)

Kanzler eröffnet "Café Kyiv": Merz greift Russland ungewohnt hart an - und offenbart Dilemma

Von Volker Petersen

Reisners Blick auf die Front: "Die Ukrainer stoßen vor wie im Ersten Weltkrieg"

Der Schein trügt: So geht es der russischen Wirtschaft

Von Jan Gänger und Martin Morcinek

Mexikos mächtigster Drogenboss: So kamen die Behörden "El Mencho" auf die Spur

Von Janis Peitsch

Inkompetenz und Willkür: Trumps wilder Zollkurs hat System

Von Max Borowski

Studie in deutschen Ämtern: "Es gibt keine Behörde, in der wir keinen Rassismus gefunden haben"

Von Sarah Platz

In London abgeführt: Ex-Botschafter Mandelson nach Epstein-Enthüllungen festgenommen

Handelskonflikt spitzt sich zu: Trump droht mit "mächtigeren und unangenehmeren" Zöllen

Parteischädigendes Verhalten: AfD leitet Verfahren gegen Jan Wenzel Schmidt ein

"Schmerz war außer Kontrolle": Lindsey Vonn stand kurz vor Amputation

Ich verabschiede mich und bin morgen wieder an gleicher Stelle für Sie da - in der zweiten Tageshälfte.

Ihre Johanna Ohlau

Das war Montag, der 23. Februar 2026
22:02 Uhr

Biopic über Audrey Hepburn: Lily Collins spielt die Hollywood-Ikone

Schon in der Vergangenheit haben Mode-Magazine sie und ihren Stil immer mit Audrey Hepburn verglichen, jetzt darf Lily Collins tatsächlich die Hollywood-Ikone spielen: Die erfreuliche News teilte die Schauspielerin mit ihren Fans bei Instagram. Das Biopic soll demnach die Entstehungsgeschichte des Klassikers "Frühstück bei Tiffany" (1961) beleuchten. Sie sei "geehrt und ekstatisch", schreibt die 36-Jährige dazu. Die Schauspielerin, die vor allem durch die Netflix-Serie "Emily in Paris" bekannt ist, erklärte in ihrem Post, dass sie zeitlebens eine große Bewunderung für Hepburn empfunden habe.

Biopic über Audrey Hepburn: Lily Collins spielt die Hollywood-Ikone
21:36 Uhr

UN: Mehr als 600 Tote bei Flucht übers Mittelmeer seit Jahresbeginn

Das sind bedenkliche Zahlen, die die Internationale Organisation für Migration (IOM) heute bekanntgegeben hat: Nach dem Kentern mehrerer Flüchtlingsboote im Mittelmeer gehen die Vereinten Nationen (UN) von mindestens 606 Toten oder Vermissten seit Jahresbeginn aus. Die hohe Zahl der bei der Überquerung verunglückten Migranten mache dies zum "tödlichsten Jahresstart im Mittelmeer" seit Aufzeichnungsbeginn im Jahr 2014, erklärte die IOM. Allein am vergangenen Samstag seien bei einem Schiffbruch vor der griechischen Insel Kreta "mindestens 30 Migranten" als vermisst oder tot gemeldet worden, erklärte ein Sprecher. "Netzwerke des Menschenhandels und Schmuggels beuten weiterhin Migranten im zentralen Mittelmeer aus", erklärte die UN-Organisation weiter. Es sei dringend notwendig, "sichere und regulierte Migrationswege zu entwickeln, um Risiken zu verringern und Leben zu retten". Zwischen 2014 und 2025 starben laut IOM mehr als 33.000 Migrantinnen und Migranten im Mittelmeer oder wurden als vermisst gemeldet.

UN: Mehr als 600 Tote bei Flucht übers Mittelmeer seit Jahresbeginn
20:43 Uhr

Winona Ryder spielt bei Netflix-Hit "Wednesday" mit

Wenn mich schon eines als Kind begeistert (und auch gegruselt) hat, dann waren es Tim Burtons Filme wie "Beetlejuice" oder "Sleepy Hollow". Mit der ersten Staffel "Wednesday" über die Tochter der Addams Family - ebenfalls eine super Filmreihe, aber nicht von Burton - hat mich der Kultregisseur auch viele Jahre später echt abgeholt. An den Erfolg konnte die zweite Staffel der Netflix-Serie dann nicht so ganz anknüpfen, aber vielleicht könnte die dritte Auflage das Ganze toppen - wegen einer Star-Schauspielerin im Cast: Winona Ryder übernimmt eine Rolle in der dritten Staffel der Serie, wie Netflix bekanntgibt. Demnach wird die 54-Jährige einen Charakter namens Tabitha spielen. Dass sie es noch "drauf hat", hat die Hollywood-Schauspielerin ja mit ihrem Comeback in "Stranger Things" eindrucksvoll bewiesen. Viel mehr Details sind noch nicht bekannt, aber die Wednesday-Darstellerin Jenna Ortega und Ryder standen ja auch bereits für die "Beetlejuice"-Fortsetzung (2024) vor der Kamera.

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Winona Ryder (links) und Jenna Ortega (Foto: picture alliance / empics)
Winona Ryder spielt bei Netflix-Hit "Wednesday" mit
20:17 Uhr

Bericht: SEK überwältigt Mann mit Messer vor CDU-Zentrale in Berlin

Vor der CDU-Parteizentrale in Berlin soll es am frühen Abend einen größeren Polizeieinsatz gegeben haben. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Demnach soll ein Mann mit einem Messer in der Hand vor dem Haupteingang des Konrad-Adenauer-Hauses gedroht haben, sich das Leben zu nehmen. Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) konnte den 40-Jährigen demnach überwältigen. Die Umgebung soll weiträumig abgesperrt worden sein, weil der Mann behauptet hatte, Sprengstoff bei sich zu haben, wie die Zeitung unter Berufung auf einen Polizeisprecher schreibt.

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Der Vorfall soll sich vor der CDU-Parteizentrale in Berlin-Tiergarten ereignet haben. (Foto: picture alliance/dpa)
Bericht: SEK überwältigt Mann mit Messer vor CDU-Zentrale in Berlin
19:42 Uhr

ntv-Reporter über Eskalation in Mexiko: Eingriff der US-Armee "nicht auszuschließen"

In Mexiko eskaliert die Gewalt, das beobachten auch die USA sehr genau. Die Streitkräfte des Nachbarlandes sollen vorerst nur die Einheiten vor Ort unterstützen. Doch US-Präsident Donald Trump könnte auch einen Schritt weitergehen, wie ntv-Korrespondent Gordian Fritz erklärt.

ntv-Reporter über Eskalation in Mexiko: Eingriff der US-Armee "nicht auszuschließen"
19:07 Uhr

Mordanklage: Sohn von "Harry und Sally"-Regisseur Reiner plädiert auf "nicht schuldig"

Kurz vor Weihnachten erschütterte eine Gewalttat ganz Hollywood: "Harry und Sally"-Regisseur Rob Reiner und seine Ehefrau Michele wurden brutal ermordet aufgefunden. Schnell geriet einer ihrer Söhne in Verdacht - und wurde schließlich festgenommen. Nun hat Nick Reiner vor Gericht auf "nicht schuldig" plädiert, wie US-Medien berichten. Der 32-Jährige war zur Anklageverlesung in Los Angeles im Gericht in einem braunen Overall erschienen. Ihm steht eine Pflichtverteidigerin zur Seite. Der nächste Gerichtstermin wurde für Ende April angesetzt. Die Staatsanwaltschaft hatte den 32-Jährigen Mitte Dezember wegen zweifachen Mordes angeklagt. Im Falle einer Verurteilung droht ihm eine lebenslange Haft, möglicherweise sogar die Todesstrafe.

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Rob Reiner und seine Ehefrau Michele. (Foto: picture alliance / Photoshot)
Mordanklage: Sohn von "Harry und Sally"-Regisseur Reiner plädiert auf "nicht schuldig"
18:25 Uhr

Epstein-Skandal: Polizei nimmt britischen Ex-Botschafter Mandelson fest

Die Vorwürfe gegen den britischen Ex-Botschafter und Starmer-Vertrauten Peter Mandelson wiegen schwer: Wie aus den sogenannten Epstein-Files laut Medienberichten hervorgeht, könnte Mandelson nicht nur Zehntausende Dollar von dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein angenommen haben, sondern auch sensible Informationen weitergegeben und sogar versucht haben, zu Gunsten des 2019 in Haft gestorbenen Kriminellen die britische Regierungspolitik zu beeinflussen. Nun hat die britische Polizei den früheren Botschafter in den USA, Wirtschaftsminister und EU-Kommissar in Verbindung mit der Epstein-Affäre festgenommen wegen des Verdachts auf Fehlverhaltens im Amt. Das berichtet die britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf Scotland Yard.

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Peter Mandelson wurde am Morgen noch auf freiem Fuß in London gesichtet. (Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)
Epstein-Skandal: Polizei nimmt britischen Ex-Botschafter Mandelson fest
18:13 Uhr

Startender Jet löst Flächenbrand auf Flughafen aus

Im US-Bundesstaat Georgia kommt es auf dem Flughafen in Savannah zu einem schauerlichen Zwischenfall. Das Gras neben einer Landebahn fängt plötzlich Feuer. Kurz zuvor fällt neben beim Abheben eines Delta-Jets ein Triebwerk aus. Nun ermittelt das US-Luftbehörde.

Startender Jet löst Flächenbrand auf Flughafen aus
17:51 Uhr

Glassplitter - Hersteller ruft Brühe zurück

Das Abendessen schon fertig? Falls Sie mit Brühe gekocht haben, vielleicht lieber nochmal aufs Etikett schauen: Der Lebensmittelhersteller Ökoland ruft mehrere seiner Produkte zurück, weil die Gefahr besteht, dass darin Glassplitter enthalten sein könnten. Wie das Unternehmen auf der Plattform lebensmittelwarnung.de mitteilt, sind davon folgende Produkte betroffen:

  • Knochenbrühe vom Bio-Huhn, 380 ml, haltbar bis Juli 2028, Charge L8345

  • Hühnerfleisch in Brühe, 320 ml, haltbar bis November 2027, Charge L7648

  • Rindfleisch in Brühe, 320 ml, haltbar bis Oktober 2027, Charge L7575

Das Mindesthaltbarkeitsdatum und die Chargennummer finden Sie auf dem Deckel aufgedruckt. Verkauft wurden die Produkte den Angaben zufolge in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen. Wer eines der betroffenen Produkte gekauft hat, wird gebeten, es zu entsorgen. Alternativ können Verbraucherinnen und Verbraucher Produkte der betroffenen Chargen zurückzugeben. Sie erhalten auch ohne Vorlage des Kassenbons den Kaufpreis erstattet.

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So sieht das betroffene Produkt aus. (Foto: Firma Oekoland)
Glassplitter - Hersteller ruft Brühe zurück
17:02 Uhr

Elfjähriger schnappt sich Auto seiner Mutter und baut Unfall

Das ist schon ein sehr blutiger Fahranfänger gewesen: Ein erst elf Jahre alter Junge ist in Hamm in Nordrhein-Westfalen mit dem Auto seiner Mutter zu einer Spritztour aufgebrochen. Angesichts seiner vermutlich eher geringen Fahrkenntnisse und seiner Körpergröße hat die Fahrt nicht lange gedauert. Geendet ist sie mit einem Knall in ein am Seitenrand stehenden Auto. Kurz davor hatten sich Zeugen bei der Polizei gemeldet und von dem auffällig fahrenden Auto berichtet. wie die Polizei mitteilt. Die Mutter sei beim Eintreffen der Streife bereits vor Ort gewesen. Der Junge hat mit seiner tollkühnen Idee für eine Ausfahrt auf eigene Faust einige tausend Euro Schaden angerichtet.

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So einen jungen Autofahrer zieht die Polizei seltener aus dem Verkehr.
Elfjähriger schnappt sich Auto seiner Mutter und baut Unfall
16:38 Uhr

Jennifer Lopez gratuliert ihren Zwillingen - zum 18. Geburtstag!

Obacht, nach dem Lesen dieser Zeilen könnten Sie sich alt fühlen: Gefühlt bin ich doch eben noch zu "Jenny from the Block" und "Play" durch mein Kinderzimmer gehüpft, da muss ich feststellen: Nicht nur ich bin erwachsen, sondern auch die Zwillinge der Sängerin. Bei Instagram gratuliert Lopez ihren Kindern Emme und Max mit einer emotionalen Video-Collage samt langer Liebeserklärung zum 18. Geburtstag. "Ihr wurdet mitten in der Nacht geboren, inmitten des größten, schönsten Schneesturms, den New York seit Jahren gesehen hat!", schreibt die 56-Jährige dazu. Einen ähnlich heftigen Schneesturm erlebt New York City wohl gerade jetzt (Mehr dazu im Eintrag um 06:35 Uhr). Doch zurück zum Thema: Wer in dem emotionalen Rückblick mit keiner Silbe erwähnt wird, ist der Vater, Sänger Marc Anthony. Der hat wohl im Leben der Kinder eher keine Rolle gespielt, wie Lopez kürzlich bei "Entertainment Tonight" erzählte: "Es gab viele Menschen, die in mein Leben getreten sind und wieder gegangen sind, aber eigentlich waren es immer nur wir drei. Zu sehen, wie sie sich gerade entwickeln und zu jungen Erwachsenen heranwachsen ... sie sind so bereit für ihr Leben." Ihr Exmann ist wohl noch lange nicht aus dem Kinder-Modus raus: Anthony hat sieben Kinder mit drei Frauen und wartet gerade darauf, dass Kind Nummer acht schlüpft. Hoffentlich ist er im Leben seiner weiteren Kinder präsenter ...

Jennifer Lopez gratuliert ihren Zwillingen - zum 18. Geburtstag!
16:11 Uhr

USA ziehen Diplomaten aus Libanon ab - Anzeichen für Eskalation mit Iran?

Die USA ziehen nicht unbedingt benötigte Diplomaten und Familienangehörige aus dem Libanon ab, weil die Spannungen mit dem Iran zunehmen. Das erklärte ein Beamter des US-Außenministeriums, wie AP meldet. Insgesamt mehren sich die Anzeichen, dass ein amerikanischer Militärschlag gegen den Iran bevorstehen könnte. Im Libanon sitzt die vom Iran unterstützte Hisbollah. Sollte es zu einem Militärschlag kommen, könnte es auch im Libanon zu weiteren Spannungen kommen.

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Was planen US-Außenminister Marco Rubio (links) und US-Präsident Donald Trump? (Foto: picture alliance / Sipa USA)
USA ziehen Diplomaten aus Libanon ab - Anzeichen für Eskalation mit Iran?
15:43 Uhr

Unfall mit Gefahrguttransporter - A2 in NRW gesperrt

Auf der A2 zwischen Gladbeck-Ellinghorst und dem Dreieck Bottrop geht erst einmal nichts - und das voraussichtlich bis morgen Früh: Nach einem Unfall mit mehreren Lkw bleibt die Strecke in beide Richtungen voraussichtlich bis um 8 Uhr am Dienstag gesperrt, sagte eine Polizeisprecherin. Zwei Lkw - darunter ein Gefahrguttransporter - seien in dem Unfall verwickelt, einer der Lastwagen stand laut Mitteilung auf der Fahrbahn in Flammen. Es handelt sich dabei laut Polizei nicht um den Gefahrguttransporter, sondern um einen Lastwagen, der Getränke an Bord hatte. Über den Zustand des Fahrers gebe es bislang keine gesicherten Erkenntnisse, schilderte die Polizeisprecherin. Was der Gefahrguttransporter geladen hatte, war zunächst ungewiss. Die Ladung sei aber intakt geblieben, berichtete die Sprecherin.

Unfall mit Gefahrguttransporter - A2 in NRW gesperrt
15:02 Uhr

Bienenschwarm attackiert Fahrgäste in Riesenrad

Ein riesiger Bienenschwarm fällt über ein Riesenrad auf einem Jahrmarkt in Indien her. Fahrgäste springen in Panik aus den Gondeln, halten sich außen fest oder klettern hinab. Mehrere Menschen kommen in ein Krankenhaus, drei Kinder müssen wegen der Stiche sogar auf die Intensivstation verlegt werden.

Bienenschwarm attackiert Fahrgäste in Riesenrad
14:50 Uhr

Schichtwechsel

Allen im Frühdienst wie meiner lieben Kollegin Heidi Ulrich wünsche ich einen schönen Feierabend - und allen wie mir in der Spätschicht einen guten Start! Mein Name ist Johanna Ohlau und bis zum späten Abend halte ich Sie in "Der Tag" mit Nachrichten aus Deutschland und der Welt auf dem Laufenden und bestenfalls auch etwas bei Laune. Sie haben Fragen, Hinweisen und Kritik? Dann schreiben Sie mir am besten per Mail: johanna.ohlau(at)ntv.de. Los geht's!

Schichtwechsel
14:25 Uhr

UN-Hochkommissar warnt vor Macht von Autokraten und IT-Milliardären

Die jährliche Sitzung des UN-Menschenrechtsrats beginnt mit warnenden Worten. So fordert UN-Hochkommissar Volker Türk etwa ein internationales Engagement gegen das Machtstreben mancher Politiker und IT-Unternehmer. "Gemeinsam sind wir mächtiger als jeder Autokrat oder Technologie-Milliardär", sagt er in Genf. Der Menschenrechts-Hochkommissar kritisiert Politiker, die sich nicht an Gesetze und internationale Grundregeln hielten. Sie würden ihre Ziele zu jedem Preis verfolgen - etwa durch Desinformation oder indem sie Wirtschaftsmacht als Waffe einsetzten, sagt er. "Eine enge Clique von Technologie-Tycoonen kontrolliert einen übermäßigen Teil der globalen Informationsflüsse und verzerrt so öffentliche Debatten, Märkte und sogar Regierungssysteme", fügt der österreichische UN-Diplomat hinzu.

UN-Hochkommissar warnt vor Macht von Autokraten und IT-Milliardären
13:55 Uhr

Grüne stützen CDU bei Social-Media-Verbot für Kinder

Die Grünen stellen sich hinter das von der CDU angestrebte Social-Media-Verbot für Kinder. Ein Mindestalter von 14 Jahren sei richtig, das habe sie schon lange gefordert, sagt die Grünen-Vorsitzende, Franziska Brantner. Am Wochenende hatte die CDU auf ihrem Parteitag die Regierung aufgerufen, "eine gesetzliche Altersgrenze von 14 Jahren für die Nutzung sozialer Netzwerke einzuführen". Ähnliche Vorschläge waren auch schon aus der SPD zu hören, während die CSU diese als realitätsfremd ablehnt.

Grüne stützen CDU bei Social-Media-Verbot für Kinder
13:22 Uhr

Elfjähriger rammt mit Auto seiner Mutter anderen Wagen

Zum Glück ist niemand verletzt worden: Ein elfjähriger Junge hat in Hamm eine kurze Autofahrt unternommen und einen Unfall verursacht. Die Polizei schreibt, dass er am Samstagnachmittag mit dem Auto seiner Mutter unterwegs war, damit gegen einen geparkten Pkw stieß und daraufhin parkte. Zeugen hätten ein auffällig fahrendes Fahrzeug beobachtet. Der Sachschaden wird auf 6000 Euro geschätzt. Wie der Junge dazu kam, den Wagen zu steuern, ist unklar. Es wird ein Strafverfahren eingeleitet.

Elfjähriger rammt mit Auto seiner Mutter anderen Wagen
12:42 Uhr

Neuer niederländischer Premier sorgt für Premieren

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Jetten ist seit 20 Jahren in der Politik: Er war unter anderem Klimaminister, Abgeordneter in Den Haag, und davor in der Kommunalpolitik. (Foto: IMAGO/ANP)

Die Niederlande haben eine neue Regierung: Rob Jetten und seine Kabinettsmitglieder schworen vor König Willem-Alexander in Den Haag den Amtseid. Es gibt gleich mehrere Premieren. Jetten ist der Parteichef linksliberalen D66. Diese stellt zum ersten Mal den Regierungschef. Mit 38 Jahren ist er auch der jüngste und der erste offen homosexuelle Regierungschef des Landes.

Seine Partei hatte die Wahl Ende Oktober knapp vor der Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders gewonnen und bildet nun eine Koalition mit der christdemokratischen CDA und der rechtsliberalen VVD. Das Bündnis hat aber in beiden Kammern des Parlaments keine Mehrzeit.

Neuer niederländischer Premier sorgt für Premieren
12:30 Uhr

EU lässt US-Handelsdeal erstmal in der Schwebe

Der EU fehlt Klarheit nach dem Zoll-Urteil in den USA. Das Europaparlament wolle die Arbeit an der Umsetzung einer zuvor geschlossenen Handelsvereinbarung mit Washington pausieren, melden mehrere Nachrichtagenturen. Dafür hätten sich die Abgeordneten einer breiten Mehrheit der Fraktionen ausgesprochen, heißt es. Das Parlament stimmt demnach vorerst nicht über eine Abschaffung der EU-Zölle auf US-Industrieprodukte ab. Die EU brauche zunächst mehr Details von den USA zu deren neuem Zollprogramm. Am Freitag hatte der Oberste Gerichtshof der USA die von Präsident Trump verhängten Sonderzölle für unrechtmäßig erklärt. Daraufhin kündigte Trump neue Zölle über 15 Prozent an.

EU lässt US-Handelsdeal erstmal in der Schwebe
12:04 Uhr

Rauchwolke über Essen: Autohandel steht in Flammen

In Essen steht das Gelände eines Fahrzeughändlers in Flammen. Mehrere Wagen und eine Lagerhalle brennen komplett aus. Anwohner im Essener Stadtgebiet werden über die Warn-App NINA aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Rauchwolke über Essen: Autohandel steht in Flammen
11:37 Uhr

Messerangreifer attackiert Männer am Würzburger Bahnhof

Ein mit einem Messer bewaffneter Mann hat am Morgen mehrere Menschen am Würzburger Hauptbahnhof angegriffen. Die Polizei hat den Tatverdächtigen festgenommen. Es handelt sich um einen 35-jährigen afghanischen Staatsangehörigen. "Er trat an einen Stand der Zeugen Jehovas heran und führte in der Folge unvermittelt mehrere Stichbewegungen in Richtung eines 68-jährigen Mannes aus und ging auch einen 55-Jährigen und einen 51-Jährigen körperlich an", schreibt die Polizei zu der Tat im Bereich der Eingangshalle. Die drei Menschen wurden nach bisherigen Erkenntnissen in dem Gerangel leicht verletzt, erlitten jedoch keine Schnittverletzungen. Mehrere Passanten, darunter ein Polizist in Zivilkleidung, hätten sofort eingegriffen und den Mann überwältigt, so die Polizei. Das Motiv des Angreifers ist noch unklar. Seine Wohnung werde durchsucht und Videos ausgewertet. Die Polizei sucht auch weitere Augenzeugen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Messerangreifer attackiert Männer am Würzburger Bahnhof
10:50 Uhr

Trump-Kette will australischen Touri-Hotspot dominieren

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Blick auf die Skyline im Jahr 2023. (Foto: picture alliance / Newscom)

Es soll das höchste Gebäude Australiens werden, in bester Lage direkt am Wasser. Im Touristen-Hotspot Surfers Paradise an der Ostküste ist ein Trump-Tower geplant. Der Vertrag sei unterzeichnet, erklärt die australische Entwicklerfirma Altus Property Group. Vorgesehen ist ein 340 Meter hoher Luxus-Wolkenkratzer mit 91 Stockwerken. Somit würde der "Trump International Hotel & Tower" den 322 Meter hohen Q1 Tower überragen, der im gleichen Ort steht und bisher das höchste Gebäude des Kontinents ist. Auch würde der Trump-Tower die markante Skyline des Küstenabschnitts umformen. Kosten soll der Bau umgerechnet 900 Millionen Euro, finanziert von privaten Investoren aus Singapur, Hongkong, den Vereinigten Arabischen Emiraten und den USA. Neben einem Hotel umfasst das Vorhaben 270 Luxusresidenzen sowie einen privaten Beach Club und Einzelhandels- und Gastronomieflächen.

Trump-Kette will australischen Touri-Hotspot dominieren
10:12 Uhr

China ruft USA auf, Zölle aufzuheben

Was passiert nach dem Urteil des höchsten US-Gerichts zu Trumps Zöllen? China fordert die Regierung in Washington auf, ihre einseitigen Zollmaßnahmen gegen Handelspartner aufzuheben. "Einseitige Zölle der USA verstoßen gegen internationale Handelsregeln und US-amerikanisches Recht und sind nicht im Interesse einer der Parteien", teilt das chinesische Handelsministerium mit. China werde die weitere Entwicklung genau beobachten und seine Interessen entschlossen schützen. Zuvor hatte der Oberste Gerichtshof in den USA viele der von US-Präsident Trump verhängten Zölle gekippt, darunter auch einige gegen China. Trump reagierte auf die Entscheidung, indem er neue, zusätzliche Zölle ankündigte. Zuerst sollten diese zehn Prozent auf alle US-Importe betragen, nur einen Tag später sprach er von 15 Prozent.

China ruft USA auf, Zölle aufzuheben
09:32 Uhr

Radar: Trumps Grönland-Schiff ist gar nicht losgefahren

Trump sorgt erneut für Irritationen: Ein riesiges Lazarettschiff der US-Marine soll sich auf den Weg nach Grönland machen, um Patienten medizinisch zu versorgen. Was das Schiff dort tatsächlich soll, weiß niemand genau. Zudem zeigt das Marine-Radar: Der schwimmende Klotz ist noch gar nicht unterwegs.

Radar: Trumps Grönland-Schiff ist gar nicht losgefahren
09:19 Uhr

Fahrstuhl von Tokios Fernsehturm bleibt stecken – Besucher erleben abenteuerliche Rettung

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634 Meter hoch ist der Tokyo Skytree. Der Fahrstuhl blieb auf dem Weg von der Aussichtsplattform stehen, die sich in 350 Metern Höhe befindet. (Foto: picture alliance / imageBROKER)

Für die 20 Betroffenen war das wohl ein Sonntagsausflug zum Abhaken. Sie saßen mehr als fünf Stunden in einem Fahrstuhl des Fernsehturms in Tokio fest. Der Fahrstuhl der Gruppe, zu der zwei Kinder gehörten, war in 30 Metern Höhe stehengeblieben. Um 2 Uhr morgens Ortszeit wurden sie erlöst. Laut dem Fernsehsender NHK sah die Rettung so aus: Zunächst konnte ein benachbarter Aufzug auf dieselbe Höhe des Fahrstuhls abgesenkt werden. Daraufhin wurden die Notausgänge beider Aufzüge geöffnet und eine Metallbrücke mit Handläufen zwischen den beiden etwas mehr als einen Meter voneinander entfernten Aufzügen angebracht. Über diese konnten die Eingeschlossenen schließlich in Sicherheit gebracht werden, meldet NHK. Verletzt wurde niemand. Warum der Fahrstuhl plötzlich stehenblieb, ist unklar. Mehr dazu lesen Sie hier.

Fahrstuhl von Tokios Fernsehturm bleibt stecken – Besucher erleben abenteuerliche Rettung
08:43 Uhr

Bald bis zu 20 Grad: Ist das jetzt schon der Frühling?

Wochenlang haben Schnee und Eis weite Teile Deutschlands im Griff. Jetzt zieht warme Luft aus Südeuropa ins Land. Der Wochenstart bleibt bei Plusgraden zwar noch grau, windig und mitunter verregnet - dann aber stehen bis zu 20 Grad an. Zeit für erste Frühlingsgefühle.

Bald bis zu 20 Grad: Ist das jetzt schon der Frühling?
08:14 Uhr

Aktivisten hängen Andrew-Foto im Louvre auf

Andrew_nach_Festnahme
Ein Reuters-Fotograf hielt diesen bezeichnenden Moment fest.

Das Foto von Andrew Mountbatten-Windsor ging um die Welt. Die Momentaufnahme zeigt ihn auf der Rückbank eines Autos zusammengesackt sitzend, kurz nachdem er aus einer Polizeiwache freigekommen ist. Etwa 12 Stunden zuvor war er wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch festgenommen worden. Dieses Foto war nun am Sonntag, wenn auch nur für Minuten, im Pariser Louvre zu sehen. Aktivisten der Gruppierung "Everyone Hates Elon" haben es dort aufgehängt - zusammen mit einer Bildbeschreibung: "He's Sweating Now - 2026" (Zu Deutsch: "Er schwitzt jetzt - 2026") Ein Sprecher der Gruppe erklärt die Aktion: "Wir wollten dem ehemaligen Prinzen Andrew zeigen, wie die Welt ihn in Erinnerung behalten wird, indem wir dieses ikonische Verhaftungsfoto im Louvre aufgehängt haben. Hoffen wir, dass dies nur der Anfang ist. Gerechtigkeit für alle Überlebenden von Epstein." Berichten zufolge entfernten Louvre-Mitarbeitende das Bild nach etwa einer Viertelstunde von der Wand. Mehr dazu lesen Sie hier.

Aktivisten hängen Andrew-Foto im Louvre auf
07:27 Uhr

Passagiere harren über Nacht in Flugzeugen auf dem Vorfeld aus

Der Wetterumschwung sorgt dafür, dass sich einige wetterbedingte Probleme beim Reisen erledigen. Noch vor ein paar Tagen hatte das Winterwetter etwa 500 Fluggästen am Münchner Flughafen einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht. Anstatt ihrem Reiseziel wie geplant am Donnerstagabend näher zu kommen, mussten sie die ganze Nacht auf dem Vorfeld im Flugzeug ausharren. Weil es so stark geschneit hatte, wurden ihre Flüge in der Nacht gestrichen, nachdem schon alle Passagiere an Bord und die Flugzeuge startbereit waren, wie ein Sprecher der Lufthansa mitteilt. Um trotz des Nachtflugverbots auch nach Mitternacht noch starten zu können, hätten einige Flüge Sondergenehmigungen erhalten. Wegen des Schnees hätten bereits abgefertigte und startbereite Flüge aber dann doch keine Starterlaubnis bekommen, so der Lufthansa-Sprecher. Die Passagiere hätten aber nicht mehr zum Terminal zurückkehren können. Dem Flughafen zufolge waren keine Busse vorhanden, um die Passagiere dorthin zurückzubringen. "Zu diesem Zeitpunkt waren bereits alle Parkmöglichkeiten für Flugzeuge direkt am Terminal belegt und die Buskapazitäten auf den Vorfeldern eingeschränkt", teilt der Flughafen mit. Warum genau keine Busse vorhanden waren, wird nicht erklärt. Erst am frühen Morgen fuhren dem Lufthansa-Sprecher zufolge wieder Busse, die die Passagiere abholten. Neben drei Lufthansa-Flügen waren nach Angaben der Airline auch zwei Air-Dolomiti-Flüge betroffen. Der Flughafen entschuldigt sich: "Wir bedauern die damit entstandenen Unannehmlichkeiten sehr."

Passagiere harren über Nacht in Flugzeugen auf dem Vorfeld aus
07:24 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

Zum Wochenbeginn stehen diese Termine an:

  • Die EU-Außenminister beraten über ein Ukraine-Darlehen und weitere Russland-Sanktionen. Ungarn hat schon angekündigt, sich querzustellen.

  • Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer treffen sich zur letzten Tarifverhandlungsrunde vor dem Ende einer Friedenspflicht. Scheitern die Gespräche in dieser Woche, drohen ab März Arbeitskämpfe, die den Bahnverkehr bundesweit treffen könnten.

  • Die Tarifverhandlungen für rund 585.000 Beschäftigte in der Chemie- und Pharmaindustrie gehen in die zweite Runde.

  • Knapp vier Monate nach der Parlamentswahl bekommen die Niederlande eine neue Regierung. Die neue Ministerriege wird von König Willem-Alexander im Palast Huis ten Bosch in Den Haag vereidigt. Neuer Regierungschef wird der linksliberale Rob Jetten.

  • Der Internationale Strafgerichtshof startet das Vorverfahren gegen den ehemaligen Präsidenten der Philippinen, Rodrigo Duterte. Die Anklage wirft ihm mindestens 78 Morde im staatlichen "Krieg gegen die Drogen" von 2011 bis 2019 vor.

  • In Würzburg beginnt die Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz, bei der die Bischöfe auch einen neuen Vorsitzenden wählen wollen.

Mein Name ist Heidi Ulrich, ich darf Sie durch die erste Tageshälfte mit News begleiten. Bei Fragen zu "Der Tag" erreichen Sie mich über heidi.ulrich(at)ntv.de.

Das wird heute wichtig
06:35 Uhr

Schneesturm lässt New York stillstehen: Autos dürfen nicht fahren

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Keine Autos, Lastwagen, Motorroller und E-Bikes. Nur Einsatzkräfte dürfen hier noch fahren. (Foto: AP)

Während es hierzulande frühlingshaft wird, zieht ein heftiger Schneesturm über den Nordosten der USA hinweg. Mehrere Bundesstaaten haben deswegen den Ausnahmezustand verhängt. Auch wurden in Teilen der Region Fahrverbote erlassen. Sogar die Millionenmetropole New York sperrt ihre Straßen für den Autoverkehr. Die Stadt ergreift weitere Vorsichtsmaßnahmen: Schulen, Büchereien und andere Einrichtungen bleiben geschlossen. Außerdem fallen am berühmten Broadway die Theatervorstellungen aus. Bürgermeister Zohran Mamdani ruft die Bewohner auf, zuhause zu bleiben. Gleichzeitig gibt es Aufnahmezentren, in denen sich Bürger aufwärmen können. Bei einem Wintersturm im letzten Monat waren 18 Menschen in den Straßen von New York gestorben.

Schneesturm lässt New York stillstehen: Autos dürfen nicht fahren
06:03 Uhr

Kassenärzte-Chef schlägt vor, freiwillige Leistungen der Krankenkassen zu streichen

In der Debatte um Einsparungen im Gesundheitssystem fordert der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung die komplette Abschaffung der häufig für Marketingzwecke genutzten freiwilligen Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. "Wenn nicht genug Geld für den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung da ist und gespart werden muss, sind 'Nice to have'-Leistungen als Erstes zu streichen", sagt Andreas Gassen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Es kann doch nicht sein, dass Kassen die Vergütung für Leistungen, die durch den Gemeinsamen Bundesausschuss beschlossen worden sind, kürzen wollen und gleichzeitig hohe Summen für werbewirksame Dinge bezahlen", meint er mit Blick auf Forderungen der Kassen, die Honorare der Ärzte zu kappen.

Gassen bezieht sich auf die sogenannten Satzungsleistungen, die über das allgemeine Leistungsniveau der gesetzlichen Krankenversicherung hinausgehen und von Kasse zu Kasse unterschiedlich sind. Dazu zählen etwa die umstrittenen Behandlungsmethoden Homöopathie, Anthroposophie oder Phytotherapie. Zudem zahlen viele Krankenkassen Zuschüsse zu Gesundheitskursen oder für den Kauf von Fitnesstrackern. Den Kassen wird immer wieder vorgeworfen, mit solchen Angeboten, Geld der Solidargemeinschaft für Werbezwecke einzusetzen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Kassenärzte-Chef schlägt vor, freiwillige Leistungen der Krankenkassen zu streichen