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Der TagDutzende Tote nach Untergang zweier Boote vor Dschibuti

30.01.2019, 10:16 Uhr

Nach dem Untergang zweier Flüchtlingsboote vor der Küste des ostafrikanischen Landes Dschibuti am Dienstag sind mindestens 28 Menschen gestorben. Die Küstenwache setzt ihre Suche fort.

  • Zwei Überlebende wurden bereits kurz nach den Bootsunglücken entdeckt, "mehrere" weitere seien in eine IOM-Niederlassung in der Stadt Obock im Nordosten des Landes gebracht worden, sagte Lalini Veerassamy, Leiterin der IOM-Mission in Dschibuti.

  • Die beiden überladenen Boote waren nach Angaben der UN-Behörde eine halbe Stunde nach der Abfahrt in der nördlich von Obock gelegenen Küstenstadt Godoria in Seenot geraten und gekentert.

  • Laut einem Überlebenden befanden sich alleine an Bord seines Schiffs etwa 130 Menschen. Wie viele Migranten das andere Boot beförderte, ist unklar.