Das war Montag, der 9. April 2018
Liebe Leser, der Tag neigt sich dem Ende zu. Natürlich ist wieder viel passiert: Für Wirbel sorgte die Nachricht, dass die Lufthansa wegen Warnstreiks am morgigen Dienstag 800 Flüge streicht. Aber auch die Amokfahrt in Münster und die Ermittlungen dazu beschäftigten uns immer noch. Auch ein Ereignis in der Wirtschaft sorgte noch für Aufmerksamkeit: Der Wechsel an der Spitze der Deutschen Bank.
Das interessiert unsere Leser außerdem:
Damit geht dieser schöne Frühlingstag in seine letzten Stunden. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend und freue mich, Sie morgen wieder hier begrüßen zu dürfen.
Kutschpferde springen in Menschengruppe in Lokal
Kurioser Unfall mit tragischen Folgen: Bei einem Wendemanöver vor einem Lokal im pfälzischen Forst an der Weinstraße sind die beiden Pferde der mit vier Personen besetzten Kutsche aus unbekannten Gründen durchgegangen. Laut Polizei sprangen die Tiere in eine Menschengruppe, die auf Sitzbänken auf der Terrasse des Lokals saß. Bei dem Unfall wurden sechs Menschen verletzt, drei davon schwer. Lebensgefahr bestehe nicht, sagte ein Polizeisprecher.
USA häufen weiter riesigen Schuldenberg an
Die USA bleiben wohl noch für Jahre auf einem riesigen Schuldenberg sitzen. Das jedenfalls berichtet das staatliche Haushaltsinstitut CBO. Bis zum Jahr 2028 werde die Gesamtverschuldung von derzeit rund 70 auf 100 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung steigen. Eine ähnlich hohe Schuldenquote - gemessen am Bruttoinlandsprodukt - hatte es in den USA nur kurz nach dem Zweiten Weltkrieg gegeben.
Schuss nahe Gaza - Video über feixende Soldaten empört
Ein Video, das den Schuss eines israelischen Scharfschützen auf einen Palästinenser an der Grenze zum Gazastreifen zeigen soll, sorgt für Empörung. Die Videoaufnahmen kursierten in sozialen Medien.
In dem kurzen Film ist zu sehen, wie ein Soldat auf einen offenbar unbewaffneten Mann zielt und schießt.
Der Mensch fällt zu Boden und Kameraden des israelischen Schützen reagieren mit Freudenschreien.
"Dieser Hurensohn", ruft einen von ihnen auf Hebräisch.
Die israelische Armee teilte mit, das Video zeige offenbar einen Vorfall, der sich vor einigen Monaten ereignet habe. Man werde ihn gründlich untersuchen. Was mit dem Palästinenser geschah, ist unklar.
Escobars Terror-Nilpferde sollen abgeschoben werden
Vor allem in den 70er und 80er Jahren stieg der kolumbianische Drogenbaron Pablo Escobar zu fabelhaften Reichtum auf - was auch ein paar exzentrische Auswüchse mit sich brachte. So schaffte sich der Kriminelle einst vier afrikanische Flusspferde für den Tierpark in seiner Hacienda Nápoles an. Heute versetzen deren verwilderte Nachkommen jedoch die Menschen in der Region in Angst und Schrecken. Die Tiere zerstören immer wieder Felder und bringen Menschen in Gefahr.
Nun präsentiert eine örtliche Umweltschutzorganisation eine Lösung: Sie will die Nilpferde nun in Zoos im Ausland unterbringen. "Es gibt Zoos im Ausland, die Interesse haben", zitierte die Zeitung "El Tiempo" den Biologen David Echeverry. Gespräche gebe es mit Peru, Uruguay, Mexiko und Ecuador.
Videos des Tages
Trump nennt Termine für Treffen mit Kim
In Washington zweifelt manch einer daran, dass es jemals zu einem Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Diktator Kim Jong Un kommt - zu riskant, zu ambitioniert, zitierte die "New York Times"noch Anfang März Trump-Mitarbeiter im Weißen Haus. Doch zuletzt nehmen die Pläne Gestalt an und auch Trump äußerte sich erneut dazu:
Trump kündigte nun an, sich im Mai oder spätestens Anfang Juni mit Kim treffen zu wollen.
Bei dem Treffen würden beide Seiten mit großem Respekt vorgehen.
"Hoffentlich werden wir in der Lage sein, eine Abmachung über die De-Nuklearisierung Nordkoreas zu schließen", sagte Trump zu Journalisten.
Er hoffe, mit Nordkorea eine Beziehung aufbauen zu können.
Streng muslimisches Land erstmals in Cannes dabei
Dort weht offenbar ein Wind der Veränderung durch die Wüste:
Saudi-Arabien nimmt im Mai erstmals in seiner Geschichte am Filmfestival von Cannes teil.
An der Côte d'Azur will das Königreich eine Auswahl von Kurzfilmen präsentieren.
Das kündigte die Delegation von Kronprinz Mohammed bin Salman bei dessen Paris-Besuch an.
Im erzkonservativen Saudi-Arabien hatte vergangene Woche das erste Kino seit mehr als drei Jahrzehnten eröffnet.
Tödliche Prügel für Vermieterin - 63-Jähriger vor Gericht
Er soll die Vermieterin seiner Lebensgefährtin tödlich verletzt haben: Einem 63-Jährigen wird deshalb in Ravensburg der Prozess gemacht. Laut Staatsanwaltschaft hatte das Opfer eine Wohnung an die Freundin des Angeklagten vermietet. Sie sei jedoch nicht damit einverstanden gewesen, dass auch der Mann sich dort aufgehalten habe. Der daraus resultierende Streit eskalierte im vergangenen Sommer - der Mann attackierte die Frau und schlug sie. Später erlag das Opfer im Krankenhaus seinen Verletzungen.
Druck für ein Verbot von "Killer-Robotern" steigt
Sie sind intelligent und töten ohne Emotionen: Sogenannte Killer-Roboter gelten als die Waffensysteme der Zukunft. Erste Schritte in diese Richtung sind etwa unbemannte halb-autonome Kampfdrohnen des Typs US X-47B, wie sie von den USA bereits getestet werden. Aber auch Russland soll an autonomen Kampfpanzern des Typs Armata T-14 arbeiten.
Um dem zu begegnen, haben die Vereinten Nationen nun erneut zu Gesprächen geladen. Bei dem zweiwöchigen Meinungsaustausch soll es unter anderem um eine Definition für autonome Waffensysteme gehen. Die Zahl der Länder, die ein generelles Verbot von Killer-Robotern fordern, ist größer geworden. Die Länder mit den am weitesten entwickelten autonomen Waffensystemen - etwa die USA, China, Russland und Israel - haben sich allerdings bisher zu keinerlei Einschränkungen verpflichtet.
Kreml: Keine Spur von Chemiewaffen nahe Damaskus
Während der Westen überlegt, wie man auf einen mutmaßlichen Giftgasangriff nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus reagiert, ist man in Moskau schon einen Schritt weiter:
Russische Militärspezialisten sollen am angeblichen Angriffsort in Duma Untersuchungen durchgeführt haben.
Dabei sind laut Außenminister Sergej Lawrow "keinerlei Spuren von Chlor oder einer anderen chemischen Substanz" gefunden worden.
Unterdessen hat hat US-Präsident Donald Trump eine schnelle Entscheidung über eine Reaktion seiner Regierung in Aussicht gestellt. Man werde in den nächsten 24 bis 48 Stunden eine "bedeutende Entscheidung" treffen, sagte Trump am Rande einer Kabinettssitzung.
Bundesliga-Volleyballerin nach Amokfahrt im Koma
Bei der Amokfahrt von Münster wurde auch eine Profi-Sportlerin zum Opfer: Wie der Volleyball-Bundesligist USC Münster auf seiner Facebook-Seite mitteilte, ist auch die Profi-Spielerin der ersten Frauen-Mannschaft Chiara Hoenhorst unter den Verletzten. Sie werde im Uniklinikum Münster medizinisch versorgt, heißt es dort weiter. Die 21-jährige soll sich im künstlichen Koma befinden, zitiert die "Bild"-Zeitung den USC-Präsident Jörg Adler. Sie schwebe mittlerweile allerdings nicht mehr in Lebensgefahr.
Merkel und Putin besprechen Lösung für Ostukraine
Man weist gegenseitig Diplomaten aus, aber man spricht noch miteiander. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert. Dabei sprachen beide über einen möglichen UN-Blauhelmeinsatz in der Ostukraine. Beide hätten in ihrem Telefongespräch betont, dass zur Beilegung des Ostukraine-Konflikts der Minsker Friedensplan alternativlos sei, teilte der Kreml mit.
Merkel will bei einem Treffen mit dem ukrainischen Staatschef Petro Poroschenko am morgigen Dienstag über die mögliche Stationierung von UN-Soldaten sprechen. Die Vorstellungen Moskaus und Kiews dazu gehen weit auseinander.
Bus stürzt in Schlucht - 27 Kinder sterben
Noch eine schockierende Meldung: Bei einem Busunglück in Nordindien sind nach Polizeiangaben mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen, darunter 27 Kinder. Ein Schulbus sei im Bundesstaat Himachal Pradesh in eine 60 Meter tiefe Schlucht gestürzt, sagte ein lokaler Polizeibeamter der Nachrichtenagentur AFP. Neben 27 Schülern seien dabei zwei Lehrer und der Fahrer getötet worden.
Schlagzeilen zum Feierabend
Vernachlässigung - Mutter lässt tote Tochter "einfach liegen"
Eine schockierende Tragödie, die sich in Dortmund abgespielt hat und bei einem Prozess nun zutage kommen. Eine Mutter soll zwei Babys so sehr vernachlässigt haben, dass diese starben.
Die Staatsanwaltschaft wirft der 35-Jährigen Aussetzung und Verletzung der Fürsorgepflicht vor.
Die Frau soll regelmäßig arbeiten gegangen sein und die beiden Mädchen in dieser Zeit nicht mit Nahrung versorgt haben.
"Ich kam von der Arbeit, da war die Kleine tot", zitierte ein Polizeibeamter die Frau aus einer Vernehmung.
"Ich konnte sie nicht begraben, deshalb habe ich sie einfach liegen lassen."
Neue Vorwürfe - WDR stellt Ex-Korrespondenten frei
In einem weiteren Fall, der unter die #MeToo-Debatte fallen dürfte, zieht der Westdeutsche Rundfunk (WDR) nun personelle Konsequenzen:
Der Sender stellt einen ehemaligen Auslandskorrespondenten nach neuen Vorwürfen wegen sexueller Belästigung bis auf weiteres frei.
Eine Unternehmenssprecherin bestätigte entsprechende Berichte verschiedener Medien.
Zunächst hatten Medien vergangene Woche berichtet, dass eine Praktikantin einem ARD-Auslandskorrespondenten sexuelle Belästigungen vorwerfe. Er soll der jungen Frau vor sechs Jahren während unter anderem Porno-Filme gezeigt haben. WDR-Chefredakteurin Sonia Mikich hatte "Spiegel Online" gesagt, dass es sich um "größtenteils richtige Aussagen" in dem Bericht handle. Am vergangenen Wochenende hätten den WDR dann aber neue Vorwürfe erreicht, sagte Schmitz. Darauf sei die Freistellung erfolgt.
Apple-Mitgründer deaktiviert Facebook-Account
Was habe die Sängerin Cher, Tech-Visionär Elon Musk und Schauspieler Will Ferrell gemeinsam? Richtig: Sie alle haben in den vergangenen Wochen ihre eigenen Facebook-Accounts oder die ihrer Firmen gelöscht. Grund ist der jüngste Datenskandal um das soziale Netzwerk. Und nun haben sie einen weiteren - vielleicht nicht ganz so - prominenten Mitstreiter:
Apple-Mitgründer Steve Wozniak kehrt Facebook den Rücken.
Steve wer?
Wozniak.
Facebook mache seine Gewinne mit den Daten der Mitglieder, aber diese bekämen nichts von den Profiten zu sehen, schrieb der 67-Jährige in einer E-Mail an die Zeitung "USA Today". Wozniak hatte vor gut 40 Jahren Apple gemeinsam mit Steve Jobs gegründet.
USA schließen Militärschlag gegen Syrien nicht aus
Nach einem mutmaßlichen Giftgasangriff bei Damaskus nehmen die Spannung rund um den Syrien-Konflikt stündlich zu. Besonders heikel: Es stehen sich dabei die größten Atommächte der Welt gegenüber, USA und Russland, ein Unterstützer von Syriens Präsident Assad. Und eine weiter Ebene der - zunächst - verbalen Eskalation ist bereits erreicht:
Die USA sprechen nun sogar von einem möglichen Militärschlag gegen Syrien.
"Im Augenblick schließe ich nichts aus", sagte US-Verteidigungsminister Jim Mattis.
Er war nach eventuellen Luftangriffen auf syrische Ziele gefragt worden.
US-Präsident Donald Trump hatte bereits mit Vergeltung für den Angriff in Duma gedroht.
Zwischenfall vor Beginn des Prozesses gegen Bill Cosby
Turbulent geht es vor dem Gerichtsgebäude in Norristown, einem Vorort von Philadelphia, zu, wo US-Entertainer Bill Cosby erneut der Prozess wegen sexueller Nötigung gemacht wird:
Eine halbnackte und mit Parolen beschriebene Frau sprang Cosby in den Weg und schrie "Mister Cosby, Vergewaltiger".
Kurz darauf wurde sie von der Polizei festgenommen und abgeführt.
Cosby musste umkehren und in seinem Auto warten, bis sich die Lage beruhigt hatte.
Neben kleineren Gruppen weiterer Bill-Cosby-Gegner fanden sich aber auch Unterstützer vor dem Gerichtsgebäude ein.
SPD-Spitze möchte Steuer-Schraube für Reiche anziehen
Reiche zahlen nicht genug Steuern, glaubt man bei der SPD. Oder, wie es in einem Entwurf der Parteispitze für den Leitantrag des Parteitages am 22. April in Wiesbaden heißt: "Unsere steuerpolitischen Instrumente reichen nicht aus, um hohe Einkommen, Vermögen und Erbschaften ausreichend zur Finanzierung staatlicher Aufgaben heranzuziehen."
Die Lösung für das Problem, laut Entwurf: Eine andere Besteuerung, um der ungleichen Einkommensverteilung entgegenzuwirken. In dem Entwurf ist allerdings nicht die von Teilen der Partei immer wieder geforderte Vermögensteuer enthalten.
Mann beißt Freundin Stück aus Gesicht
"Grauenhaft wie aus einem Horrorfilm" - so kommentierte die Staatsanwältin die Tat eines 28-Jährigen, der nun in NRW vor Gericht zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden ist. Tatsächlich ist diese Meldung eher was fürs Abendprogramm:
Der Verurteilte hatte seiner Freundin in Düsseldorf vor einem Nachtclub ein großes Stück Haut aus dem Gesicht gebissen.
Zuvor war es zu einem Streit zwischen Täter und Opfer gekommen.
Die Frau wurde notoperiert und musste mehrere Nachoperationen über sich ergehen lassen.
Und das war noch nicht alles: Der 28-Jährige habe nach der Tat sogar noch versucht, das Opfer mit einem Nacktfoto zu erpressen und zur Rücknahme der Anzeige zu bewegen, sowie Einfluss auf eine Zeugin genommen, sagte der Richter.
Schichtwechsel
[kein Linktext vorhanden]Ich habe eine schlechte und eine gute Nachricht für Sie. Zuerst die schlechte: Volker Petersen, mein geschätzter Kollege, legt die Arbeit an "Der Tag" nieder. Aber keine Sorge - und hier kommt die gute Nachricht: Morgen wird er Sie an dieser Stelle wieder mit Neuigkeiten versorgen. Ab jetzt müssen Sie mit mir vorliebnehmen: Mein Name ist Kai Stoppel und ich werde Sie in der zweiten Tageshälfte mit Aktuellem, Spannendem, Weltbewegendem und Kuriosem versorgen. Los geht's.
Russland bereitet Vergeltung für US-Sanktionen vor
Nicht nur mit China, auch mit Russland liegen die USA im Handelsstreit. In Moskau ist man über neuerliche Sanktionen sauer, die im Zusammenhang mit der vermuteten russischen Einmischung in den US-Wahlkampf und "anderen bösartigen Aktivitäten" begründet wurden. Nun kündigt Ministerpräsident Medwedew Vergeltung an. Russland behalte sich daher das Recht vor, darauf zu reagieren. Den von den US-Strafmaßnahmen betroffenen heimischen Unternehmen solle geholfen werden, sagte Medwedew.
Lufthansa streicht 800 Flüge
Verdi organisiert Warnstreiks - und das trifft vier deutsche Flughäfen. Und damit die Lufthansa. Die teilt nun mit, dass...
... am Dienstag 800 Flüge, die Hälfte aller geplanten, gestrichen werden
... 90.000 Passagiere davon betroffen sind.
"König von Deutschland" wieder frei
Seine Majestät, der König von Deutschland ist auf freiem Fuß - nein, nicht Wilhelm, der irgendwaste, auch nicht Rio Reiser, sondern Peter Fitzek. Das ist ein Mann, der in Untersuchungshaft saß, weil er unerlaubte Bankgeschäfte getätigt und sich selbst zum Monarchen erklärt hatte.
Das Landgericht Halle hob den vor rund einem Jahr erlassenen Untersuchungshaftbefehl gegen den Wittenberger auf. Begründung: Der sei unverhältnismäßig.
Fitzek war vor einem Jahr wegen unerlaubter Bankgeschäfte und Untreue in besonders schwerem Fall zu drei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof (BGH) hob das Urteil des Landgerichts Halle in der vergangenen Woche auf. Der Fall muss nun vor einer anderen Kammer neu aufgerollt werden.
Fitzek hatte 2012 ein eigenes Königreich ausgerufen und sich sogar krönen lassen. Er stand bereits mehrfach vor Gericht und wurde unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verurteilt. Weil er auch unerlaubt eine eigene Krankenversicherung betrieb, wurde er zu einer Geldstrafe verurteilt.
Nordkorea nimmt Kontakt zu USA auf
Das Treffen zwischen Kim Jong Un und Donald Trump rückt näher - es ist zwar noch unklar, wann es so weit sein soll, doch hat Nordkorea sich nun direkt an die US-Regierung gewandt. Das bestätigte ein US-Regierungsvertreter laut der "Washington Post" und dem "Wall Street Journal". Demnach sei Kim bereit "über die atomare Abrüstung auf der koreanischen Halbinsel zu sprechen". Wir sind extrem gespannt.
Berlin vermutet Assad hinter möglichem Giftgas-Angriff
Die Bundesregierung vermutet das Assad-Regime hinter dem mutmaßlichen Chemiewaffeneinsatz in der Stadt Duma.
"Die Verantwortlichen für den Einsatz von Giftgas, für die gezielte Bombardierung ziviler medizinischer Infrastruktur, müssen zur Rechenschaft gezogen werden", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin.
"Und auch bei diesem Giftgaseinsatz deuten die Umstände auf die Verantwortlichkeit des Assad-Regimes hin." Seibert betonte, ein so schwerwiegender Verstoß gegen das Völkerrecht "darf nicht ungesühnt bleiben". Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes erklärte: "Bei solchen abscheulichen Taten, da darf es keine Straflosigkeit geben."
Deutlich mehr Briten bekommen EU-Pass
Der Brexit naht und das bereitet Tausenden auf dem Kontinent lebenden Briten Sorgen. Das zeigt sich nun in den Einbürgerungsstatistiken. Mehr als doppelt so viele Bürger des Vereinigten Königreiches nahmen 2016 die Staatsbürgerschaft eines EU-Landes an. Insgesamt waren es 6555 und damit 165 Prozent mehr als im Jahr davor. Insgesamt bekamen so viele Menschen wie nie zuvor den Pass eines EU-Landes ausgestellt. Es waren knapp eine Million und damit 18 Prozent mehr als 2015. In Deutschland waren es 113.000, meist wurden Türken, Polen und Russen deutsche Staatsbürger.
Motorradraser zweimal an gleicher Stelle geblitzt
Hatte er es so eilig? Man weiß es nicht. Aber bei Asbach-Bäumenheim ist ein Motorradfahrer gleich zweimal an der gleichen Stelle geblitzt worden. Einmal war er mit 159, das andere Mal mit 221 km/h unterwegs - erlaubt war auf der Bundesstraße Tempo 100. Den Mann erwarte ein Bußgeld von weit mehr als 1000 Euro sowie ein Fahrverbot von mindestens drei Monaten.
Schlagzeilen zur Mittagspause
Mann fährt 20 Jahre ohne Führerschein - bis jetzt
Manchmal neigt man dazu anzunehmen, eine Sache wird immer sicherer, weil sie schon besonders lange gut gegangen ist. Zum Beispiel an der Börse: Ständig steigende Kurse vermitteln irgendwann das Gefühl, dass es immer so weiter gehen wird. Aber das ist ein Trugschluss, denn tatsächlich wird ja das Sinken der Kurse immer wahrscheinlicher. Vielleicht dachte auch so der Mann aus Hagen, der 20 Jahre lang ohne Führerschein fuhr. Vielleicht dachte er, die erwischen mich eh nicht. Doch nun hat ihn die Polizei doch aufgegriffen - weil er betrunken am Steuer saß. Mit den Worten "Butter bei die Fische, ich habe seit 1997 keinen Führerschein mehr", machte der Fahrer dem Polizeibericht zufolge gegenüber der Streife reinen Tisch. Bei einer Blutprobe sei zudem ein Alkoholgehalt von knapp 0,7 Promille festgestellt worden. Dem Verkehrssünder sei noch vor Ort der Autoschlüssel abgenommen worden. Außerdem erwarte ihn eine Anzeige.
Leiche vermisster Olympiasiegerin entdeckt
1976 gewann Brigitte Ahrenholz Olympisches Gold für die DDR - mit dem Ruder-Achter stand sie ganz oben auf dem Treppchen. Seit Anfang März war die 65-Jährige vermisst worden. Nun gibt es die traurige Gewissheit, dass sie tot ist. Ihre Leiche wurde im Zernsee entdeckt, das bei Werder bei Potsdam liegt, wo sie herstammt. Ein Spaziergänger habe die tote Frau am Samstag im Schilfgürtel entdeckt, sagte ein Polizeisprecher.
Seehofer: SPD steht neben der Spur
Zwei Tage lang gehen unsere Minister samt Kanzlerin ab morgen in Klausur auf Schloss Meseberg vor den Toren Berlins - und vorher wird sich noch ein wenig getrietzt.
So sagte Innenminister Seehofer bei einer CSU-Vorstandssitzung in München, die Sozialdemokraten stünden neben der Spur. "Ich rate ihnen zu mehr Gelassenheit".
Nahles hatte die Große Koalition am Morgen im ZDF zu mehr Geschlossenheit aufgerufen. Ihre Kritik, den Unionsministern Jens Spahn und Horst Seehofer gehe es zu sehr um "Eigenprofilierung", sei ein "kleiner Weckruf von meiner Seite" gewesen, sagte Nahles.
Die SPD-Fraktionschefin hatte kürzlich kritisiert, die Regierung sei derzeit "eher eine Ansammlung von Sprechern in eigener Sache".
Einwanderer-Verbände fordern Kopftuchverbot für Kinder
Das Kopftuch sorgt für Diskussionen - und das auch unter Einwanderern. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände (BAGIV) fordert nun, dieses für Kinder in Kindergarten und Grundschule zu verbieten. Vorbild sind entsprechende Pläne in Österreich. Ziel sei es, die Kinder vor Diskriminierung zu schützen, sagte BAGIV-Präsident Ertan Toprak.
"Es geht hier um eine Abwägung zwischen dem Erziehungsrecht und dem Kindeswohl", fügte Toprak hinzu. Staat und Gesellschaft seien unbedingt verpflichtet dem Kindeswohl Vorrang zu geben. "Immer mehr Eltern verschleiern ihre Kinder bereits Jahre vor der Pubertät und legen eine sehr extreme Interpretation der Religion an den Tag."
Darüber dürfe ein freiheitlich-demokratischer Staat nicht weiter hinwegsehen. Toprak verwies darauf, dass nach dem Koran ein Kopftuch ohnehin erst in der Pubertät vorgeschrieben sei. Vor allem Kleinkinder müssten "vor dem religiösen Totalitarismus der Eltern geschützt werden".
Von einer Religionsfreiheit könne hier gar keine Rede sein. Vielmehr würde die Religion instrumentalisiert und missbraucht, um die politische Dimension des Islam voranzubringen. An die Adresse der Politik sagt er: "Die Politiker sollten endlich die theoretischen Symboldebatten über den Islam beenden, und dem politischen Islam in der Praxis die Grenzen aufzeigen."
Reitz' Worte zum Machtwechsel bei der Deutschen Bank
Der neue Boss der Deutschen Bank fordert übrigens nun eine "Jägermentalität". Was er damit meint? Steht hier.
Mehrere Paare wegen Sex in Umkleide vor Gericht
Ich kann leider nicht aus eigener Anschauung berichten, wie anregend der Umkleidebereich der "Badewelt" in Sinsheim ist - aber dort sollen mehrere Paare Sex gehabt haben. Das hat der Betreiber des Wellness-Tempels (Motto: "Willkommen im Paradies") aber so nicht vorgesehen. Statt in einer textilfreien Thermennacht (für die auf der Homepage geworben wird) finden sich die Paare nun vor Gericht wieder. Heute beginnt der Prozess - dem Gerichtssprecher zufolge sind es bisher etwa zehn verschiedene Verfahren. Es geht etwa um die Forderung nach Unterlassung und vorgerichtliche Anwaltskosten, die die "Badewelt" zurückhaben will, die zuvor ein Hausverbot ausgesprochen hatte.
China setzt neue Sanktionen gegen Nordkorea um
Auf den ersten Blick wirkt es überraschend: China setzt neue UN-Sanktionen gegen Nordkorea um. Gerade war doch erst Kim Jong Un mit seinem Zug nach Peking gereist und hatte aller Welt die Freundschaft zu Chinas Präsident Xi demonstriert. Und nun unterbindet dessen Regierung die Lieferung von Waren, die zur Herstellung von Waffen gebraucht werden könnten. Dabei geht es um Gegenstände mit "doppeltem Verwendungszweck", die sowohl für zivile als auch militärische Zwecke verwendet werden könnten. Eine vom Ministerium vorgelegte Liste enthielt etwa Werkzeuge und Maschinen zur Handhabung radioaktiver Materialien, Messgeräte sowie verschiedene Metalllegierungen. China gilt als Gegner des nordkoreanischen Atomprogramms, will aber das Regime in Nordkorea erhalten - man fürchtet andernfalls Flüchtlingsströme und ein Heranrücken von US-Truppen an die eigene Grenze. Daher lehnte Peking etwa ein vollständiges Öl-Embargo gegen Nordkorea ab.
Lichtblick für SPD in RTL/n-tv-Umfrage
Verglichen mit den vergangenen Monaten sehen die Umfragen für die SPD wieder freundlicher aus. Verglichen mit den vergangenen Jahren sehen sie richtig mies aus. Verglichen mit den vergangenen Jahrzehnten sind sie verheerend. Folgendes: Die Partei erreicht im Trendbarometer von RTL und n-tv nun wieder die 20-Prozent-Marke.
CDU/CSU verloren hingegen einen Prozentpunkt auf 32 Prozent.
Von den übrigen im Bundestag vertretenen Parteien kamen die FDP auf 9 Prozent, die Grünen auf 11 Prozent, die Linke auf 10 Prozent und die AfD auf 13 Prozent.
"Die SPD kann sich etwas erholen, weil sich die Partei zurzeit auf das Regierungshandeln konzentriert und die heftigen Turbulenzen nach dem schlechten Abschneiden bei der Bundestagswahl erstmal abgeflaut sind", sagte Forsa-Chef Manfred Güllner der Mediengruppe RTL.
Mehr dazu hier.
Schlagzeilen am Morgen
Markt für Online-Lebensmittel wächst stark an
Haben Sie schon einmal online Lebensmittel geordert? Das ist gerade ein heißer Trend in der Branche. Immer mehr Anbieter drängen auf den Markt. Die Zahl der aktiven Händler im deutschsprachigen Raum stieg innerhalb eines Jahres um etwa 170 auf 989, wie aus einer am Montag veröffentlichten Untersuchung des Marktwächters Digitale Welt des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) hervorgeht. Davon versenden 313 Anbieter überregional Frischeprodukte, etwa hundert mehr als 2016. Dabei handelt es sich aber meist um Feinkost- oder Spezialitäten-Anbieter. Ganz normale Supermärkte bieten den Onlinehandel kaum an, insgesamt seien es gerade einmal elf. Daneben gibt es aber noch eigene Bringdienste (z. B. "bringmeister") und in ausgesuchten Städten ein Lieferangebot von Amazon.
Drei Autos brennen in Berlin
In Berlin haben wieder Autos gebrannt - im östlichen Bezirk Lichtenberg gingen drei Pkws in Flammen auf, berichtet die "Berliner Zeitung". Die Marken: Audi, BMW, Mercedes. Wer dahintersteckt, ist noch unklar. Das Problem der brennenden Autos in Berlin ist so bekannt, dass es sogar einen eigenen Wikipedia-Artikel gibt - dort wurden auch die Fallzahlen gesammelt. Demnach war 2011 der Höhepunkt der Brandserie, 403 Mal wurden Kfz abgefackelt.
Warnstreiks am Flughafen Frankfurt
Wer heute ein Flugzeug am Frankfurter Flughafen erwischen muss, braucht womöglich starke Nerven. Vor "erheblichen Verzögerungen im Betriebsablauf sowie Flugausfällen" wird auf der Internetseite des Airports gewarnt. Der Grund: Warnstreiks im öffentlichen Dienst. Betroffen seien vor allem die Sicherheitskontrollstellen zum Abfluggate A und Z im Terminal 1, weil diese geschlossen würden. Mehr dazu hier.
Mittlerweile hat Verdi Warnstreiks an vier Flughäfen angekündigt.
Update 13:43 Uhr: Lufthansa kündigt für morgen an, 800 Flüge zu streichen.
Protest gegen Karl-Marx-Statue in Trier
Man könnte argumentieren, Karl Marx war der einflussreichste Deutsche der vergangenen 200 Jahre - ohne ihn hätte es keine Sowjetunion, keine DDR, keinen (weltweiten) Kalten Krieg, aber womöglich nicht einmal die SPD gegeben, zumindest nicht in dieser Form. Falls Sie mal nach einer Gelegenheit suchen, sich mit Andersgesinnten die Köpfe heißzureden, voilà. Der Philosoph und Vordenker des Kommunismus polarisiert auch heute noch, wie sich nun am Beispiel Trier zeigt, wo Marx 1818 geboren wurde.
Die Stadt möchte am 5. Mai eine Statue zu Ehren des berühmten Sohnes aufstellen. Pikant: Es handelt sich um ein Geschenk Chinas, das sich offiziell immer noch als kommunistischen Staat betrachtet. Vertreter der Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft protestieren nun dagegen. "Ich hätte mir nie träumen lassen, dass man in dem Teil Deutschlands, der seit 1945 immer frei war, anfängt, neu Standbilder von Karl Marx aufzustellen", sagte der Bundesvorsitzende der Union, Dieter Dombrowski. "Das ist wirklich bizarr." Marx habe die geistigen Grundlagen für kommunistische Diktaturen verschiedenster Färbung gelegt.
14 Tote bei Raketenangriff in Syrien
Mit Raketen ist ein syrischer Militärflughafen angegriffen worden - 14 Menschen sollen getötet worden sein, melden Aktivisten. Waren es die USA? Wohl nicht - das berichtete zwar das syrische Staatsfernsehen, die USA dementierten aber. Auf dem Flughafen Taifur sind auch russische und iranische Einheiten stationiert - außerdem Kämpfer der Hisbollah.
Update 8.09 Uhr: Auch Frankreich dementiert, etwas mit dem Angriff zu tun zu haben.
Mehr dazu hier.
Der wärmste Ort lag gestern im Schwarzwald
Ein von den Temperaturen her schöner Tag war es gestern, nicht? In manchen Teilen des Landes war es schon richtig sommerlich - das gilt ganz besonders für das Dorf Ohlsbach im Schwarzwald. Dort wurde gestern die höchste Temperatur gemessen. 27 Grad waren es dort. Gratuliert man da eigentlich? Keine Ahnung. Ich entscheide mich dafür, es leicht neidisch zur Kenntnis zu nehmen.
Riesenbaustelle im Rheinland hat bundesweite Folgen
Wer in den kommenden Wochen mit der Bahn nach Düsseldorf fahren will, sollte sich genau ansehen, ob sein Zug auch in Düsseldorf hält. Zwischen der Landeshauptstadt und dem benachbarten Köln schließt die Bahn für sechs Wochen einen Streckenabschnitt - nur noch die Hälfte der täglich 160 Fernzüge wird den Hauptbahnhof in Düsseldorf anfahren. Bis zum 19. Mai werde saniert, heißt es von der Bahn. Der Regionalverkehr fährt aber weiterhin auf den S-Bahngleisen.
Mehr dazu hier.
Seehofer will Dschihadisten Pässe entziehen
Es ist eine riesige Herausforderung für den Rechtsstaat, wenn Terroristen unter uns leben und Anschläge vorbereiten - Innenminister Seehofer plant nun, die rechtlichen Möglichkeiten der Behörden zu schärfen. Sie sollen künftig in der Lage sein, die Pässe von Dschihadisten einzuziehen. Ein Staatssekretär des Ministers sagte, er rechne mit einem Gesetzentwurf im ersten Jahr der Regierung.
Israelische Jets greifen Ziele in Gaza an
Kampfjets aus Israel sind in der Nacht aufgestiegen, Ziel: Gaza. Dort bombardierten sie Stellungen der Hamas, die auch die EU als Terrororganisation einstuft. Der Grund: Vergeltung. Gestern waren militante Palästinenser auf israelisches Gebiet vorgedrungen und hatten Sprengsätze gelegt.
"Die israelische Armee sieht Versuche der Terrororganisation Hamas, die Zone um den Sicherheitszaun in ein Kampfgebiet zu verwandeln, als sehr schwerwiegend an", hieß es in einer Mitteilung des Militärs.
Man werde "den zynischen Einsatz von Zivilisten, der fortwährende Terroraktivitäten gegen israelische Zivilisten und Truppen verschleiern soll", nicht dulden. Israel werde hart auf alle Angriffsversuche dieser Art reagieren.
Seit Karfreitag eskaliert die Gewalt - so stark wie nie seit dem Gaza-Krieg 2014. Mehr als 30 Palästinenser wurden bislang getötet.
Das wird heute wichtig
Als jemand, der mehrere Jahre in Münster gelebt hat, gefiel mir das Wochenende nicht besonders - der Anschlag wird uns auch heute noch beschäftigen.
Wir berichten weiter über die Amokfahrt in der Stadt.
Auch in Berlin gab es gestern Terrorverdacht im Umfeld des Halbmarathons. Wir bleiben auch dort dran.
Die Wahl in Ungarn dürfte uns ebenfalls weiter beschäftigen.
In London beginnt der Prozess um die Manipulation des Euribor-Zinses. Frühere und aktuelle Mitarbeiter der Deutschen und der Barclays Bank stehen vor Gericht.
Der Wechsel an der Spitze der Deutschen Bank bleibt ein Thema.
In der Fußball-Bundesliga der Herren gastiert die Werkself beim Brauseklub: Bayer Leverkusen tritt gegen RB Leipzig an(20:30 Uhr, n-tv.de Liveticker).
Ich heiße Volker Petersen und wünsche einen guten Morgen! Erreichbar bin ich unter volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter. Auf geht's!
Sonne weit und breit, nur nicht im Westen
Vor allem in der Westhälfte war es gerne mal das erste Sommerwochenende des Jahres. Denn besonders gestern stiegen die Temperaturen von Niedersachsen bis runter nach Baden-Württemberg häufiger auf 25 Grad und mehr. Ganz vorneweg mit bis zu 27 Grad lagen beispielsweise Porta Westfalica (NRW), Ohlsbach, Seelbach und Ladenburg (alle BaWü), Lennestadt (NRW), Emstek (Nisa), Bensheim (Hessen) oder Völklingen (Sachen-Anhalt). Zum Teil wurden sogar Temperaturrekorde für das erste Aprildrittel geknackt. Zum Beispiel am Flughafen Köln-Bonn mit 25,7 Grad (zuvor waren es 25,1 Grad vom 10. April 2009).
Und auch heute geht es oft schön weiter. Lediglich in den westlichen Landesteilen ist es zeitweise wolkiger. Nachmittags sind im Südwesten dann auch einzelne Gewitter nicht auszuschließen. Ansonsten dominiert aber vielerorts die Sonne und es wird wieder sehr warm bei 18 bis 25 Grad. Lediglich bei Seewind ist es mit 10 bis 13 Grad spürbar kühler.
In den kommenden Tagen bleibt der Norden temperaturtechnisch leider weiterhin im Hintertreffen, während es im großen Rest frühlingshaft bis frühsommerlich weitergeht. Hier die Details. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in die neue Woche. Ihr Björn Alexander