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Der Tag Tokio entfernt Rosenknospen aus Park, um Besucher fernzuhalten

Sars-CoV-2 veranlasst die Behörden mancherorts zu drastischen Maßnahmen. In Japans Hauptstadt Tokio sah sich die Verwaltung nun dazu genötigt, in einem Park rund 3000 Rosenknospen abschneiden zu lassen. Der irrwitzig anmutende aber ernst gemeinte Hintergrund: Menschen sollen nicht dazu verleitet werden, sich in dem Park aufzuhalten und sich dadurch nahezukommen. Das berichtet die Zeitung "The Mainichi". Jedes Jahr im Mai findet demnach im Yono Park ein populäres Rosen-Festival statt. Dieses wurde zwar inzwischen angesichts der gegenwärtigen Pandemie abgesagt, der Park ist aber nach wie vor für Spaziergänger geöffnet. Da die 180 Rosensorten Mitte Mai in voller Blüte stehen, war trotz der Festival-Absage ein Besucheransturm gefürchtet worden.

Quelle: ntv.de