Der Tag
20. November 2023
imageHeute mit Juliane Kipper und Johanna Ohlau
Zum Archiv
22:38 Uhr

Das war Montag, der 20. November 2023

Liebe Leserinnen und Leser,

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Krank? Dann besser nicht den "Held der Arbeit" spielen und die Kolleginnen und Kollegen noch mit in den Abgrund ziehen. (Foto: imago images/Westend61)

ich habe meine erste und hoffentlich einzige heftige Erkältung in diesem Herbst schon hinter mir. Nur liegt das tatsächlich an der Kälte oder was sorgt für so viele Rotznasen und Husterei in der kalten Jahreszeit? Diesem Erkältungsmythos geht meine Kollegin Hedviga Nyarsik in diesem Artikel nach. Spoiler: Es heißt zwar nicht ganz zu Unrecht Erkältung, aber ganz so einfach ist es nicht, wie ein Mediziner erklärt. Um den Geheimtipp zu erfahren, müssen Sie aber schon selber lesen.

Daneben hätte ich noch diese Leseempfehlungen für dich:

Argentinische Aktien gefragt: Wahlsieger Milei kündigt direkt Privatisierungen an

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Damit wünsche ich Ihnen eine gute Nacht!

Ihre Johanna Ohlau

Das war Montag, der 20. November 2023
22:16 Uhr

Keine Zukunft mehr für Real-Märkte - letzte Filialen schließen im Frühjahr 2024

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In 45 Real-Märkten gehen spätestens im Frühjahr die Lichter aus - und viele Arbeitsplätze verloren. (Foto: IMAGO/Herrmann Agenturfotografie)

Für die angeschlagene Supermarktkette Real gibt es keine Zukunft mehr und damit wohl auch keine Arbeit mehr für viele Angestellte: Das Unternehmen gibt mehrere Filialen an Wettbewerber ab und will die letzten Märkte bis Ende März 2024 schließen. Wie Real in Mönchengladbach mitteilt, sollen 14 Märkte an den Konkurrenten Rewe übertragen werden, drei Filialen an Kaufland und ein Markt an Edeka. Das Bundeskartellamt müsse den Plänen teils noch zustimmen. Die restlichen 45 Märkte würden bis zum 31. März 2024 geschlossen, da für diese Standorte "trotz intensiver Bemühungen bisher kein Abnehmer" gefunden worden sei.

Keine Zukunft mehr für Real-Märkte - letzte Filialen schließen im Frühjahr 2024
21:54 Uhr

Microsoft schnappt sich gefeuerten OpenAI-Chef Altman

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Sam Altman geht nun zu Microsoft. (Foto: IMAGO/Kyodo News)

Er war das Gesicht und wohl auch Genie bei OpenAI, der Firma hinter ChatGPT - Sam Altman. Doch vor wenigen Tagen wurde der Chef des führenden Start-ups für künstliche Intelligenz (KI) überraschend überraschend rausgeworfen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rebellierten und drohten dem Verwaltungsrat mit Kündigung. Auch Geldgeber sollen auf eine Rückkehr Altmans auf den Chefsessel gedrängt haben. Doch nun hat sich eine neue Tür oder besser ein "Fenster" aufgetan: bei keinem geringeren Arbeitgeber als Microsoft. Altman werde künftig bei Microsoft ein neues Team zur Entwicklung KI leiten, teilte der Chef des Softwarekonzerns, Satya Nadella, bei X (vormals Twitter) mit. Parallel dazu kündigte der frisch gekürte OpenAI-Interimschef Emmett Shear eine unabhängige Untersuchung der turbulenten Vorgänge vom Wochenende an.

Microsoft schnappt sich gefeuerten OpenAI-Chef Altman
21:08 Uhr

Zeugen melden Schussgeräusche - SEK-Einsatz in Wuppertal

Im nordrhein-westfälischen Wuppertal soll mehreren Medienberichten zufolge ein Großeinsatz der Polizei laufen. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, hätten sich mehrere Zeugen am späten Nachmittag bei der Polizei gemeldet und von Schussgeräuschen in einem Haus berichtet. Die Polizei konnte das Gebäude demnach lokalisieren und sperrte den Bereich weiträumig ab. Zudem soll unter anderem ein Spezialeinsatzkommando (SEK) angefordert worden sein. Angaben über Verletzte oder eine Bedrohungslage gibt es bislang nicht.

Zeugen melden Schussgeräusche - SEK-Einsatz in Wuppertal
20:11 Uhr

Junge macht Spritztour mit dem Auto seines Vaters - und baut Unfall auf Autobahn

Ein erst elf Jahre alter Junge hat sich im sächsischen Wiederitzsch heimlich das Auto seines Vaters "ausgeliehen" und ist damit zu einer folgenschweren Spritztour aufgebrochen: Der Elfjährige schaffte es, mit dem Fahrzeug mehrere Kilometer zurück zu legen und fuhr auf die A14 bei Leipzig auf. Wie die Polizei mitteilt, fuhr er auf Höhe der Anschlussstelle Leipzig-Nord mit dem Wagen gegen eine Leitplanke und kam dann nach rechts von der Straße ab. Dabei überschlug sich laut Polizei das Auto. Der Junge wurde bei dem Unfall schwer verletzt und von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.

Junge macht Spritztour mit dem Auto seines Vaters - und baut Unfall auf Autobahn
19:17 Uhr

Biden, zwei Truthähne und ein missglückter Witz über Taylor Swift - Thanksgiving steht an!

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Das gefiederte Tier, das auf den Namen "Liberty" oder "Bell" hört, ahnt nicht, dass US-Präsident Joe Biden ihm den Hals gerettet hat. (Foto: AP)

In den USA ist dieser Feiertag vielen Menschen "heiliger" als Weihnachten: Thanksgiving. Und da kommt, wie wir aus diversen US-Serien wissen, bekanntlich ein Truthahn auf den Tisch. Anlässlich des Feiertags hat US-Präsident Joe Biden traditionsgemäß zwei Truthähne begnadigt - und zugleich an seinem 81. Geburtstag Witze über sein Alter gemacht. Biden bewahrte die beiden Truthähne "Liberty" (Freiheit) und "Bell" (Glocke) bei einer Zeremonie auf dem Südrasen des Weißen Hauses durch seine Begnadigung vor dem Backofen. "Ich will Sie wissen lassen, dass es schwierig ist, 60 zu werden", scherze der Präsident, dessen hohes Alter mit Blick auf seine angestrebte Wiederwahl in einem Jahr viele Wähler abschreckt.

Mit Blick auf die erste ähnliche Truthahn-Zeremonie im Weißen Haus vor 76 Jahren sagte Biden: "Ich war nicht dabei, ich war da zu jung." Für Stirnrunzeln sorgte der Präsident, als er bei einem weiteren Witz ins Stammeln geriet und dabei Popstar Taylor Swift mit Sängerin Britney Spears zu verwechseln schien. Den Witz müssen wir hier auch nicht wiederholen, da er auch mit dem richtigen Namen nicht wirklich gelungen gewesen wäre. Inmitten großer Hitze ist nämlich bei einem Konzert von Taylor Swift in Brasilien kürzlich eine 23-jährige Frau gestorben.

Biden, zwei Truthähne und ein missglückter Witz über Taylor Swift - Thanksgiving steht an!
18:41 Uhr

Unbekannter Stoff auf Schiff ausgetreten - zwölf Hafenarbeiter verletzt

Nach Austritt eines unbekannten Stoffes auf einem Containerschiff in Bremerhaven haben zwölf Hafenmitarbeiter über Atemwegsreizungen geklagt. Die Betroffenen seien medizinisch versorgt und kämen bei Bedarf in ein Krankenhaus, teilt die Feuerwehr mit. Es bestünde keine Gefahr für die Bevölkerung. Um welchen Stoff es sich handelt, ist noch unklar. Auch zur Ursache gibt es bislang keine Informationen.

Update 20:45 Uhr: Die Zahl der Verletzten ist auf 21 gestiegen. 19 Hafenarbeiter und 2 Einsatzkräfte seien nach dem Auslaufen der Säure medizinisch versorgt und in Kliniken gebracht worden. Das teilt die Feuerwehr am Abend mit.

Unbekannter Stoff auf Schiff ausgetreten - zwölf Hafenarbeiter verletzt
18:05 Uhr

NRW-Innenminister Reul: Taliban-Auftritt hätte nicht verhindert werden können

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Der Pressesprecher der Taliban postete ein Foto des Auftritts. (Foto: X / Pressesprecher der Taliban)
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Herbert Reul (Foto: IMAGO/Noah Wedel)

Der Auftritt eines hochrangigen Taliban-Funktionärs in der Kölner Ditib-Moschee in der vergangenen Woche hat für große Empörung gesorgt - und er hätte gar nicht verhindert werden können? Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul zeigt sich verwundert über Aufregung aus der Bundesregierung über den Auftritt in Köln. "Wir hätten in diesem Fall gar nicht einschreiten können und den Auftritt verhindern können, auch wenn wir es gewollt hätten", sagte der CDU-Politiker. Der Generalbundesanwalt bewerte die Taliban nicht als terroristische Vereinigung, sagte Reul. Der NRW-Innenminister spielt den Ball zurück nach Berlin: Die Taliban seien außerdem in Deutschland nicht mit einem Betätigungsverbot nach dem Vereinsgesetz belegt, also verboten. "Diese Bewertungen obliegen den Bundesbehörden", sagte er. Das "ganze große Entsetzen aus der Bundespolitik - für mich wirkt das manchmal wie Theater, denn das Problem ist hausgemacht." Ein Auftritt wie in Köln könnte demnach immer wieder passieren und nach derzeitigen Erkenntnissen habe es dort keine strafrechtlich relevanten Äußerungen gegeben.

Das Auswärtige Amt identifizierte den Mann als Abdul Bari Omar. Er ist Leiter der afghanischen Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde. Die Ditib distanzierte sich von dem Auftritt.

NRW-Innenminister Reul: Taliban-Auftritt hätte nicht verhindert werden können
16:59 Uhr

Nach Kurschus-Rücktritt: Ex-Verfassungsrichter Bertrams verlässt Kirchenleitung

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Michael Bertram kritisiert den Umgang mit Annette Kurschus (Bild). (Foto: Stefan Puchner/dpa)

Annette Kurschus wird vorgeworfen, als frühere Gemeindepfarrerin in Siegen einen Fall sexuell übergriffigen Verhaltens vertuscht zu haben. Gestern dann zog sich die "oberste Protestantin" von ihren Ämtern als EKD-Ratsvorsitzende und Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen zurück, da "das Vertrauen der Öffentlichkeit in meine Person Schaden genommen" habe, wie Kurschus bei einer Pressekonferenz erklärte. Infolgedessen verkündet nun auch Michael Bertrams seinen Rückzug aus der Kirchenleitung. Diesen Schritt teilte der Jurist und frühere Präsident des nordrhein-westfälischen Verfassungsgerichtshofes im "Kölner Stadt-Anzeiger" mit. Kurschus sei "einem nicht gerechtfertigten Vertrauensentzug, verbunden mit einer erschreckenden Lieblosigkeit und Kälte an der Spitze der EKD und in den eigenen Reihen vor Ort zum Opfer gefallen", zitiert die Zeitung aus einem Schreiben an die Kirchenleitung. Ohne Kurschus an der Spitze der Kirchenleitung wolle er nicht länger Mitglied dieses Gremiums sein, schreibt Bertrams. Er war seit 2012 nebenamtliches Mitglied der Kirchenleitung mit Sitz in Bielefeld. Der Jurist war bis Ende 2012 Präsident des NRW-Verfassungsgerichtshofes und des Oberverwaltungsgerichts in Münster.

Nach Kurschus-Rücktritt: Ex-Verfassungsrichter Bertrams verlässt Kirchenleitung
16:25 Uhr

Gegen Kopftuchpflicht verstoßen - iranische Schauspielerin in Teheran an Ausreise gehindert

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Darf das Land nicht verlassen, wie es aussieht: die iranische Schauspielerin Asadeh Samadi. (Foto: Tasnim News Agency)

Zuletzt war es etwas ruhiger geworden um die Proteste im Iran gegen das Mullah-Regime und die Freilassung des iranischen Rappers Toomaj Salehi auf Kaution am Wochenende könnte den Eindruck vermittelt haben, dass das Regime zu einem milderen Umgang mit kritischen Stimmen aus Kunst und Kultur übergeht. Doch ein Vorfall am Flughafen in Teheran dürfte die Hoffnung darauf wohl zerstreuen: Dort ist die iranische Schauspielerin Asadeh Samadi an der Ausreise gehindert worden. Wie die reformorientierte Zeitung "Shargh" berichtet, sei Samadi am Flughafen der Pass beschlagnahmt worden, als sie zu einem Filmfestival nach Indien fliegen wollte. Als Grund nannte die Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf eine nicht näher genannte Quelle den vorangegangenen Verstoß gegen die Kopftuchpflicht. Ein Gericht hatte die Schauspielerin im Juli mit einem sechsmonatigen Social-Media-Verbot bestraft, nachdem sie auf der Beerdigung eines Theaterregisseurs ohne Kopftuch erschienen war. Auch wurde Samadi vom Gericht eine psychiatrische Behandlung auferlegt.

Gegen Kopftuchpflicht verstoßen - iranische Schauspielerin in Teheran an Ausreise gehindert
16:07 Uhr

Streit wegen "weißer Flecken" im Mobilfunknetz - Vodafone und O2 wehren sich

Wer wie ich Verwandtschaft auf dem Land hat, verlässt öfter mal den, ich nenne es mal mobilfunktechnisch gut versorgten Bereich Großstadt. Faszinierend und frustrierend zugleich ist für mich persönlich: Auf der Autobahn 27 bei Bremen gibt es wirklich, seit ich 2006 das erste Mal dort lang gefahren bin, immer an der gleichen Stelle ein Funkloch. Manchmal hakt nur die Verbindung, zu anderen Zeitpunkten war mit meinem Telefongespräch (natürlich über Freisprechanlage oder Headset) an der Stelle unfreiwillig Schluss. Seit fast zwei Jahrzehnten keinerlei Veränderung. Das Gleiche erlebe ich kurz vor dem Örtchen, in dem ich aufgewachsen bin und auch, wenn meine Mutter mich auf dem Weg zu ihrer Arbeit anruft: Immer an den gleichen Punkten ist Schluss mit dem "Vergnügen Smartphone". Bei so wenig Bewegung in bald zwei Jahrzehnten "mobilem Telefonieren", also im Auto überrascht es mich nun nicht ganz, dass die Bundesnetzagentur (BNetzA) ein Bußgeldverfahren gegen drei Konzerne "wegen schuldhafter nicht rechtzeitiger vollständiger Erfüllung der Versorgungsauflagen" im September eingeleitet hat. Doch die weisen die Schuld an solchen wie den oben genannten Versorgungslücken im deutschen Mobilfunknetz von sich. Die Gründe liegen nach Einschätzung von Telekommunikationsfirmen außerhalb ihres Einflusses. Sie hätten die Ausbauziele der BNetzA erfüllt, wo immer dies rechtlich und faktisch möglich gewesen sei, teilten Telefonica Deutschland (O2) und Vodafone mit. Lediglich an vereinzelten Standorten hätten keine Mobilfunkmasten aufgestellt werden können (das waren dann wohl genau die Lücken, die meine Familie und ich seit Jahrzehnten kennen!). Die Deutsche Telekom gab noch keine Stellungnahme ab.

Mehr Meldungen aus der Welt der Wirtschaft und Finanzen gibt es im Börsen-Tag. Dort finden Sie auch, wie es um die Aktienkurse der drei Telekommunikationsfirmen bestellt ist.

Streit wegen "weißer Flecken" im Mobilfunknetz - Vodafone und O2 wehren sich
15:39 Uhr

Müllmann gerät in Müllabfuhr-Fahrzeug und stirbt

Ein wirklich grausiger Unfall hat sich heute in Bayern ereignet: Dort ist ein Müllmann in den Innenraum eines Müllabfuhr-Fahrzeugs geraten und gestorben. Der 49-Jährige sei beim Leeren von Mülltonnen in Walpertskirchen im Landkreis Erding in den Pressraum geraten. Das teilt die Polizei mit. Rettungskräfte hätten demnach den Arbeiter etwa 40 Minuten später nur noch tot bergen können. Wie es dazu kommen konnte, ist noch unklar. Die Kriminalpolizei Erding ermittelt und sucht nach Zeugen.

Müllmann gerät in Müllabfuhr-Fahrzeug und stirbt
14:57 Uhr

Argentiniens künftiger Präsident Milei kündigt Privatisierungen an

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Kündigt große Umbrüche für Argentinien an: Javier Milei. (Foto: IMAGO/Xinhua)

Am Tag nach seinem Wahlsieg kündigt der künftige argentinische Präsident Javier Milei die Privatisierung von Staatsbetrieben und dem öffentlichen Rundfunk an. "Alles, was in den Händen des privaten Sektors sein kann, wird in den Händen des privaten Sektors sein", sagte der ultraliberale Politiker im Radio. Der 53-Jährige hatte die Stichwahl gegen Regierungskandidat Sergio Massa gestern mit rund elf Prozentpunkten Vorsprung klar gewonnen. Der Ökonom will die Rolle des Staates deutlich zurückdrängen und viele Bereiche dem freien Markt überlassen. Unter anderem plant er, den US-Dollar als gesetzliches Zahlungsmittel einzuführen, die Zentralbank sowie viele Ministerien abzuschaffen und die Sozialausgaben zu kürzen. Was davon allerdings wirklich passiert, ist noch offen. Für mehrere seiner geplanten Reformen bräuchte er allerdings eine Parlamentsmehrheit, die er nicht hat.

Argentiniens künftiger Präsident Milei kündigt Privatisierungen an
14:20 Uhr

Schichtwechsel

Lieber Leserinnen und Leser,

"Der Tag" hat Halbzeit! Für meine liebe Kollegin Juliane Kipper geht es jetzt verdient in den Feierabend. Ich übernehme für Sie und versuche, sie in den nächsten Stunden mit Wissenswertem, aber auch etwas Unterhaltung auf dem Laufenden zu halten. Also Finger in die Tasten und los geht's!

Ach ja: Bei Fragen, Kritik oder Hinweisen schreiben Sie mir am besten per Mail an dertag@ntv.de.

Schichtwechsel
13:56 Uhr

Gericht verhängt viele Hundert Jahre Haft im Mafia-Prozess

In Italiens größtem Mafia-Prozess seit Jahrzehnten verhängt ein Gericht in der südlichen Region Kalabrien Haftstrafen von vielen Hundert Jahren. Die höchsten Strafen gab es gegen zwei Bosse der Verbrecherorganisation 'Ndrangheta, die jeweils für 30 Jahre ins Gefängnis müssen. Verurteilt wurde auch ein ehemaliger Abgeordneter der Regierungspartei Forza Italia: Der konservative Politiker Giancarlo Pittelli muss für elf Jahre hinter Gitter, weil er in Diensten der Mafia stand. Ins Gefängnis kommen auch mehrere Ex-Polizisten und andere korrupte Beamte.

In dem spektakulären Verfahren mussten sich seit Anfang 2021 in der Stadt Lamezia Terme mehr als 300 mutmaßliche Mitglieder oder Helfer der Mafia verantworten. Die Staatsanwaltschaft forderte insgesamt mehr als 4700 Jahre Gefängnis. Das Gericht unter Vorsitz von Richterin Brigida Cavasino folgte dem auch weitgehend. Die Verlesung der Urteile zog sich über mehrere Stunden hin. Die Vorwürfe lauteten von Mord und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung über Drogenhandel und Geldwäsche bis hin zu Korruption bei staatlichen Bauaufträgen - praktisch das volle Programm.

Gericht verhängt viele Hundert Jahre Haft im Mafia-Prozess
13:27 Uhr

Feiern Harry und Meghan Weihnachten mit den Royals?

Prinz Harry und seine Ehefrau Herzogin Meghan nehemn angeblich eine Einladung nach Sandringham an, um mit den Royals dort Weihnachten zu feiern. Allerdings soll es einem Medienbericht zufolge unwahrscheinlich sein, dass sie mit offenen Armen empfangen werden. Gerüchten zufolge sind der Herzog und die Herzogin von Sussex daran interessiert, auf die Königsfamilie zuzugehen und würden ein Angebot, an den Feiertagen Harrys Vater König Charles zu treffen, wohl "nicht ablehnen", wie die "Sunday Times" berichtete. Die "Daily Mail" schreibt nun allerdings unter Berufung auf Insider, diese Annäherungsversuche der Sussexes seien "bizarr".

Prinz Harry und Herzogin Meghan waren 2020 als hochrangige Royals zurückgetreten und in die USA gezogen. In Harrys Memoiren "Reserve", in TV-Interviews und in einer Netflix-Doku hatte das Paar anschließend teils heftig gegen das Königshaus ausgeteilt. Die "Daily Mail" zitiert die anonyme Quelle: "Es ist so bizarr, nachdem sie sich so schlecht benommen haben, von der Familie eine Entschuldigung und ein Schuldeingeständnis verlangt haben - ohne Erfolg, möchte ich hinzufügen - und nun schlagen sie vor, dass sie einfach wieder reintanzen und alles vergessen sein lassen, wenn nur jemand nett genug wäre, sie einzuladen."

Feiern Harry und Meghan Weihnachten mit den Royals?
13:01 Uhr

Vulkan in Papua-Neuguinea ausgebrochen

In Papua-Neuguinea ist der Vulkan Ulawun ausgebrochen. Das Volcanic Ash Advisory Center (VAAC) im australischen Darwin berichtete, dass die Aschewolke eine Höhe von mehr als 15.000 Metern erreicht habe. Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo schrieb unter Berufung auf die staatliche Meteorologie-Behörde, dass die Eruption möglicherweise einen Tsunami auslösen könne, der auch Japan erreiche. Eine Tsunami-Warnung gab es aber zunächst nicht.

Der Ulawun ist ein rund 2300 Meter hoher Stratovulkan auf der Insel Neubritannien. Der Feuerberg gehört zu einer ganzen Gruppe von Vulkanen in der Region.

Vulkan in Papua-Neuguinea ausgebrochen
12:33 Uhr

Ermittlungen gegen Kinderpornografie: Polizei durchsucht 85 Wohnungen

Im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen sexuellen Kindesmissbrauchs und Besitzes von Kinderpornografie haben Einsatzkräfte in Hessen 85 Wohnungen durchsucht. Bei dem fünftägigen Einsatz in der vergangenen Woche wurde zudem ein Haftbefehl vollstreckt, wie das hessische Landeskriminalamt (LKA) in Wiesbaden mitteilte.

Die Durchsuchungen richteten sich gegen insgesamt 87 Beschuldigte - 75 Männer und zwölf Frauen. Acht von ihnen wird sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen vorgeworfen. Die anderen 79 werden des Erwerbs, Besitzes oder der Verbreitung von Kinder- oder Jugendpornografie verdächtigt. Die Ermittler beschlagnahmten 749 Datenträger, darunter 161 Smartphones, 74 Computer und Laptops sowie 97 USB-Sticks. Die Speichermedien werden demnach nun ausgewertet.

Ermittlungen gegen Kinderpornografie: Polizei durchsucht 85 Wohnungen
11:48 Uhr

Shakira rudert zurück und räumt Steuerhinterziehung ein

Im Steuerstrafverfahren gegen Popsängerin Shakira ist kurz vor Prozessbeginn in Spanien eine außergerichtliche Einigung erzielt worden. Die Kolumbianerin ("Waka Waka", "Hips Don't Lie") räumte vor dem Landgericht in Barcelona entgegen ihrer bisherigen Haltung die Steuerhinterziehung von insgesamt 14,5 Millionen Euro in den Jahren 2012 bis 2014 ein.

"Los geht's", sagte sie lediglich vor den zahlreich erschienenen Journalisten, bevor sie ins Gerichtsgebäude ging. Anschließend wurde die Einigung bekannt gegeben. Bisher hatte Shakira wiederholt ihre Unschuld beteuert und dem Fiskus sogar "Erpressung" vorgeworfen.

Shakira rudert zurück und räumt Steuerhinterziehung ein
11:15 Uhr

Britischer Schauspieler Joss Ackland gestorben

Der britische Schauspieler Joss Ackland ist tot. Das meldete die Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf eine Mitteilung seiner Familie. Er starb demnach im Alter von 95 Jahren friedlich im Kreis seiner Angehörigen. Ackland galt als vielseitiger Darsteller, der sowohl auf der Bühne als auch vor der Kamera brillierte.

Einem jüngeren Publikum war er etwa als Bösewicht in der US-Actionkomödie "Lethal Weapon 2" von 1989 bekannt. Bei "Jagd auf Roter Oktober" spielte er den sowjetischen Botschafter in den USA. Im ehrwürdigen Old-Vic-Theatre in London trat er unter anderem als Juan Perón in dem Musical "Evita" von Andrew Lloyd Webber auf. Als eine seiner denkwürdigsten Rollen gilt die des Sir Henry Delves Broughton in dem Film "White Mischief" ("Die letzten Tage in Kenya") von 1987. Das an eine wahre Begebenheit angelehnte Drama gilt als gelungenes Sittengemälde des von Ausschweifungen geprägten Lebens der britischen Kolonial-Aristokratie während des Zweiten Weltkriegs.

Britischer Schauspieler Joss Ackland gestorben
10:46 Uhr

CDU plant Magnetschwebebahn durch Berliner Zentrum

Berlin will den Einsatz einer Magnetschwebebahn in der Hauptstadt auf einer gut fünf Kilometer lange Pilotstrecke testen. Das kündigte der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Dirk Stettner, an. Er sei auch ein Befürworter des U-Bahnnetzes, sehe aber auch die Vorteile der Magnetschwebebahn. Bei ihr falle vor allem ins Gewicht, dass die Strecken deutlich schneller und günstiger gebaut werden könnten als neue U-Bahnlinien. Ein weiterer Vorteil, nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), sei, dass die Magnetschwebebahn fahrerlos unterwegs sei. Es gibt demnach eine Verständigung mit dem Koalitionspartner SPD.

Als Kosten für die Teststrecke nannte Stettner die Summe von 80 bis 85 Millionen Euro. Im neuen Doppelhaushalt ist dafür kein Posten zu finden. Finanziert werden soll das Pilotprojekt aus dem Sondervermögen Klimaschutz, für das zunächst fünf Milliarden Euro vorgesehen sind und aus dem die schwarz-rote Regierungskoalition Klimaschutzmaßnahmen bezahlen will, die dazu beitragen, dass Berlin noch vor 2045 klimaneutral wird.

CDU plant Magnetschwebebahn durch Berliner Zentrum
10:04 Uhr

Halb blau, halb braun. Halb männlich, halb weiblich: Hummer aus Maine geht viral

Halb blau, halb braun. Halb männlich, halb weiblich. Auf Tiktok geht ein Hummer aus Maine viral. Jacob Knowles, ein Hummerfischer mit 2,6 Millionen Tiktok-Followern, hat das bunte, zweigeschlechtliche Krustentier nach David Bowie benannt und sucht jetzt ein Wissenschaftszentrum oder ein Aquarium, das es adoptiert.

Knowles' Videos von der seltenen Kreatur wurden seit Veröffentlichung in der vergangenen Woche bereits millionenfach aufgerufen. "Dies ist der coolste Hummer, den ich je gesehen habe", schrieb er seinen Followern.

Halb blau, halb braun. Halb männlich, halb weiblich: Hummer aus Maine geht viral
09:37 Uhr

Robert Pattinson wird Vater

Suki Waterhouse, die Partnerin von Hollywood-Star Robert Pattinson, ist schwanger. Die Schauspielerin und Sängerin verkündete die Neuigkeiten während ihres Auftritts beim Corona Capital Festival in Mexiko, wie unter anderem "The Hollywood Reporter" berichtet. "Ich funkle heute besonders, weil ich dachte, es könnte euch von etwas anderem ablenken", sagte sie dem Bericht zufolge in Bezug auf ihr Outfit, ein glitzerndes rosa Minikleid, unter dem ihr Babybauch zum Vorschein kam. "Ich bin mir nicht sicher, ob es funktioniert", fügte sie hinzu und startete dann ihren Auftritt.

Suki Waterhouse, die zuletzt in der Amazon-Prime-Video-Serie "Daisy Jones & the Six" mitspielte, soll seit 2018 mit Robert Pattinson liiert sein. Das Paar feierte im Dezember 2022 sein Debüt auf dem roten Teppich, damals kamen sie gemeinsam zur Herbstmodenschau von Dior Men in Ägypten. Es folgte ein Auftritt bei der Met Gala 2023, wo sie im Mai ebenfalls gemeinsam über den roten Teppich liefen.

Robert Pattinson wird Vater
09:04 Uhr

Zehn Kinder bei Busunfall in Mittelfranken verletzt

Bei einem Unfall mit einem Schulbus sind am Morgen in Mittelfranken etwa zehn Kinder verletzt worden. Warum der Bus bei Cadolzburg im Landkreis Fürth von der Straße abkam und gegen einen Baum prallte, war nach Polizeiangaben zunächst unklar. Die meisten Kinder erlitten nach ersten Erkenntnissen leichte Verletzungen. Viele von ihnen wurden laut Polizei vor Ort betreut und sollten später in einen Ersatzbus umsteigen.

Der Bus war in Richtung Langenzenn unterwegs und hatte nach bisherigen Informationen Schüler im Alter zwischen 11 und 18 Jahren an Bord, die er zu einer Realschule und einem Gymnasium bringen sollte.

Zehn Kinder bei Busunfall in Mittelfranken verletzt
08:36 Uhr

Goldene Kutsche aus "The Crown" wird versteigert

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435483163 (Foto: picture alliance/dpa/PA Media)

Die Serie "The Crown" über die britische Königsfamilie endet demnächst mit den letzten Folgen - nun sollen Requisiten und Kostüme von den Dreharbeiten versteigert werden. Das Londoner Auktionshaus Bonhams will rund 450 Objekte aus den sechs Staffeln versteigern. Darunter sind eine goldfarbene Kutsche, Möbelstücke und nachgeschneiderte Kleidungsstücke.

"Die ikonischen Kostüme, Requisiten und Kulissen von "The Crown" wurden umfassend recherchiert", teilte das Auktionshaus mit. Sie seien mit beeindruckender Liebe zum Detail hergestellt. Schauspielerin Claire Foy etwa spielte in den ersten Folgen die junge Königin Elizabeth II. Ihr Kostüm aus der Krönungsszene wird nun versteigert und soll etwa 30.000 bis 50 .000 Pfund einbringen, das entspricht umgerechnet etwa 34.000 bis 57.000 Euro.

Goldene Kutsche aus "The Crown" wird versteigert
08:12 Uhr

Bei Erdbeben auf Philippinen sterben neun Menschen

Nach einem schweren Erdbeben im Süden der Philippinen ist die Zahl der Toten auf neun gestiegen. Wie die nationale Katastrophenschutzbehörde mitteilte, könnte sich die Zahl noch weiter erhöhen. "Ich bete zu Gott, dass die Zahl der Todesopfer nicht weiter ansteigt, aber wir warten immer noch auf Informationen aus den Regionen", sagte der stellvertretende Behördensprecher Mark Timbal. Demnach sind die Rettungsarbeiten zwar weitgehend abgeschlossen, noch immer träfen aber Daten aus einigen von dem Erdbeben betroffenen Dörfer ein.

Nach jüngsten Angaben des Nationalen Rates für Katastrophenrisikominderung und -management (NDRRMC) in Manila wurden bei dem Beben mindestens 15 Menschen verletzt und mehr als 800 Häuser beschädigt oder zerstört. Das Beben der Stärke 6,7 hatte die Region Mindanao im Süden der Philippinen am Freitag erschüttert. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS ereignete sich das Beben in der Provinz Sarangani auf der Hauptinsel Mindanao in einer Tiefe von 78 Kilometern.

Bei Erdbeben auf Philippinen sterben neun Menschen
07:26 Uhr

Türkischer Frachter mit zwölf Besatzungsmitgliedern gesunken

Ein türkisches Frachtschiff ist während eines Sturms vor der türkischen Schwarzmeerküste gesunken. Von den zwölf Besatzungsmitgliedern gebe es bislang kein Lebenszeichen, sagte Innenminister Ali Yerlikaya. "Sobald sich die ungünstigen Wetterbedingungen bessern, werden die Such- und Rettungsmaßnahmen unverzüglich aufgenommen."

Der Kapitän der "Kafkametler" hatte am Sonntag gemeldet, dass das Schiff auf einen Wellenbrecher vor Eregli in der nordwesttürkischen Provinz Zonguldak zutreibt. Yerlikaya sagte, das Schiff sei gegen die Wellenbrecher gedrückt worden und gesunken.

Türkischer Frachter mit zwölf Besatzungsmitgliedern gesunken
06:57 Uhr

Billboard Music Awards: Taylor Swift räumt zehn Preise ab

Pop-Superstar Taylor Swift und der Country-Sänger Morgan Wallen sind die großen Abräumer bei den Billboard Music Awards. Swift gewann bei der Verleihung zehn Preise, darunter Auszeichnungen in der wichtigsten Kategorie "Top Artist", als erfolgreichste Songschreiberin und als Country-Künstlerin. Wallen kam sogar auf elf Auszeichnungen, darunter für das erfolgreichste Album des Jahres für "One Thing at a Time", als männlicher Künstler und als Country-Sänger. In der wichtigsten Sparte "Top Artist" waren neben Swift und Wallen auch SZA, der kanadische Rapper Drake und US-Country-Sänger Luke Combs angetreten.

Die Billboard-Preise werden seit 1990 jährlich von dem gleichnamigen Fachmagazin verliehen, sie basieren größtenteils auf Chartplatzierungen in den USA. Die Bekanntgabe der Preise fand online statt.

Billboard Music Awards: Taylor Swift räumt zehn Preise ab
06:31 Uhr

Polizei sucht Autofahrer nach tödlichem Unfall in Delmenhorst

Nach einem tödlichen Unfall in Delmenhorst ist ein Autofahrer geflüchtet, ohne sich um den sterbenden Mann zu kümmern. Wie genau sich der Unfall am Sonntagabend in einer 30er- Zone in einem Wohnviertel abspielte, ist Polizeiangaben zufolge noch unklar. Die Polizei sucht den flüchtigen Autofahrer. Es gebe keinen neuen Stand, sagte ein Sprecher am Morgen.

Für den überfahrenen Fußgänger, einen 58 Jahre alten Mann, kam jede Hilfe zu spät. Der Fahrer flüchtete nach Zeugenaussagen in einem dunklen SUV. Da sein Auto beschädigt ist, hofft die Polizei, den Fall so aufklären zu können. An der Unfallstelle blieb ein Außenspiegel des Fahrzeugs zurück. Anwohner hatten den Notruf gewählt, nachdem sie einen lauten Knall gehört hatten und einen verletzten Mann auf der Straße liegen gesehen hatten. Sie versorgten den Verletzten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte.

Polizei sucht Autofahrer nach tödlichem Unfall in Delmenhorst
06:17 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

in Italiens größtem Mafia-Prozess seit Jahrzehnten sollen heute die Urteile gesprochen werden. In der Stadt Lamezia Terme im Süden des Landes müssen sich seit annähernd drei Jahren mehr als 300 mutmaßliche Mitglieder oder Helfer der Verbrecherorganisation 'Ndrangheta verantworten. Außerdem werden heute diese Themen noch wichtig:

  • Knapp zwei Wochen vor der Weltklimakonferenz in Dubai veröffentlicht das Umweltprogramm der Vereinten Nationen seinen Jahresbericht zum Kampf der Staatengemeinschaft gegen die Erderwärmung. Beziffert wird die Lücke zwischen dem absehbaren Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase und den eigentlich erforderlichen Anstrengungen, um das 2015 in Paris vereinbarte 1,5-Grad-Ziel zu erreichen.

  • Die unter Druck geratene Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus, will eine persönliche Erklärung abgeben. Gegen sie waren Vorwürfe erhoben worden, sie habe angeblich schon vor vielen Jahren vom Verdacht eines sexuell übergriffigen Verhaltens bei einem damaligen Kirchenmitarbeiter gewusst.

  • In Spanien beginnt ein Prozess gegen Popsängerin Shakira wegen mutmaßlicher Steuerhinterziehung in Millionenhöhe. Die Kolumbianerin muss am ersten Verhandlungstag persönlich vor dem Landgericht in Barcelona erscheinen.

  • Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft fliegt nach dem Test-Rückschlag gegen die Türkei zu ihrem letzten Länderspiel des Jahres nach Wien. Um die Mittagszeit soll der DFB-Tross in der österreichischen Hauptstadt nach einem kurzen Flug aus Berlin eintreffen.

Sie haben Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie mir gern: juliane.kipper@ntv.de.

Schlagzeilen aus der Nacht
06:11 Uhr

Umfrage zeigt: Finanzielle Zuversicht lässt nach

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten beurteilen viele Bürger einer Umfrage zufolge ihre finanziellen Aussichten zunehmend skeptisch, insbesondere in der älteren Generation. 60 Prozent glauben, dass ihre finanzielle Lage in zehn Jahren positiv sein wird - vier Punkte weniger als 2022, wie die Lebensversicherung Swiss Life unter Berufung auf die Erhebung mitteilte. Unter den Älteren im Ruhestand sind demnach 46 Prozent optimistisch. In der Vorgängerumfrage war es noch knapp über die Hälfte.

Das Meinungsforschungsinstitut Bilendi befragte im Auftrag des Unternehmens für die repräsentative Erhebung im Juni und Juli 1000 Frauen und Männer ab 18. Das Vertrauen in die Altersvorsorge ist demnach auch bei den Menschen niedrig, die zusätzlich zur gesetzlichen Rente Geld beiseitelegen: Demnach glauben 32 Prozent, dass ihnen staatliche und private Altersvorsorge im Alter ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen werden. Die Einschätzungen sind dabei laut Umfrage in Teilen selbstkritisch: "Die finanziellen Mittel für den Ruhestand haben ebenfalls nur ein Drittel der befragten Personen gut geplant", erklärte Swiss-Life-Deutschlandchef Jörg Arnold.

Umfrage zeigt: Finanzielle Zuversicht lässt nach