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Der Sport-Tag Russland fordert Strafe für Boykott-Drohungen

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Witali Mutko und Russlands Präsident Wladimir Putin bei den Winterspielen 2014 in Sotschi. Bei seinen Heimspielen manipulierte Russland im großen Stil.

(Foto: imago/ITAR-TASS)

Der umstrittene russische Vize-Ministerpräsident und in der Hochphase des Staatsdopingsystems amtierende Sportminister Witali Mutko hat Bestrafungen gegen Sportler und Verbände gefordert, die aufgrund der jüngsten Dopingenthüllungen um den russischen Sport mit dem Boykott von Wettbewerben drohen. "Ein Boykott bedeutet Druck und absolute Politik. Ein Boykott widerspricht dem gesunden Menschenverstand und der IOC-Charta. Die Athleten sollten für solche Angriffe bestraft werden", sagte Mutko der Nachrichtenagentur Tass. Zuvor hatte der russische Verband zwei Wettbewerbe 2017 zurückgegeben, den Weltcup in Tjumen in Sibirien und die Junioren-WM in Ostrow in Westrussland. "Die Wettbewerbe sollten in festlicher Atmosphäre stattfinden, nicht inmitten von Verdächtigungen und Angriffen", hieß es dazu in einer Mitteilung. Zuvor hatten Tschechien, Norwegen und Großbritannien gedroht, nicht an Wettbewerben in Russland teilzunehmen.

Quelle: n-tv.de