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Soul-Diva öffentlich aufgebahrt Abschied von Aretha Franklin

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Aretha Franklin ist in Detroit in einem offenen Sarg aufgebahrt.

AP

Ende der Woche soll die vor Kurzem verstorbene Aretha Franklin beigesetzt und mit einer Trauerfeier geehrt werden. Zuvor können sich die Fans der Sängerin jedoch noch von ihr verabschieden - an einem offenen Sarg. Tausende haben das bereits getan.

Der Tod von Aretha Franklin am 16. August hat unzählige Menschen tief bewegt. Nun können sich Fans bis zum Mittwoch noch einmal persönlich von ihr verabschieden. Der Leichnam der Soul-Legende wurde in einem goldenen Sarg im Charles H. Wright Museum für afroamerikanische Geschichte in Detroit aufgebahrt.

Die anwesenden Fans können der "Queen of Soul" vor ihrem offenen Sarg, so wie es in den Vereinigten Staaten oft üblich ist, ihren Respekt zollen. Tausende Trauernde haben bereits am Dienstag versucht, diese Gelegenheit wahrzunehmen. Die "New York Post" spricht von einer "gewaltigen Menschenmasse" und einem "Meer von Fans". Einige hätten sogar vor dem Museum übernachtet.

Beisetzung mit vielen Prominenten

Franklin wird am Freitag, dem 31. August, in einer privaten Zeremonie beigesetzt, wie bereits zuvor berichtet wurde. Zu dieser werden neben Freunden und Familie der Sängerin auch zahlreiche Prominente im Greater Grace Temple in Detroit erwartet. So sollen unter anderem Stevie Wonder, Faith Hill und Chaka Khan laut dem Branchenmagazin "The Hollywood Reporter" dort auftreten. Außerdem sei geplant, dass auch der ehemalige US-Präsident Bill Clinton während der Trauerfeier zu Wort kommt.

Franklin war im Alter von 76 Jahren einer Erkrankung an Bauchspeicheldrüsenkrebs erlegen. Die 1942 in Memphis geborene Sängerin wurde mit Titeln wie "Respect", "Chain of Fools" oder "I Say a Little Prayer" zu einer Ikone der Soul-Musik. Zuletzt würdigte sie etwa ihre Kollegin und Freundin Gloria Gaynor mit ergreifenden Worten. Franklin sei nicht nur eine "großartige Künstlerin" gewesen, so Gaynor, sondern auch das "Fundament" ihrer eigenen Karriere. Bei ihren ersten Auftritten ohne eigenes Repertoire habe sie schließlich viele Franklin-Songs auf die Bühne gebracht.

Quelle: n-tv.de, vpr/spot

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