Mordvorwurf gegen Sänger D4vdAnklage schildert grausige Details

Mit Songs wie "Romantic Homicide" hat es US-Sänger D4vd zum Star gebracht. Doch jetzt lasten schwere Vorwürfe auf dem 21-Jährigen. Er soll ein Mädchen getötet haben - auf äußerst brutale Art, wie nun bekannt wird.
Knapp zwei Wochen sind vergangen, seit David Anthony Burke alias D4vd zunächst festgenommen und dann angeklagt wurde. Dem US-Sänger wird vorgeworfen, im April 2025 die damals 14-jährige Celeste R. getötet zu haben. Im Mai will die Anklage ihre Vorwürfe in einer öffentlichen Anhörung erläutern. Nun werden schockierende Details der Anschuldigung bekannt. Darüber berichtet "TMZ" unter Berufung auf die eingereichten Unterlagen, die dem US-Portal vorliegen sollen.
Demnach war am 8. September 2025 die zerstückelte Leiche der 14-Jährigen im vorderen Kofferraum eines auf den Angeklagten zugelassenen Tesla gefunden worden, der sich zu diesem Zeitpunkt auf einem Abschlepphof befand. Nachdem starker Verwesungsgeruch wahrgenommen worden sei, hätten Polizisten den Kofferraum geöffnet und darin Leichenteile gefunden. Acht Tage später sei festgestellt worden, dass es sich bei der Getöteten um Celeste R. handelte. D4vd soll die letzte Person gewesen sein, die im Juli 2025 das Auto gefahren ist. Das sollen unter anderem Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen.
Dem Sänger werde vorgeworfen, dass er sich erstmals an dem Mädchen sexuell vergangen habe, als dieses erst 13 Jahre alt gewesen sei. Es gebe explizite Fotobeweise, die dies belegten. Celeste R. sei vermutlich am 23. April 2025 getötet worden. Sie soll damit gedroht haben, "schädliche Informationen über ihre Beziehung mit dem Angeklagten zu veröffentlichen, um seine Karriere zu beenden und sein Leben zu zerstören".
Schaufel und Kettensägen
D4vd habe Celeste R. daraufhin am 23. April zu seinem Zuhause in den Hollywood Hills bringen lassen, heißt es weiter. Der Sänger habe gewusst, dass er sie "zum Schweigen bringen müsse", zitiert "TMZ" aus den Gerichtsunterlagen. Er habe mutmaßlich mehrfach auf sie eingestochen und dabei zugesehen, wie sie verblutet sei. Dabei habe er keinerlei Versuche unternommen, ihr das Leben zu retten.
Kurz darauf habe sich der Sänger eine Schaufel von der US-Baumarktkette Home Depot liefern lassen. Über Amazon habe er unter anderem zwei Kettensägen und einen Leichensack unter falschem Namen bestellt. Den linken Ringfinger der Getöteten soll D4vd amputiert haben, da auf diesem sein Name eintätowiert gewesen sei. Der Finger sei bislang nicht gefunden worden. Die Polizei habe am 17. September in der Garage von D4vd Spuren - darunter DNA der Getöteten - sicherstellen können, die darauf hinwiesen, dass die Leiche dort zerstückelt worden sei.
Nach der mittlerweile gegen ihn erhobenen Anklage wegen Mordes hat sich der Sänger als "nicht schuldig" bekannt. Übereinstimmenden US-Berichten zufolge droht ihm bei einem Prozess und anschließender Verurteilung die Todesstrafe oder lebenslange Haft ohne Möglichkeit auf Bewährung. Ob die Staatsanwaltschaft die mögliche Höchststrafe auch beantragt, ist bislang nicht bekannt. Die voraussichtlich mehrtägige Anhörung, nach der entschieden werden soll, ob der Fall vor Gericht kommt, soll am 26. Mai beginnen.
Der 21-jährige D4vd wurde mit Songs wie "Romantic Homicide" und "Here with Me" bekannt, die auf Tiktok viral gingen. Beide Lieder steuern jedoch auch auf Spotify bereits die Marke von jeweils zwei Milliarden Streams an.