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Goscinny lebensgroß in Bronze "Asterix"-Schöpfer erhält ein Denkmal

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René Goscinny mit seiner berühmtesten Schöpfung: Asterix und Obelix.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Er starb vor mehr als 42 Jahren, doch die Geschichten von René Goscinny erfreuen nach wie vor Millionen Menschen. Denn er ist einer der Väter von "Asterix" und schrieb zudem viele Alben von "Lucky Luke". Nun wird er in Paris auf besondere Weise geehrt.

"Beim Teutates!" würde Asterix wohl überrascht dazu sagen: Paris hat dem berühmten Comic-Autor und Asterix-Schöpfer René Goscinny ein Denkmal gesetzt. Mehr als 42 Jahre nach Goscinnys Tod wurde eine lebensgroße Bronze-Statue in der französischen Hauptstadt in der Nähe seines früheren Wohnhauses enthüllt. Es ist das erste Denkmal in Paris, das einem Comic-Autor gewidmet ist.

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Die Goscinny-Statue steht auf einem Sockel in Form eines Bücherregals, das einige seiner beliebtesten Werke enthält, darunter "Asterix der Gallier" und "Lucky Luke". Auf der Hand der Statue steht eine kleine Asterix-Figur, neben seinem Bein steht ein kleiner Lucky Luke. Paris hat auch schon eine Straße nach Goscinny benannt, der 1977 im Alter von 51 Jahren an einer Gehirnblutung gestorben war.

Comics haben in Frankreich und im benachbarten Belgien eine große Fangemeinde. Goscinny und "Asterix"-Zeichner Albert Uderzo, der mittlerweile 92 Jahre alt ist, gelten als Stars des Genres. Die Abenteuer der 1959 geschaffenen Gallier, aber auch die von "Lucky Luke" - Goscinny lieferte hier die Texte zu vielen Alben des Zeichners Morris - sind in ganz Europa nach wie vor Bestseller.

Der neueste "Asterix"-Band, "Die Tochter von Vercingetorix", hat sich innerhalb von zwei Monaten allein in Frankreich mehr als 1,5 Millionen Mal verkauft. Das Album erschien im Oktober.

Quelle: ntv.de, mli/AFP