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Adam Sky wollte Freundin retten Australischer Star-DJ verblutet bei Unfall

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Ermittler am Unfallort.

(Foto: picture alliance/dpa)

Als eine Freundin am Pool stürzt, eilt DJ Adam Sky ihr zu Hilfe. Dabei stürzt er durch eine Glastür und verletzt sich so schwer, dass er kurze Zeit später stirbt. Ermittlern zufolge ist Alkohol im Spiel gewesen.

Der australische Star-DJ Adam Sky ist bei einem Unfall auf der indonesischen Insel Bali ums Leben gekommen. Der 42-Jährige - mit bürgerlichem Namen Adam Neat - starb nach australischen Medienberichten am Wochenende bei dem Versuch, einer Freundin zu helfen, die im Poolbereich gestürzt war. Demnach stürzte er dabei selbst durch eine Glastür, zog sich schwere Schnitte am Arm zu und verlor enorm viel Blut. Sein Management bestätigte den Tod.

Zunächst hieß es, die Frau sei von einer Terrasse einige Meter in die Tiefe gefallen, Neat habe eine Glastür eingeschlagen, um ihr zur Hilfe zu eilen und sich dabei die Schlagader am Arm verletzt.

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Auf der offiziellen Facebook-Seite von Adam Sky, der als DJ in Singapur lebte, heißt es: "Mit großem Bedauern bestätigen wir, dass Adam Neat in einen tödlichen Unfall verwickelt war, als er versuchte, einer Freundin zu helfen, die am Samstag, den 4. Mai 2019 in Bali mehrere Knochenbrüche erlitten hatte." Verwandte und Freunde des DJs seien auf dem Weg nach Bali, heißt es weiter.

Adam Sky verbrachte auf Bali offenbar gerade seinen Urlaub. Auf seiner Facebook-Seite war allerdings auch eine Veranstaltung mit dem DJ angekündigt. Bei der Freundin von Neat soll es sich um seine russische Assistentin handeln, berichtet der "Sydney Morning Herald". Die Frau brach sich nach Informationen von "Nine News" ein Bein. Aus Ermittlerkreisen heißt es, dass an dem Abend Alkohol konsumiert worden sei.

Der aus Melbourne stammende Australier soll zu den gefragtesten DJs in Asien gehört haben. Er hatte drei Top-Zehn-Chartplatzierungen und trat unter anderem zusammen mit Stars wie Fatboy Slim, David Guetta und The Scissor Sisters auf, schreibt BBC. In der asiatischen Ausgabe des "Juice"-Magazins wurde der Musiker als "aufsteigender australischer Superstar-DJ" bezeichnet.

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Quelle: n-tv.de, lsc/spot/dpa

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