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Nach emotionalem Interview Behörden entlasten Baldwin noch nicht

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Gegen Baldwin laufen derzeit noch Ermittlungen.

(Foto: picture alliance / gotpapSTAR MAX/IPx)

Nach dem Tod der Kamerafrau Halyna Hutchins am Filmset von "Rust" beschäftigt die Behörden die Schuldfrage. In einem Interview weist Alec Baldwin kürzlich die Verantwortung von sich. Die zuständige Staatsanwältin teilt diese Auffassung noch nicht.

Nach seinem emotionalen Interview gibt es für Alex Baldwin noch keine behördliche Rückendeckung. Der Schauspieler berichtete in einem Gespräch mit dem US-Sender AB, dass ihn selbst keine Schuld am tödlichen Schuss vom "Rust"-Set treffe. Wie das US-Portal "TMZ" berichtet, sieht das die zuständige Bezirksstaatsanwältin Mary Carmack-Altwies aber womöglich anders.

In einem Statement sagte sie, dass Baldwin und mehrere andere von ihr angeklagt werden könnten. "Jeder, der am Set mit Schusswaffen hantierte und sie benutzte, hatte die Pflicht, sich so zu verhalten, dass die Sicherheit anderer geschützt war", so die Juristin. Bestimmte Handlungen und Unterlassungen hätten zu dem Unglück geführt, bei dem die Kamerafrau Halyna Hutchins ihr Leben verlor.

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Sie und das zuständige Sheriff-Departement hätten die Untersuchungen des Vorfalls noch nicht in Gänze abgeschlossen. Bislang sei noch nicht klar, gegen wen alles Klage erhoben werden werde. Die Entscheidung darüber falle erst, nachdem sämtliche Untersuchungen zu einem Ende gekommen sind.

Baldwin erklärte in dem Interview, dass er für den Schuss nicht verantwortlich gewesen sei. Er habe nicht gewusst, dass die Waffe mit scharfer Munition geladen war. Er habe der Person vertraut, die ihm die Waffe als sicher zuvor übergeben habe. Überprüft habe er den Revolver selbst jedoch nicht mehr.

Quelle: ntv.de, mdi/spot

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