Unterhaltung

Besucher stehen Schlange Bei "Rock im Park" gibt es zu wenig Klos

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Die meisten Besucher ließen sich den Spaß am Festival dennoch nicht verderben.

(Foto: picture alliance/dpa)

"Rock im Park" verläuft für viele der 70.000 Besucher bedrückend: Im Netz klagen die Besucher über einen hygienischen Engpass. Auf dem Festivalgelände gibt es schon am ersten Tag zu wenige funktionstüchtige Toiletten. Der Veranstalter verspricht Abhilfe.

Shitstorm um zu wenig Klos: Besucher von "Rock im Park" in Nürnberg beklagen zu wenig Toiletten auf dem Festivalgelände. In sozialen Netzwerken machen sie ihrem Ärger Luft, bezeichneten die Situation und die langen Schlangen vor den Toiletten als Unverschämtheit. Nicht alle verloren ihren Humor: "Die Veranstaltung wird von Jahr zu Jahr beschissener", wurde auf Facebook gescherzt und: "Das nenn' ich mal einen echten Shitstorm."

*Datenschutz

"Wir arbeiten seit 24 Stunden durchgehend daran, die Probleme bei den sanitären Anlagen und Duschen zu beheben", schrieben die Veranstalter auf Facebook in der Nacht. Die "technischen Störungen an Wassertoiletten und Duschen" seien aber zu komplex, um sie vollständig zu beheben. Darum sollten noch in der Nacht "250 Dixieklos aus ganz Deutschland" in den Park gebracht werden.

Das Festival war am Freitagabend mit mehr als 70.000 Rockfans und dem Comeback der Ärzte auf dem Nürnberger Zeppelinfeld gestartet. Nachdem den ganzen Tag die Sonne vom Himmel gestrahlt hatte, sorgte ausgerechnet beim Auftritt der Headliner ein kleines Unwetter mit Regen und Sturm für Wirbel. Einige Pavillons und schlecht verankerte Zelte flogen umher.

Als Headliner für Samstag stand die US-Metal-Band Slipknot auf dem Programm. Außerdem sollten The Bosshoss auftreten und der Schauspieler Jack Black mit seiner Spaßband Tenacious D. Parallel dazu findet das etwas größere Zwillingsfestival "Rock am Ring" am Nürburgring (Rheinland-Pfalz) statt.

Quelle: n-tv.de, jog/dpa