Unterhaltung

Der Song heißt "Violent Thing" Ben Dolic vertritt Deutschland beim ESC

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Benjamin Dolic sang sich 2018 bei "The Voice of Germany" in die Herzen der jungen Zuschauer.

(Foto: dpa)

Die Entscheidung ist gefallen: Beim Eurovision Song Contest im Mai tritt der Slowene Ben Dolic für Deutschland an. Der 22-Jährige dürfte vor allem bei jüngeren Zuschauern bekannt sein. 2018 belegte er bei "The Voice of Germany" den zweiten Platz.

Lange wurde das Geheimnis gehütet, doch nun ist es raus: Der 22 Jahre alte Benjamin (Ben) Dolic wird beim Eurovision Song Contest (ESC) im niederländischen Rotterdam für Deutschland antreten. Dort wird er das Lied "Violent Thing" singen, wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) bekannt gab.

Vor allem jüngeren Zuschauern dürfte Dolic bekannt sein: 2018 nahm er bei "The Voice of Germany" teil. Mit Songs wie "Creep" von Radiohead und "Can't Help Falling In Love" von Elvis Presley sang sich der gebürtige Slowene und Wahl-Berliner in die Herzen der Zuschauer und belegte im Team von Yvonne Catterfeld den zweiten Platz.

Für den jungen Mann ist der Auftritt in den Niederlanden am 16. Mai nicht der erste Auftritt auf der Bühne des internationalen Musikwettbewerbes. Er hatte 2016 bereits beim slowenischen Vorentscheid teilgenommen. Im Alter von 18 Jahren war Dolic mit seiner Familie zunächst in die Schweiz gezogen. Dolic war bereits im Dezember aus 607 Künstlerinnen und Künstlern für das ESC-Finale ausgewählt worden.

Song wird am Abend vorgestellt

Zuvor waren monatelang verschiedenste Lieder mit verschiedensten Künstlern kombiniert worden. Zwei Jurys aus Musikexperten und ESC-Fans hatten daraus ihre Favoriten ausgewählt. Der federführende NDR hatte sich in diesem Jahr gegen einen öffentlichen Vorentscheid durch die Fernsehzuschauer entschieden.

Der deutsche Beitrag für den ESC wird am Abend von Barbara Schöneberger in der Sendung "Unser Lied für Rotterdam" auf dem Sender One vorgestellt werden. Allerdings ist er bereits auf Youtube zu sehen. Die 45-minütige Sendung ist wenige Stunden zuvor in einem Hamburger Klubkino, der Astor Filmlounge in der Hafen-City, aufgezeichnet worden.

In den vergangenen fünf Jahren waren die deutschen Künstler - mit Ausnahme von Michael Schulte (2018/4. Platz) - wenig erfolgreich und landeten zumeist auf den hinteren Rängen. Der letzte große Erfolg liegt mit Lenas "Satellite" bereits zehn Jahre zurück.

Quelle: ntv.de, lri/dpa