Unterhaltung

Konzern zahlt wohl Rekordsumme Bob Dylan verkauft Songrechte an Universal

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Bob Dylan veröffentlichte mehr als 600 Titel, unter anderem "Blowin' in the Wind" oder "The Times They Are A-Changin'".

(Foto: picture alliance/dpa/Sony Music)

Bob Dylan gehört bis jetzt zu den wenigen Künstlern, die die Verlagsrechte für ihre Musik selbst kontrollieren. Nun tritt er die Rechte an allen seinen Songs an Universal ab. Experten sprechen von einer immensen Summe, die der Musikkonzern dafür bezahlt.

Bob Dylan hat die Verlagsrechte an allen seinen Songs an den Musikkonzern Universal Music verkauft. Die weltweite Nummer eins der Musikbranche nannte keinen Preis für die mehr als 600 Titel wie "Blowin' in the Wind" oder "The Times They Are A-Changin'". Nach Informationen der "New York Times" wird der Betrag auf mehr als 300 Millionen Dollar geschätzt.

Die Verlagsrechte haben sich in der Musikbranche insbesondere mit dem Erfolg der Streamingdienste zu einem äußerst wertvollen Gut entwickelt. Ihre Besitzer bekommen unter anderem Geld, wenn die Titel in Filmen oder Werbung verwendet werden. In der aktuellen Pandemie bekamen sie eine zusätzliche Bedeutung als Einnahmequelle, da für Künstler die Einnahmen aus Live-Auftritte wegfielen.

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Vor Kurzem wurden die Rechte am Songkatalog von Taylor Swift Medienberichten zufolge ebenfalls für über 300 Millionen Dollar verkauft. Da sie keine Kontrolle darüber hatte, nimmt sie ihre Musik aktuell neu auf. Der Folk-Rock-Pionier Dylan gehörte zu den wenigen Musikern, die die Verlagsrechte für ihre Titel selbst kontrollierten.

Der 79-Jährige ist zugleich der einzige Musiker, der einen Literatur-Nobelpreis für seine Texte bekam. Dylan sei schon seit Jahren in Gesprächen mit der Chefin des Universal-Music-Verlagsgeschäfts, Jody Gerson, über einen Verkauf gewesen, berichtete die "Financial Times".

Quelle: ntv.de, can/dpa

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