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"Zu 100 Prozent unschuldig" Bodyguard verteidigt Michael Jackson

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Er kommt auch zehn Jahre nach seinem Tod nicht zur Ruhe: Michael Jackson.

(Foto: picture alliance/dpa)

Schuldig oder nicht schuldig? Im Falle von Michael Jackson ist das längst zu einer Art Glaubenskrieg geworden. Viele halten die Missbrauchsvorwürfe gegen den "King of Pop" inzwischen für berechtigt. Für andere sind sie nach wie vor frei erfunden. Ihnen springt nun ein Ex-Bodyguard des Sängers zur Seite.

Er hält zu ihm: Matt Fiddes nimmt in einem Interview mit der britischen Zeitung "Metro" den 2009 verstorbenen Popstar Michael Jackson in Schutz. Der ehemalige Bodyguard des Musikers erklärt, die Pädophilie-Vorwürfe gegen seinen damaligen Arbeitgeber seien "kompletter Unsinn".

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Früher war Matt Fiddes Jacksons Bodyguard, heute bringt er zum Beispiel Schauspielerinnen wie Marnie Simpson Martial Arts bei.

(Foto: imago/Matrix)

"Der Typ hatte Freundinnen und hatte eine legitime Ehe mit Lisa Marie (Presley), so lebte er sein Leben. Wir waren die Leute, die die Frauen in sein Zimmer geschleust haben", erklärt Fiddes, der heute als Besitzer von mehreren Martial-Arts-Schulen erfolgreich ist.

Bevor Fiddes zu Jacksons rechter Hand wurde, seien die beiden zunächst Freunde geworden. "Wir kannten den Kerl so gut, er verbrachte Zeit mit meinen Kindern. Er ist nicht der Mann, den James und Wade beschreiben." Besagte Personen sind James Safechuck und Wade Robson, die in der HBO-Enthüllungsdokumentation "Leaving Neverland" detailreich von Misshandlungen durch Michael Jackson berichten, als sie selbst noch Kinder waren.

"Es wäre unmöglich gewesen"

Der Popstar sei mit seiner Musik viel zu beschäftigt gewesen, als dass er mit den Jungen viel Zeit gehabt hätte, erklärt nun Fiddes. "Und überall war Sicherheitspersonal. Es wäre unmöglich gewesen."

Weiter berichtet der Ex-Bodyguard, Jackson habe sich nur selten auf seiner Neverland Ranch aufgehalten, da er die vierstündige Fahrt von seinem Arbeitsort Los Angeles zu dem Anwesen nicht gemocht habe. Er selbst habe auf der Ranch nie Jungen gesehen, führt Fiddes weiter aus. Jackson habe sich nur für öffentliche Auftritte auf dem Anwesen aufgehalten.

Es sei für ihn an der Zeit gewesen, sich zu äußern, betont Fiddes zum Ende des Gesprächs hin. "Ich weiß, dass die Leute an ihm zweifeln, aber ich würde nicht hier stehen und meinen Ruf aufs Spiel setzen, wenn ich nicht wüsste, dass dieser Typ zu 100 Prozent unschuldig ist", erklärt er.

Quelle: ntv.de, vpr/spot