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Altes Gerücht wird bestätigt "Borat" kostete Pamela Anderson ihre Ehe

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Kid Rock gefiel "Borat" ganz und gar nicht.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Das Gerücht gibt es schon lange, nun bestätigt es Sacha Baron Cohen erstmals: Die Ehe von Pamela Anderson und Kid Rock scheiterte tatsächlich an seinem Film "Borat". Der Musiker konnte offenbar nicht damit leben, dass seine Frau in der Komödie mitgewirkt hatte.

Pamela Anderson hat für ihren Auftritt in "Borat" 2006 ein großes Opfer gebracht: ihre Ehe. Schauspieler und Komiker Sacha Baron Cohen entführt Anderson in der Mockumentary, um sie in Kasachstan zu ehelichen. Dass sie überhaupt in dem Film mitgespielt hatte, war für ihren damaligen Mann Kid Rock nicht zu ertragen, wie Cohen nun im Podcast der Webseite "The Daily Beast" erzählt hat.

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Cohen hatte sich demnach nach einem Screening des Films bei Anderson erkundigt, wie Kid Rock der Film gefallen habe. "Sie antwortete, dass sie sich scheiden lassen würden. Ich fragte, warum und sie schrieb: 'Der Film'. Ich dachte, es wäre ein Witz, aber ein paar Wochen später wurden sie geschieden und gaben als Begründung für die Scheidung 'Borat' an."

Im Film spielt Sacha Baron Cohen den kasachischen Reporter Borat Sagdiyev, der vom Innenministerium seines Heimatlandes beauftragt wird, in die USA zu reisen, um die dortigen Gebräuche zu studieren. Dort verliebt er sich Hals über Kopf in Pamela Anderson. Bei ihrer Autogrammstunde in Hollywood gesteht Borat ihr seine Liebe und macht dem Ex-Pornostar einen Heiratsantrag. Dabei stülpt er ihr einen Sack über, um sie zu verschleppen. Pam gelingt jedoch die Flucht und Borat wird von der Security festgenommen.

Kid Rock teilte Sinn für Humor nicht

Mit der Mockumentary gingen Baron Cohen und sein Filmteam ein hohes Risiko ein: Außer Pamela Anderson wusste keiner der weiteren Protagonisten, dass es sich bei den Ereignissen um einen Film handelte. Kurzzeitig wurde die Crew sogar vom FBI überwacht, da sie für Terroristen gehalten wurden. "Sie war die einzige Person, die davon wusste, ja", bestätigte der Schauspieler nun. "Sonst wäre es Kidnapping gewesen." Die Szene mussten sie zwei Mal drehen. Beim ersten Mal hätten Andersons Fans nicht reagiert, als er sie kidnappte. "Ich habe mich gefragt, was das für Fans sind. Also mussten wir es noch einmal machen, da sind sie dann alle hinter mir hergerannt."

Für Borat wurde Sacha Baron Cohen in der Kategorie "Beste Komödie" für einen Oscar nominiert und unter anderem mit einem Golden Globe ausgezeichnet. Kid Rock teilte seinen Sinn für Humor aber offenbar nicht. Dass der Musiker, der mittlerweile glühender Anhänger von US-Präsident Donald Trump ist, äußerst verärgert auf den Film reagiert haben soll, wurde schon 2006 gemunkelt. Damals berichtete die "New York Post", dass Kid Rock seine Frau nach einer privaten Vorführung vor aller Augen angeschrien habe, sie hätte sich mit dem Film selbst gedemütigt und sei nichts weiter "als eine Hure". Auch sonst soll er sehr unsicher, eifersüchtig und aggressiv gewesen sein. Anderson und Kid Rock waren 2006 von Juli bis November verheiratet.

Quelle: ntv.de, lri/spot