Unterhaltung

Stars sind entsetzt "Bridgerton"-Sexszenen landen auf Pornoseiten

imago0109271317h.jpg

Die Sexszenen mit Herzog Simon Basset (l.) sollen Daphne Bridgertons (r.) sexuelle Entwicklung erzählen.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Wer die neue Netflix-Serie "Bridgerton" kennt, weiß, wie heiß es dort zwischen Daphne Bridgerton und Herzog Simon Basset hergeht. Doch sehr zum Leidwesen der Hauptdarsteller schaffen es die vielen erotischen Sexzenen vermehrt auf Pornoseiten. Der Streamingdienst soll nun hart gegen die Raubkopien vorgehen.

Der Netflix-Hit "Bridgerton" legte nach Veröffentlichung an Weihnachten 2020 einen beachtlichen Erfolgsweg hin. Die Serie über die Londoner High Society um 1813 sorgt unter anderem mit seinen erotischen Sex- und Liebesszenen für Begeisterung. Doch genau diese haben auch Internetpiraten auf den Plan gerufen, die besagte Szenen auf Pornoseiten verbreiteten.

Wie die britische "The Sun" unter Berufung auf einen Insider berichtet, soll die Verbreitung der Szenen auf Erwachsenenseiten zu "Wut und Bestürzung" im Cast rund um Phoebe Dynevor (Daphne Bridgerton) und Regé-Jean Page (Herzog Simon Basset) geführt haben.

Netflix ist laut der anonymen Quelle bereits aktiv geworden und geht gegen die Raubkopien vor. Viele Clips sollen bereits von den Plattformen entfernt worden seien. "Jeder, der darüber nachdenkt, dies zu versuchen, wird die volle Kraft des weltweit größten Streamingdienstes gegen sich spüren", erklärte der Insider. Bei Urheberrechtsverletzungen seien Geld- sowie Haftstrafen möglich.

"So ausgenutzt"

Die besagten Szenen als reinen Schmutz zu verkaufen, sei jenseits der Grenzen des Erlaubten, so der Informant. Für die beiden jungen Hauptdarsteller seien die Entwicklungen besonders beunruhigend gewesen. "Sie haben sich für die Rolle ihres Lebens entschieden und sind nicht damit einverstanden, so ausgenutzt zu werden."

Ende November hatte Phoebe Dynevor in einem Interview mit "The Wrap" noch die Wichtigkeit der freizügigen Einstellungen betont: "Es hat sich nie so angefühlt, als wären die Sexszenen nur wegen der Sexszenen da. Sie haben wirklich eine Geschichte erzählt." Die Szenen verdeutlichten Daphnes sexuelle Entwicklung und es sei ihr sehr wichtig gewesen, diese auch richtig zu machen, so die Schauspielerin.

In Bezug auf eine Person waren Dynevor die gewagten Bilder aber dann doch zu intim: "The Daily Star" verriet die 25-Jährige, sie habe bei besagten Szenen stets vorgespult, als sie sich mit ihrer Mutter Sally Dynevor der Serie gewidmet habe. "Ich musste dort sitzen, mit der Fernbedienung in höchster Alarmbereitschaft."

Quelle: ntv.de, lri/spot