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Parlament diskutiert Änderung Werden Andrew und Harry gestrichen?

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Sie sollen den König bald nicht mehr vertreten können: Sein Bruder Andrew (l.) und sein Sohn Harry.

(Foto: IMAGO/i Images)

Prinz Andrew und Prinz Harry sind aktuell noch "Counsellors of State". Mit diesem Status könnten sie im Notfall König Charles III. vertreten. Damit ist womöglich bald Schluss, denn das britische Parlament will diese Regelung ändern.

Im britischen Parlament wird aktuell diskutiert, ob ein altes Gesetz geändert werden soll - sodass Prinz Andrew und Prinz Harry im Notfall nicht mehr regieren dürften.

Aktuell sind die beiden Royals noch "Counsellors of State". Das bedeutet, dass sie offiziell wichtige verfassungsmäßige Aufgaben erfüllen können, sollte der aktuelle König krank oder im Ausland sein. So könnten sie offizielle Pflichten wie das Unterzeichnen von Dokumenten oder den Empfang von Botschaftern übernehmen sowie an Sitzungen des politischen Beratungsgremiums teilnehmen.

Diese Position ist auf ein Gesetz aus dem Jahr 1937 zurückzuführen, das besagt, dass der Ehepartner oder die Ehepartnerin der Monarchin oder des Monarchen sowie die vier Royals in der Thronfolge, die älter als 21 Jahre sind, diese Rolle einnehmen dürfen. Das trifft aktuell etwa auf Königsgemahlin Camilla, Prinz William, Prinz Harry, Prinz Andrew und Prinzessin Beatrice zu.

Titel sollen an "arbeitende Royals" gehen

Im Parlament möchten manche das Gesetz nun allerdings den neuesten Gegebenheiten anpassen. Es sei Zeit für "sensible Änderungen", heißt es dort laut BBC. Die Liberalen setzen sich demnach dafür ein, dass die Titel an "arbeitende Royals" gehen - "jemand, der tatsächlich königliche Pflichten übernimmt". Immerhin lebe Prinz Harry nicht mal mehr in Großbritannien und Prinz Andrew habe sich vom öffentlichen Leben zurückgezogen.

König Charles III. soll sein Einverständnis für die Gesetzesänderung laut "Mirror" bereits gegeben haben. Statt Andrew und Harry könnten Royal-Experten zufolge Prinz Edward und Prinzessin Anne zu den neuen "Counsellors of State" ernannt werden.

(Dieser Artikel wurde am Mittwoch, 26. Oktober 2022 erstmals veröffentlicht.)

Quelle: ntv.de, nan/spot

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