Unterhaltung

Geleakten Song gekonnt vermarktet Britney Spears ist "einfach so hübsch"

CDNPHg2VEAAWj6I.jpg

Britney Spears (l.) und Iggy Azalea haben zusammen die Single "Pretty Girls" aufgenommen.

(Foto: Twitter/britneyspears)

Kurz vor der geplanten Veröffentlichung steht Britney Spears' neue Single schon online. Dabei hatte sich die einstige Popprinzessin etwas Besonderes einfallen lassen, um ihren Song zu präsentieren.

Wer das Blut eingefleischter Popfans in Wallungen bringen will, braucht dieser Tage gar nicht mehr alleine antreten. So scheint es jedenfalls, wenn man sich all die erfolgreichen Singles einmal anguckt. Die jüngste Kollaboration: Britney Spears und Iggy Azalea. Die Popprinzessin von einst und der aufstrebende Rapstar haben sich für den Song "Pretty Girls" zusammengetan.

So viel vorab: Der neue Track klingt, als wäre er gern Gwen Stefanis "Hollaback Girl" und bekommt - wie Schnappschüsse im Netz vermuten lassen - ein Musikvideo im 80er-Jahre-Stil. Mit cleverem Text punktet der Song nicht: "Überall auf der Welt schummeln sich hübsche Mädchen an der Schlange vorbei nach vorne. Wir tun, was wir möchten, bekommen, was wir wollen. Wir sind einfach so hübsch", heißt es da etwa. Dafür reitet die 33-jährige Spears auf dem Cover zur Single eine Rakete.

Beinahe wäre für das Duo auf Zeit hinsichtlich der Vermarktung alles glatt gelaufen. Doch zum Leidwesen der Popdiven tauchte der Song bereits vor der geplanten Veröffentlichung im Internet auf. Laut "Guardian" baten Spears und Azalea ihre Fans via Twitter die Version nicht zu teilen und die offizielle Veröffentlichung abzuwarten. Dafür hatten sich die beiden nämlich etwas Besonderes ausgedacht.

Fans konnten sich in Los Angeles ein Taxi des in Deutschland umstrittenen Unternehmens Uber mieten und darin bis zu 30 Minuten lang exklusiv "Pretty Girls" lauschen. Erst später wurde der Song auf anderen Kanälen abrufbar gemacht.

Spears und die 24 Jahre alte Azalea sind nicht die ersten Musiker, die sich in letzter Zeit etwas Ausgefallenes für eine Single-Veröffentlichung überlegt haben. Madonnas Video zum Song "Living for Love" konnten Snapchat-Abonnenten der Sängerin als erste sehen, das gesamte Album "Rebel Heart" promotete die 56-Jährige über die in der Schwulenszene beliebte Dating-App Grindr. Und auch Jason Derulo vertraute sein neues Musikvideo einem Flirt-Programm an: Tinder.

Quelle: n-tv.de, ame

Mehr zum Thema