Familienstreit wird zum GeschäftBrooklyn Beckham kassiert Millionen mit WM-Werbespot

Eigentlich wollte Brooklyn Beckham nach eigenen Worten nur "Frieden, Privatsphäre und Glück". Doch sein neuer Werbedeal zur Weltmeisterschaft sorgt nun für Kritik: Fans werfen ihm vor, ausgerechnet den Streit mit seiner Familie zu Geld zu machen.
Seit Monaten liegt Brooklyn Beckham mit seinen Eltern David und Victoria Beckham im Clinch. Der 27-Jährige wirft ihnen vor, seine Beziehung mit seiner Ehefrau Nicola Peltz belastet und ihn schon als Kind für die Marke Beckham eingespannt zu haben. "Meine Frau und ich wollen kein Leben, das von Image, Presse oder Manipulation geprägt ist. Alles, was wir wollen, sind Frieden, Privatsphäre und Glück für uns und unsere zukünftige Familie", erklärte er erst Anfang des Jahres. Als das Nepo-Baby, das er aber nun mal ist, kann er es sich aber auch nicht leisten, ohne den berühmten Nachnamen seiner Eltern Geld zu verdienen.
Seit Tagen sorgt sein Werbespot für die Fußball-Weltmeisterschaft bereits für Schlagzeilen. Darin sitzt Brooklyn Beckham zu Hause und sagt: "Ihr fragt euch wahrscheinlich, warum ich die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 von zu Hause aus verfolge. Es ist ja nicht so, dass ich keine Tickets hätte." Nach einer kurzen Pause ergänzt er: "Ähm, das liegt daran ... es ist eine lange Geschichte." Später übergibt er die Eintrittskarten einem Lieferfahrer mit den Worten: "Die kann jemand anderes haben" und "Bring sie irgendwohin, wo sie Spaß machen."
"Seine Familie ist am Boden zerstört"
Die Botschaft ist ziemlich eindeutig. Beckham scheint darin auf den Bruch mit seinen berühmten Eltern anzuspielen. Wie das US-Promiportal "Page Six" berichtet, war die Zurschaustellung des Streits äußerst lukrativ für ihn. Er soll von dem beworbenen Unternehmen DoorDash mindestens eine Million Dollar für den Werbeclip erhalten haben. Entsprechend kritisch fielen die Reaktionen aus. Eine mit den Beckhams vertraute Quelle sagte gegenüber "Page Six": "Aus einer Entfremdung von der Familie einen Werbespot zu machen, als wäre es ein Witz, obwohl seine Familie am Boden zerstört ist und seine Schwester und Großeltern untröstlich sind, ist schrecklich ..."
Auch in den sozialen Medien hagelt es seit Tagen Kritik. Kurz nachdem Beckham den Werbeclip veröffentlicht hatte, schränkte der Influencer die Kommentarfunktion ein. Zuvor hatten Nutzer unter anderem geschrieben: "Das hat sich niemand gefragt. P.S.: Für jemanden, der behauptet, seine Eltern würden sein Leben bestimmen, profitierst du definitiv immer wieder von der harten Arbeit deines Vaters." An anderer Stelle hieß es: "Wenn man ständig gegen die eigene Familie sticheln muss, um relevant zu bleiben ..." Ein anderer User kommentierte: "Ich bin mir sicher, dass du gesagt hast, du willst Frieden und Privatsphäre."
Die Familienkrise hatte zuletzt einen neuen Höhepunkt erreicht, als David Beckham im Juni mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt wurde. Während Victoria Beckham sowie die gemeinsamen Kinder Romeo, Cruz und Harper anwesend waren, fehlte Brooklyn - obwohl sein Wohnhaus nur wenige Minuten entfernt liegt. In einem Interview mit "Variety" blockte David Beckham Fragen zu dem Konflikt konsequent ab. "Um ehrlich zu sein, muss ich Sie da stoppen, aber das ist eine private Angelegenheit ... Das ist die eine Sache, über die ich nicht sprechen möchte", sagte er.