Unterhaltung

Marhaba, ARD Constantin Schreiber geht zur "Tagesschau"

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Geht von Berlin nach Hamburg: Constantin Schreiber.

(Foto: Charles Yunck)

Die TV-Zuschauer kennen Constantin Schreiber als Nachrichten-Fachmann der RTL-Gruppe, Nahost-Experten und Moderator der mit dem Grimme-Preis geehrten n-tv Produktion "Marhaba". Ab Januar soll er nun die "Tagesschau" der ARD präsentieren.

"Vielen Dank! Das gilt all jenen Kolleginnen, Kollegen und Freunden, mit denen ich in den vergangenen Jahren bei n-tv und RTL zusammenarbeiten durfte. Es waren großartige Jahre!" Mit diesen Worten kommentiert Constantin Schreiber selbst auf seiner Facebook-Seite seinen bevorstehenden Wechsel zur ARD. Mit dem Abschied von der RTL-Gruppe steht dem 37-Jährigen auch eine räumliche Veränderung bevor. "Nicht Berlin, sondern Hamburg", erklärt er und betont: "Ich freue mich darauf!"

Schließlich soll Schreiber bei dem öffentlich-rechtlichen Senderverbund nicht zuletzt die Moderation von Sendungen der in der Hansestadt ansässigen "Tagesschau" übernehmen. "Voraussichtlich ab Januar 2017 wird Constantin Schreiber unter anderem im Informationskanal 'tagesschau24' moderieren, 'Tagesschau'-Ausgaben am Vormittag und am Wochenende präsentieren sowie vertretungsweise durch das 'Nachtmagazin' führen", heißt es in einer Mitteilung des "Norddeutschen Rundfunks" (NDR), bei dem die "Tagesschau" angesiedelt ist. Nicht vorgesehen ist indes, dass Schreiber auch die Hauptausgabe der "Tagesschau" um 20 Uhr präsentiert - vorerst zumindest.

"Erfahren und kenntnisreich"

"Constantin Schreiber ist ein ebenso erfahrener wie kenntnisreicher Journalist und ein sympathischer Präsentator - kurz: ein Gewinn für unser Team", erklärte Kai Gniffke, Erster Chefredakteur ARD-aktuell, mit Blick auf die Verpflichtung.

Schreiber war in den vergangenen Jahren für die RTL-Gruppe als Nachrichtenmoderator und Korrespondent tätig. Die n-tv Zuschauer kennen den Nahost-Experten nicht zuletzt aufgrund seiner Moderation der Sendung "Marhaba", die Flüchtlingen die Integration in Deutschland erleichtern soll. Schreiber und n-tv wurden dafür in diesem Jahr mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.

Quelle: ntv.de, vpr