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"Werde die nie wieder anziehen" Daniel Craig verzichtet auf Bond-Badehose

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Bond in Badehosen: So wurde Daniel Craig zum Sexsymbol.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Der neue James-Bond-Film wird der letzte für Schauspieler Daniel Craig. Die Rolle brachte ihm internationalen Ruhm, auf den er aber gerne verzichten würde. Ebenso wie auf eine Filmrequisite aus seiner 007-Premiere.

Als James Bond wird Schauspieler Daniel Craig zur Hollywood-Größe - und zum Sexsymbol. Verantwortlich dafür war unter anderem eine hautenge Badehose in seinem ersten 007-Abenteuer "Casino Royale". "Ich möchte nicht wissen, wie viel Stück wegen dieser Szene verkauft wurden. Jedenfalls habe ich mir geschworen, dass ich die nie wieder anziehe", sagte Craig den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Für Rollen wie Bond müsse er sich fit machen, das sei Teil seines Jobs. "Auf jeden Fall denke ich nicht daran, wie ich auf mein Publikum wirke. Ein Schauspieler, der überlegt, wie er dabei rüberkommt, kann nicht richtig spielen", sagte der 51-Jährige.

Der neue und letzte Bond-Film für Craig, "James Bond 007: Keine Zeit zum Sterben", kommt im April 2020 in die deutschen Kinos. Ganz reibungsfrei laufen die Dreharbeiten zu den Agenten-Streifen nie ab, wie Craig eingestand. "Dieses Mal habe ich mir den Knöchel gebrochen. Solche Verletzungen sind schon nervig, aber nicht wegen mir, sondern weil das den Drehplan verkompliziert. Wir haben da einen schrecklichen Zeitdruck, und ich will ja keinesfalls den ganzen Betrieb aufhalten. Aber irgendwie funktioniert es dann doch immer."

Die weltweite Bekanntheit als Bond-Darsteller ist für den Briten immer noch ein Problem. "Ich fühle mich als Prominenter überhaupt nicht wohl", sagte Craig. "Aber es ist  okay für mich, dass ich für meine Arbeit bekannt bin. Diese Art von Berühmtheit akzeptiere ich, selbst wenn ich nur ungern meine Privatsphäre verliere."

Quelle: ntv.de, mba