Unterhaltung

Streit bei "Sex and the City" Darum konnte Cattrall am Set niemand leiden

47722974.jpg

Stellte wohl zu viele Forderungen bezüglich ihres Gehalts: Kim Cattrall.

(Foto: picture alliance / dpa)

Kim Cattrall hat klar zu verstehen gegeben, dass sie mit "Sex and the City" endgültig abgeschlossen hat. Zudem greift sie des Öfteren ihre Kollegin Sarah Jessica Parker an. Nun erzählen ihre Kollegen, warum sie sich am Set so unbeliebt gemacht hat.

In den aktuellen Folgen seines Podcasts "Origins" hat James Andrew Miller anlässlich eines möglichen dritten "Sex and the City"-Films mit den Schauspielern und Crewmitgliedern gesprochen. Dabei kamen pikante Details über die schwierigen Beziehungen der gesamten Produktion zu Samantha-Darstellerin Kim Cattrall ans Licht.

"Die Serie würde ohne Sarah Jessica Parker als Star des Formats gar nicht existieren", stellte Executive Producer Michael Patrick King am Anfang des Interviews klar. Er war sowohl in den Filmadaptationen als auch bei der HBO-Serie, die von 1998 bis 2004 ausgestrahlt wurde, Teil der Crew.

Die Verträge und die damit einhergehenden Gehaltsklauseln spiegelten laut King den damaligen Status der Darstellerinnen wider: "Kim war noch lange nicht auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, Kristin lag in Sachen Bekanntheit hinter ihr und Cynthia war eine Theaterschauspielerin."

Die Gehälter waren das Problem

Während Cynthia Nixon und Kristin Davis die Gehaltsunterschiede akzeptierten, kam Kim Cattrall über die Benachteiligung nicht hinweg. Während ihre beiden Kolleginnen ihren Platz neben Parker fanden und zu einer Einheit mit ihr wurden, blieb Cattrall immer die Außenstehende, erklärte King. "Ich denke, für Kim war es egal, wie groß die Gehaltserhöhung gewesen wäre, sie wäre erst zufrieden gewesen, wenn Gleichstand geherrscht hätte." Doch die "Sex and the City"-Macher blieben hart und beließen es bei den Gehaltssummen.

Auch Sarah Jessica Parker meldete sich im Podcast zu Wort. Sie verriert Miller, dass sie trotz der Anfeindungen, die sie von Cattrall ertragen musste, ihre Kollegin für einen dritten Film gewinnen wollte. Doch die Produzenten wollten sich nicht den Forderungen von Cattrall aussetzen und schlossen eine Zusammenarbeit aus, wie Parker erklärt.

Sie selbst habe kein Problem mit ihrer Kollegin: "Ich habe nie etwas Unfreundliches oder Unpassendes über Kim gesagt, denn dazu gibt es keinen Grund", so Parker. Cattrall hatte sie im Februar in einem Instagram-Statement als Heuchlerin bezeichnet und vor kurzem im britischen Fernsehen verlauten lassen, dass sie nie Freundinnen gewesen seien.

Quelle: n-tv.de, lri/spot

Mehr zum Thema