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"Fifty Shades"-Star packt aus Diese Sex-Szene war am unangenehmsten

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Fesselspiele gefällig? Dakota Johnson fand es wohl nicht so berauschend.

(Foto: Universal Pictures)

Ja, klar, im fertigen Film sieht dann alles ganz einfach, prickelnd und erotisch aus. Doch für die Darsteller der "Fifty Shades Of Grey"-Reihe waren die Dreharbeiten oft alles andere als das. Dakota Johnson alias Anastasia Steele plaudert nun aus dem Nähkästchen.

Nun gut, wer auf Fesselsex steht, muss auch im realen Leben eher hartgesotten sein. Doch wie hart muss man erst sein, wenn man es nur für eine Rolle vor laufenden Kameras tut? Ziemlich hart, sagt Dakota Johnson, die in der "Fifty Shades Of Grey"-Trilogie in die Hauptrolle der Anastasia Steele geschlüpft war. Kurz nach dem Kinostart des dritten und letzten Teils der Erotikreihe, die auf den Romanen der Autorin E. L. James basiert, gibt die 28-Jährige nun ein paar intime Einblicke in den Ablauf der Dreharbeiten.

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Auf die Frage, welche Sex-Szene ihr am meisten Unannehmlichkeiten bereitet hat, weiß Johnson im Interview mit dem Magazin "Marie Claire" eine eindeutige Antwort: "Die mit Abstand schwierigste - ich denke, in allen drei Filmen - war eine Sex-Szene im dritten Film, in der meine Arme und Beine mit Handschellen festgeschnallt waren", so die Schauspielerin. "Und meine Augen waren verbunden. Das war ziemlich heftig, weil mir nicht klar war, dass man die Reaktion des Nervensystems nicht mehr kontrollieren kann, wenn einem so die Sinne geraubt werden - egal, wie gut ich darauf vorbereitet war oder dafür geprobt hatte."

Ein Beutel und Tangas

Doch das ist nicht das einzige schlüpfrige Detail, das Johnson preisgibt. Ebenso verrät sie, dass sie und ihr Filmpartner Jamie Dornan, der in der Filmreihe die Rolle des Christian Grey übernommen hat, in den Sex-Szenen nicht wirklich nackt waren - zumindest nicht so ganz. "Oh ja, Jamies kleiner Beutel. Das ist absolut nicht glamourös - es ist wirklich unsexy", umschreibt sie die notdürftige Verhüllung von Dornans Geschlechtsteilen während der Dreharbeiten.

"Er trug das und ich hatte so eine Art bänderlose Tangas mit Kleber drin. Es ist kein Kleber, aber es haftet. Im Prinzip wie bei Nippel-Pasties, nur dass es Unterwäsche ist. Es haftet auch nur oben und nicht überall", offenbart Johnson weitere Einzelheiten. "Man hat zumindest das Gefühl, ein wenig bedeckt zu sein. Es ist schon verdammt bizarr", räumt sie ein.

Sex-Szenen wie die in den "Fifty Shades"-Filmen zu drehen, sei nie leicht, versichert die Schauspielerin. "Es ist nicht zwanglos und es ist auch kein Spaß", erklärt sie. Und wenn alle Stricke zu reißen drohten, werde schon auch mal zu außergewöhnlichen Maßnahmen gegriffen. "Wenn etwas wirklich, wirklich schwierig ist, kippt man sich manchmal zuvor einen Shot von etwas Starkem hinter die Binde", gibt Johnson zu. Na, das soll ja auch in echten Schlafzimmern manchmal wahre Wunder bewirken.

Quelle: ntv.de, vpr