Unterhaltung

Hass, Missgunst, schiefe Blicke Ed Sheeran findet US-Award-Shows "toxisch"

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Mit der britischen Sängerin Maisie Peters war es wohl doch ganz nett bei den MTV Video Music Awards. Aber sonst gebe es bei solchen Veranstaltungen in den USA eine "ziemlich unangenehme Stimmung", findet Ed Sheeran.

(Foto: picture alliance / Evan Agostini/ Invision/AP)

Vor wenigen Tagen steht Ed Sheeran noch bei den MTV-Awards in New York auf der Bühne, aber Spaß machen ihm solche Shows in den USA nicht. Es herrsche eine missgünstige und toxische Atmosphäre, sagt er. Ganz anders in seiner britischen Heimat: Da betrinke sich einfach jeder und habe einen schönen Abend.

Mit erstaunlich deutlichen Worten hat Ed Sheeran erklärt, warum er Award-Shows in den USA nicht ausstehen kann. Noch am vergangenen Wochenende hatte der britische Popstar selbst auf der Bühne der MTV Video Music Awards (VMA) in New York City gestanden. Ein großer Fan der US-amerikanischen Preisverleihungen wird der Singer-Songwriter in diesem Leben aber nicht mehr. Das geht aus einem neuen Interview hervor, das der 30-jährige Sheeran laut "New York Post" in der Radiosendung "The Julia Show" gegeben hat. Darin bemängelte er demnach die toxische Atmosphäre, die bei solchen US-Veranstaltungen herrsche.

"Der Raum ist mit gegenseitiger Missgunst und Hass gefüllt und es ist eine ziemlich unangenehme Stimmung", wird Sheeran zitiert. Er stelle aber umgehend klar, dass dieses Verhalten nicht von den Stars ausgehe: "Alle Künstler sind liebenswerte Menschen, aber sie sind umgeben von einer Entourage, die sie gewinnen sehen wollen." So sei jeder Promi von jeweils "zehn Leuten umgeben, die sich alle gegenseitig schief von der Seite anschauen."

Das sei am vergangenen Wochenende bei den VMAs so gewesen, Sheeran zählt aber auch die Grammys, die Billboard Awards und weitere Veranstaltungen auf: "Das hat nichts mit MTV oder der Verleihung zu tun, es ist bei allen Award Shows so. Es sind viele Menschen anwesend, die andere Menschen versagen sehen wollen. Und das gefällt mir nicht."

Bei den Briten läuft es anders

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Nach den Veranstaltungen fühle er sich meistens ziemlich traurig und habe das auch schon von anderen Künstlern gehört, erzählte Sheeran weiter. Von britischen Veranstaltungen sei er eine solche Atmosphäre nicht gewohnt. "In England laufen die Preisverleihungen so ab, dass sich einfach jeder betrinkt und sich niemand wirklich darum kümmert, wer gewinnt oder verliert. Man macht sich einfach einen schönen Abend."

Bei der VMA-Verleihung hatte Sheeran am Sonntag seine neue Single "Shivers" performt. Mit dem Song "Bad Habits" war der Sänger außerdem für vier Preise nominiert gewesen.

Quelle: ntv.de, abe/spot/dpa

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