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Für "Game of Thrones"-Rede Emilia Clarke probte mit Hitler und Co.

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Die Rede, die Emilia Clarke hier halten muss, hat sie lange nicht schlafen lassen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Zur Vorbereitung auf die Dreharbeiten zur letzten Folge von "Game of Thrones" greift Emilia Clarke zu einem außergewöhnlichen Mittel. Stundenlang sieht sie sich Reden von Adolf Hitler und anderen Diktatoren an, um Daenerys Schlussakkord so authentisch wie möglich zu gestalten.

! Achtung, Spoiler aus der sechsten Folge der achten Staffel !

Emilia Clarke hat für die Vorbereitung auf ihre letzte große Rede als Daenerys Targaryen zu ungewöhnlichen Hilfsmitteln gegriffen. In einer frühen Szene der finalen Folge von "Game of Thrones" hält sie vor den versammelten Unsullied- und Dothraki-Kriegern eine Rede - sowohl in Englisch als auch in einer eigens für "GoT" erfundenen Sprache. Um hierfür in den richtigen Modus zu kommen, studierte Clarke alte Aufnahmen von Adolf Hitler und anderen Diktatoren, wie sie jetzt dem Magazin "Variety" verriet.

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"Um die Rede in der fiktionalen Sprache halten zu können, habe ich mir viele Videos von mächtigen Führern angesehen, alle aus unterschiedlichen Ländern. Ich wollte wissen, ob ich etwas verstehe, ohne die jeweilige Sprache zu können", so Clarke. Das habe tatsächlich funktioniert.

Die 32-Jährige gibt außerdem zu, vor dem Dreh dieser letzten großen Rede besonders nervös gewesen zu sein. Unzählige Stunden habe sie damit verbracht, ihre Zeilen zu proben. "Diese Rede hat mir so viel bedeutet. Ich hatte Angst, dass ich es versauen würde. Ich bin zwei Monate lang jede Nacht sehr lange wach gewesen deswegen. Ich habe den Text meinem Kühlschrank, aber auch meinem Herd gegenüber aufgesagt." Sie habe den Text praktisch ganz Belfast durchs Fenster hindurch vorgetragen, so Clarke, die in Nordirland lebt, weiter. "Das Fenster war allerdings geschlossen, weil ich nicht wollte, dass mich die Leute für verrückt halten."

Schlaflos wegen Beyoncé

Jetzt soll Clarke etwas anderes schon wieder schlaflose Nächte bereiten, nämlich ihr schlechtes Gewissen. Das hat sie vor allem ihrer Lieblingssängerin Beyoncé gegenüber. Weil sich ihre Figur Daenerys Targaryen in kürzester Zeit zur Tyrannin entwickelte, könnte die jetzt sauer auf sie sein, glaubt Clarke. Die zwei trafen sich nämlich mal auf einer Party, wie die 32-Jährige in einem Essay im "New Yorker" berichtet. Damals schwärmte die Sängerin ihr vor, wie toll sie sie in "Game of Thrones" finde.

"Da sehe ich diese Vision, diesen Engel, diese unglaubliche Frau, die auf mich zu schwebt", beschreibt Clarke diese für sie ganz besondere Begegnung. Sie sei den Tränen nahe gewesen. Nicht nur, weil sie ihrem Idol Beyoncé plötzlich gegenüberstand, sondern auch, weil sie zu diesem Zeitpunkt bereits wusste, wie sich ihre "GoT"-Figur negativ verändern würde. "Ich wusste schon da, dass sie mich am Ende der Staffel hassen würde", so Clarke weiter. Bislang hat sich Beyoncé allerdings noch nicht geäußert. Womöglich hat sie die finale Staffel ja noch gar nicht gesehen.

Quelle: n-tv.de, nan

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