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"Anhaltende Schikanen"Ex-Haushälterin verklagt Kylie Jenner wegen Diskriminierung

22.04.2026, 18:37 Uhr
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Keine gute Arbeitgeberin? Kylie Jenner. (Foto: action press)

Glamour, Erfolg, Perfektion: So präsentiert sich Kylie Jenner in der Öffentlichkeit. Doch eine ehemalige Haushälterin zeichnet nun ein anderes Bild - und spricht von einem "toxischen und missbräuchlichen Arbeitsumfeld". Jetzt entscheidet ein Gericht über die Anschuldigungen.

Schwere Vorwürfe gegen Kylie Jenner: Eine ehemalige Mitarbeiterin der Beauty-Unternehmerin zieht vor Gericht und erhebt Anschuldigungen wegen Diskriminierung und unrechtmäßiger Kündigung. Nun soll ein Gericht klären, was sich hinter den Kulissen ihres Haushalts abgespielt haben soll.

Wie das "People"-Magazin berichtet, hat die frühere Haushälterin Angélica Vázquez Klage gegen Jenner sowie die Unternehmen Tri Star Services und Maison Family Services eingereicht. Vazquez war demnach von September 2024 bis August 2025 für die Unternehmerin tätig.

In der Klageschrift heißt es, sie sei bereits an ihrem ersten Arbeitstag "feindselig behandelt und ausgegrenzt" worden. Obwohl Jenner namentlich nicht erwähnt wird, ist sie als Beklagte aufgeführt. Die Klägerin wirft ihrem Arbeitsumfeld zudem "schwerwiegende und anhaltende Schikanen" vor. Ihr seien regelmäßig unangenehme Aufgaben zugeteilt worden, außerdem sei sie innerhalb des Reinigungsteams aufgrund ihrer Herkunft, Religion und ethnischen Zugehörigkeit isoliert worden. Darüber hinaus schildert sie Situationen, in denen sie öffentlich herabgesetzt und eingeschüchtert worden sei.

"Toxisches und missbräuchliches Arbeitsumfeld"

Vázquez, die aus El Salvador stammt und katholischen Glaubens ist, berichtet außerdem von wiederholten "diskriminierenden und abfälligen Bemerkungen" über ihre Religion und ihren Einwanderungsstatus. Dies habe ein "toxisches und missbräuchliches Arbeitsumfeld" geschaffen. Nach ihren Angaben seien keinerlei "korrigierende Maßnahmen" ergriffen worden. Stattdessen seien ihre "Beschwerden abgewiesen, verspottet oder ignoriert" worden. Besonders zugespitzt habe sich die Situation im März 2025, als "ein Vorgesetzter ihr einen Kleiderbügel vor die Füße warf, während er sie rügte".

Die Folgen beschreibt Vazquez als gravierend: Sie habe "Angstzustände, starken Stress und Symptome entwickelt, die mit einer posttraumatischen Belastungsstörung vereinbar sind", was schließlich auch zu einem "Verdienstausfall" geführt habe. Im Juli 2025 habe sie aus gesundheitlichen Gründen eine Pause eingelegt, bevor sie einen Monat später kündigte. In der Klage heißt es, dass sie "keine andere Wahl hatte, als zu kündigen", da die Arbeitsbedingungen "unerträglich" gewesen seien.

Nun fordert Vázquez eine Entschädigung sowie Rückzahlungen "in Form von nicht gezahlten Löhnen, Zuschlägen für Mahlzeiten und Ruhezeiten, nicht erstatteten Geschäftsausgaben, nicht bezahltem Krankheitsurlaub und allen anderen unrechtmäßig einbehaltenen Vergütungen". Eine Stellungnahme von Kylie Jenner oder den ebenfalls verklagten Unternehmen liegt bislang nicht vor.

Quelle: ntv.de, lpe/spot

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