Unterhaltung

Vorwurf: Vertragsbruch Filmstudio verklagt Quentin Tarantino

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Neben Harvey Keitel (l.), Uma Thurman und John Travolta trat Tarantino (r.) für "Pulp Fiction" selbst vor die Kamera.

(Foto: imago/United Archives)

"Pulp Fiction" gehört zu den bekanntesten Werken des Regisseurs Quentin Tarantino. Nachdem er jetzt nie veröffentlichtes Material des Films als digitale Token verkaufen will, schreitet die zuständige Produktionsfirma ein und zieht gegen den Oscar-Gewinner vor Gericht.

US-Regisseur Quentin Tarantino sieht sich mit einer Klage konfrontiert, weil er unveröffentlichte Teile des Drehbuchs zum Film "Pulp Fiction" als digitale NFT verkaufen will. Mit diesem Vorhaben überschreite der Regisseur seine Rechte, erklärte das Filmstudio Miramax, das den Film produzierte. Deshalb sei Klage wegen Vertragsbruchs eingereicht worden.

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Tarantino hatte seine Verkaufspläne Anfang des Monats angekündigt. Sie betreffen sieben Filmszenen, die es letztlich nicht in die Endfassung des Films von 1994 geschafft hatten. Zudem soll es dazu passende Audio-Kommentare des Regisseurs geben. "Pulp Fiction" ist ein Welterfolg und wurde unter anderem mit dem Oscar ausgezeichnet.

NFT steht für Non-Fungible Token - ein virtuelles Gut, das einmalig und nicht austauschbar ist. Das System basiert wie Kryptowährungen auf der Blockchain-Technologie. Im Gegensatz zu Kryptowährungen ist ein Non-Fungible Token aber einzigartig und gewissermaßen ein virtuelles Sammlerstück, das anhand eines Zertifikats verkauft oder getauscht werden kann. Um NFT war in den vergangenen Monaten ein wahrer Hype ausgebrochen, Sammler zahlten für digitale Gemälde, Musik und Videos Millionensummen.

Quelle: ntv.de, lno/AFP

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