Unterhaltung

"Monster hat mich fast zerstört" "Game of Thrones"-Star verklagt Manson

231953058.jpg

Leidet nach eigenen Angaben bis heute an posttraumatischen Belastungsstörungen: Esmé Bianco.

(Foto: picture alliance / zz/Michael Germana/STAR MAX/IPx)

Viele Frauen sind mit Horrorstorys über ihre angeblichen Erfahrungen mit Marilyn Manson an die Öffentlichkeit gegangen. Eine von ihnen ist Esmé Bianco. Die "Game of Thrones"-Darstellerin behauptet, von dem Schockrocker vergewaltigt und ausgepeitscht worden zu sein. Nun erstattet sie Anzeige gegen ihn.

Die britische Schauspielerin Esmé Bianco verklagt Marilyn Manson, nachdem sie und weitere Frauen, darunter ihre Kollegin Evan Rachel Wood, schwere Missbrauchsvorwürfe gegen den Musiker erhoben haben. Das berichten mehrere US-Medien, darunter das Branchenmagazin "Variety", übereinstimmend.

Bianco, die unter anderem durch ihre Rolle in "Game of Thrones" bekannt wurde, behauptet laut Gerichtsunterlagen, dass Manson sie mehrfach zum Geschlechtsverkehr gezwungen habe. Sie wirft ihm zudem vor, sie unter Drogen gesetzt und bedroht zu haben. Manson habe Bianco im Mai 2011 vergewaltigt. Außerdem habe er sich an ihr vergangen, als sie bewusstlos war, und der Musiker habe sie unter anderem gegen ihren Willen gebissen, sie geschlagen und ausgepeitscht. Nicht zuletzt habe er die Schauspielerin mit einem Messer verletzt und sie mit einer Axt durch eine Wohnung verfolgt.

Weiter heißt es, Bianco habe Jahre gebraucht, um das volle Ausmaß des körperlichen, sexuellen und psychologischen Missbrauchs durch Manson zu verstehen. Nicht nur ihre Karriere habe darunter gelitten, auch leide sie bis heute unter anderem an einer posttraumatischen Belastungsstörung, Depressionen und Panikattacken. Bianco hatte Manson im Februar im Gespräch mit "The Cut" unter anderem bereits als "Monster, das mich fast zerstört und so viele Frauen fast zerstört hat", bezeichnet.

Evan Rachel Wood hatte Anfang Februar bei Instagram erklärt, dass Manson sie "jahrelang schrecklich missbraucht" habe. Sie sei "einer Gehirnwäsche unterzogen und durch Manipulation zur Unterwerfung gebracht" worden. Manson wies die Vorwürfe damals zurück und meinte unter anderem in einem Statement: "Offensichtlich waren mein Leben und meine Kunst lange Zeit Magneten für Kontroversen, aber diese jüngsten Behauptungen über mich sind schreckliche Verzerrungen der Realität." Sein Musiklabel und sein Manager hatten später die Zusammenarbeit mit Manson beendet.

Quelle: ntv.de, lri/spot

ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.