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Erzwungene Nacktszenen am Set? Gericht lässt Klage gegen Franco fallen

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James Franco ist Schauspieler, Regisseur und Model.

(Foto: picture alliance / KGC-146/STAR MAX/IPx)

Hollywood-Star James Franco steht lange in der Kritik, zwei Frauen in seiner Schauspielschule sexuell belästigt zu haben. Wegen angeblicher "ausbeuterischer sexueller Situationen" bringen die beiden den Regisseur vor Gericht. Nun wird die Klage überraschend fallengelassen.

Schauspieler James Franco hat sich offenbar mit zwei Frauen außergerichtlich geeinigt, die ihm sexuelle Belästigung vorwarfen. Das berichtet unter anderem die "New York Times". Die ehemaligen Schauspielschülerinnen hatten in einer Klage von 2019 unter anderem behauptet, Franco habe sie in einer von ihm gegründeten Schauspiel- und Filmschule durch "ausbeuterische sexuelle Situationen" eingeschüchtert und seine Macht missbraucht.

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Die Studentinnen sollten angeblich vor der Kamera Sexszenen spielen, die weit über das hinausgingen, was in Hollywood üblich sei, hieß es. Wie Schauspielerin Sarah Tither-Kaplan berichtet, soll Franco Frauen in seinen Filmen nur dann Sprechrollen gegeben haben, wenn diese bereit waren, Nacktszenen zu drehen oder in Kursen nackt vorzusprechen.

Beide Seiten sollen beim zuständigen Gericht in Los Angeles nun erklärt haben, dass in der Klage der ehemaligen Studentinnen der inzwischen aufgelösten Schauspielschule eine Einigung erzielt worden sei. Details sind nicht bekannt. Die beiden Klägerinnen sollen ihre Anschuldigungen fallengelassen haben. Franco hatte die Vorwürfe gegen ihn bestritten und diese laut US-Medienberichten als "falsch und aufrührerisch" bezeichnet.

Quelle: ntv.de, can/spot