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Streit am Todestag der Queen Harry soll außer sich gewesen sein

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Geriet er mit Vater und Bruder aneinander? Prinz Harry.

(Foto: picture alliance/dpa/PA Wire)

Was ist rund um den Tod von Königin Elizabeth II. hinter den Kulissen im britischen Königshaus geschehen? Das sorgt auch weiterhin für Spekulationen. Nun gibt es Gerüchte über einen heftigen Streit. In ihn involviert: Harry, William und Charles.

Fakt ist: Als Queen Elizabeth II. am 8. September starb, schaffte es Prinz Harry nicht mehr rechtzeitig ins schottische Balmoral, um sich dort noch persönlich von seiner Großmutter zu verabschieden. Fakt ist auch: Zunächst hieß es, er und seine Frau Meghan seien gemeinsam zu der sterbenden Monarchin aufgebrochen. Erst kurz darauf wurde korrigiert, dass er sich dann doch alleine auf den Weg gemacht habe.

So wie Prinz William, der ebenfalls ohne seine Frau Kate nach Schottland reiste. In diesem Fall gab es jedoch anders als bei Meghan, die eigentlich nichts an der Begleitung ihres Mannes gehindert hätte, einen nachvollziehbaren Grund: Kate wollte bei ihren Kindern bleiben, die am 8. September ihren ersten Schultag in Windsor hatten.

Auch William erreichte das Sterbebett der Queen letztlich erst nach ihrem Tod. Gleichwohl traf er zeitiger als Harry in Balmoral ein, weil er zusammen mit seinen Onkeln Andrew und Edward einen früheren Flieger als sein Bruder nach Aberdeen genommen hatte. Den Flieger, den eigentlich auch Harry erreicht hätte, hätte er nicht mit seinem Vater Charles über die mögliche Mitnahme Meghans diskutieren müssen. Das zumindest berichtet nun "The Sun" unter Berufung auf Insider-Informationen und schreibt in dem Zusammenhang von einem heftigen Streit, der sich hinter den Kulissen abgespielt haben soll.

Kein Essen mit Charles und William

Dass Charles die Frau seines Sohnes angeblich nicht am Sterbebett seiner Mutter dabei haben wollte, war schon zuvor kolportiert worden. Wie "The Sun" jetzt schreibt, habe der heutige König es am Telefon gegenüber Harry als "nicht angemessen" bezeichnet, Meghan in Balmoral dabei zu haben.

Einen namentlich nicht genannten Informanten zitiert "The Sun" mit den Worten: "Harry war so beschäftigt damit, wie er Meghan nach Balmoral bringen kann und sich mit seiner Familie zu streiten, dass er den Flug verpasst hat." Die Schuld daran, dass seine Chance, die Queen womöglich doch noch lebend zu sehen, so gesunken war, gab er demnach seiner Familie. Noch dazu wurde der Tod der Königin der Welt mitgeteilt, während er noch im Flieger saß - er landete erst 15 Minuten nach der offiziellen Bekanntgabe in Aberdeen.

Harry sei angesichts dieser Situation so außer sich gewesen, dass er sich geweigert habe, mit seinem Vater und Bruder zu Abend zu essen, heißt es weiter. Stattdessen habe er mit Andrew, Edward und dessen Frau Sophie diniert. "Es war ein heftiger Affront. Und er hat Balmoral zum frühestmöglichen Zeitpunkt wieder verlassen, um den ersten Linienflug zurück nach London zu nehmen", zitiert "The Sun" ihren Informanten.

Tatsächlich verließ Harry den Kreis der Familie nach gerade mal zwölf Stunden in Balmoral. Von der britischen Presse veröffentlichte Bilder zeigten ihn am Morgen nach dem Tod der Queen, wie er alleine auf dem Rücksitz eines Wagens das Schloss in Schottland verließ. Sein Kopf war gesenkt, das Gesicht zum Teil von einer Hand bedeckt. Kurz darauf bestieg er ebenfalls allein den Flieger, der ihn zurück nach London und zu Meghan brachte.

(Dieser Artikel wurde am Freitag, 23. September 2022 erstmals veröffentlicht.)

Quelle: ntv.de, vpr

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