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Deshalb geht er in den DschungelGil Ofarim will "zurück auf die Bühne"

13.01.2026, 08:18 Uhr
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Freut sich auf das "psychologische Experiment": Gil Ofarim. (Foto: RTL)

Nach Negativ-Schlagzeilen rund um erfundene Antisemitismusvorwürfe und einer langen Pause wagt Gil Ofarim mit seiner Teilnahme am Dschungelcamp einen Neustart. Der Sänger sieht das Format als persönliches Experiment und Herausforderung. Im australischen Busch steht für ihn mehr als der Titel auf dem Spiel.

Für Gil Ofarim geht es bald raus aus der Komfortzone und mitten hinein in den australischen Dschungel. Der Sänger nimmt an der neuen Staffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" teil. Im Vorfeld hat er nun mit RTL über seine Erwartungen, die bevorstehenden Prüfungen und seine Motivation für die Teilnahme gesprochen.

Das Dschungelcamp bezeichnet Ofarim als ein "hochspannendes psychologisches Experiment". Seine Teilnahme versteht er als persönlichen Neuanfang. Der Musiker, der in den vergangenen Jahren vor allem durch seine erfundenen Antisemitismusvorwürfe und das anschließende Gerichtsverfahren Schlagzeilen gemacht hatte, erklärt: "Ich habe in den Jahren, in denen ich nicht in der Öffentlichkeit war, für mich festgestellt, wer ich bin und was ich kann. Ich bin Künstler, ich bin Musiker und ich möchte wieder zurück auf die Bühne und vor Publikum spielen."

Warum er sich ausgerechnet für das Format entschieden hat, beantwortet der Sänger zunächst augenzwinkernd: "Ich glaube wirklich, ich habe, bevor ich hier auf diese Erde kam, entweder besoffen das Formular ausgefüllt oder ich hatte meine Brille nicht dabei und habe alles angekreuzt bei der Frage, welche Erfahrungen wollen Sie in Ihrem Leben machen."

Anschließend wird er ernster und erklärt seine eigentlichen Beweggründe: "Im Ernst, aus mehreren Gründen: Es ist eine Challenge, es ist auch ein Neuanfang und es ist vor allem, sich dem Publikum so zu zeigen, wie ich bin."

Neuanfang nach Negativ-Schlagzeilen

Der 43-Jährige betont, dass er sich mit seiner Teilnahme auch selbst etwas beweisen möchte. Er wolle Taten sprechen lassen und seinen Neustart aktiv gestalten. Nach dem Skandal sei viel über ihn geschrieben worden, nun wolle er "dem Publikum die Entscheidung geben, ob das, was geschrieben wird, wirklich so ist oder ob man sich nicht selbst eine Meinung bildet". Er habe in den vergangenen Jahren intensiv an sich gearbeitet, stellt aber klar: "Ich kann die Zeit nicht zurückdrehen. Ich kann nichts ändern, ich kann nur aufstehen und weitermachen. Alles andere bringt nichts."

Die Herausforderungen der Show sind Ofarim bewusst. Eigene Ängste oder Phobien habe er zwar nicht, dennoch schließt er nicht aus, dass ihn einige Prüfungen Überwindung kosten könnten. Wie er damit umgehen wird, lässt er offen und sagt trocken: "Also ich habe jetzt in meinem Leben bisher noch keine Känguru-Penisse gegessen oder irgendwelche Hoden. Ich lasse es auf mich zukommen. Augen zu und durch."

Er wolle alles geben und beschreibt seine Teilnahme so: "Ein Abenteuer steht über allem - wer kann von sich behaupten, er hat zwei Wochen unter freiem Himmel geschlafen, in diesem Ambiente, mit den Tieren? Keiner weiß, was einen da erwartet." Seine Strategie für die Zeit im Camp fasst er mit einer "Fußballer-Antwort" zusammen: "Von Spiel zu Spiel denken". Ihm gehe es nicht um möglichst viel Sendezeit oder den Titel des Dschungelkönigs, sondern um die "spannenden Momente".

Quelle: ntv.de, lpe/spot

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