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Nach "Mandalorian"-Rauswurf Gina Carano berichtet von Mobbing am Set

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Sieht sich in der Opferrolle: Gina Carano.

(Foto: imago images/Picturelux)

Mehr als fragwürdige NS-Vergleiche bringen Gina Carano um ihre Rolle in "The Mandalorian". Nun erhebt die Schauspielerin Mobbingvorwürfe gegen die Produktionsfirma. Bei den Dreharbeiten habe sie unter ständiger Beobachtung gestanden. Für Carano kam der Rauswurf deshalb nicht überraschend.

Für Gina Carano geht es in der von Lucasfilm produzierten Serie "The Mandalorian" nicht weiter. Ihre Rolle der Kopfgeldjägerin Cara Dune wurde nach zwei Staffeln - und kontroverse Social-Media-Postings - aus dem Skript gestrichen. Nun äußerte sich die Schauspielerin erstmals vor der Kamera zu den Vorfällen. Im Interview mit Ben Shapiro spricht die Gekündigte von Mobbing.

Nach eigenen Aussagen habe die 38-Jährige "so viel durchgemacht". Und sie sei längst "nicht die Einzige, die jemals von dieser Firma gemobbt wurde". Zwar sei es für Carano durchaus möglich, die eine oder andere Geschichte öffentlich zu machen, "die die Dinge in den Medien umdrehen würden". Da sie jedoch ihre einstigen Kollegen und "Freunde" nicht bloßstellen wolle, werde sie schweigen. "Jeder hat Angst, seinen Job zu verlieren", zitiert das US-Branchenportal "Deadline" aus dem aufgezeichneten TV-Interview vorab.

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Über ihre Erlebnisse am Set berichtet Carano: "Sie waren überall und haben mich wie ein Falke beobachtet." Daher sei sie schon darauf vorbereitet gewesen, entlassen zu werden. "Weil ich gesehen habe, wie das so vielen anderen passiert ist. Ich habe die Blicke in ihren Gesichtern gesehen. Ich habe das Mobbing gesehen, das stattfindet. Und als dies anfing, richteten sie ihre Waffen auf mich, und ich wusste, dass es nur eine Frage der Zeit ist."

Carano hatte unter anderem in einem TikTok-Video das aktuelle politische Klima in den Vereinigten Staaten mit der NS-Zeit verglichen. Dies führte zu ihrem "Mandalorian"-Rauswurf. Lucasfilm distanzierte sich öffentlich von der Schauspielerin und betitelte ihre Ansichten als "abscheulich".

Quelle: ntv.de, mdi/spot