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Weihnachtsmuffel kehrt zurück"Grinch"-Fortsetzung mit Jim Carrey geplant

19.06.2026, 04:07 Uhr
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Jim Carrey landete im Jahr 2000 als Grinch einen Kinohit. (Foto: imago images/Cinema Publishers Collection)

Jim Carrey kehrt womöglich als Grinch zurück: Universal arbeitet an einer Fortsetzung des Weihnachtsklassikers. Weil der 64-jährige Schauspieler die Dreharbeiten zum ersten Teil als Tortur erlebt hat, ist das keine Selbstverständlichkeit.

Jim Carrey wird voraussichtlich erneut als Grinch auf die große Leinwand zurückkehren. Wie das Branchenmagazin "The Hollywood Reporter" berichtet, arbeitet Universal Pictures an einer Fortsetzung des erfolgreichen Weihnachtsfilms. Der 64-jährige Carrey soll sich in entsprechenden Verhandlungen befinden. Auch der Regisseur Ron Howard, der bereits den ersten Teil inszenierte, soll wieder auf dem Regiestuhl Platz nehmen. Das Drehbuch soll von Alec Berg, Jeff Schaffer und David Mandel stammen.

Konkrete Details zur Handlung sind bislang nicht bekannt. Der Vorgängerfilm avancierte zu einem Weihnachtsklassiker. Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine schlecht gelaunte, grüne Kreatur, die versucht, den Bewohnern von Whoville das Weihnachtsfest zu vermiesen. Die Story basiert auf dem Kinderbuchklassiker "Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat" von Dr. Seuss aus dem Jahr 1957.

Die Geschichte wurde erstmals im Jahr 1966 als animiertes TV-Special für den Sender CBS adaptiert. Damals übernahm Boris Karloff sowohl die Rolle des Erzählers als auch die Stimme des Grinch. Mit der Realverfilmung aus dem Jahr 2000 brachte Jim Carrey die Figur schließlich ins Kino.

Carrey wäre beinahe ausgestiegen

Der Film feierte im November desselben Jahres Premiere und hielt sich vier Wochen an der Spitze der US-Kinocharts. Weltweit spielte die Produktion etwas weniger als 350 Millionen US-Dollar ein und war in den Vereinigten Staaten der erfolgreichste Film des Jahres. Zudem erhielt die Verfilmung drei Oscar-Nominierungen und wurde in der Kategorie "Bestes Make-up" ausgezeichnet.

Für seine Rolle als Grinch musste Carrey täglich stundenlang in der Maske sitzen - für den Schauspieler eine enorme Belastung. Anfangs dauerte die Prozedur rund acht Stunden pro Tag. Wie er im vergangenen Jahr dem Magazin "Vulture" schilderte, brachte ihn diese Erfahrung bereits am ersten Drehtag an seine Grenzen: Er habe sogar erwogen, auszusteigen und seine Gage von 20 Millionen Dollar zurückzugeben.

Durchgehalten habe er letztlich mit der Unterstützung eines Spezialisten, der CIA-Agenten im Umgang mit Foltersituationen trainiert, sowie dank verkürzter Maskenzeiten, die später auf etwa drei Stunden täglich reduziert werden konnten.

Quelle: ntv.de, mau/spot

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