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"Gefühl, mich zu übergeben" Hailey Bieber erklärt Twitter-Abschied

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War nicht darauf vorbereitet, so sehr in der Öffentlichkeit zu stehen: Hailey Bieber

(Foto: imago images/Future Image)

Im vergangenen Sommer löscht Hailey Bieber ohne Ankündigung ihren Twitter-Account. Erst jetzt erklärt das Model, was sie dazu bewegt hat: Demnach sei die Plattform "toxisch" - und nur der Gedanke daran, die App zu öffnen, gebe ihr das Gefühl, sich "übergeben zu müssen".

Vor wenigen Tagen erst sorgte Chrissy Teigen für Aufsehen, als sie nach mehr als zehn Jahren ihren Twitter-Account löschte. In mehreren Tweets an ihre etwa 14 Millionen Follower verabschiedete sie sich von dem sozialen Netzwerk und erklärte, dass die Zeit, die sie dort verbringt, ihr nichts Positives mehr gebe.

Mit ähnlichen Worten hat nun auch Hailey Bieber erklärt, weshalb sie der Plattform im vergangenen Sommer ebenfalls den Rücken kehrte. Demnach habe ihre Hochzeit mit Justin Bieber maßgeblich zu diesem Entschluss beigetragen. Sie sei weder auf die plötzliche mediale Aufmerksamkeit noch auf die enorme Verurteilung vorbereitet gewesen, wie sie in einem Youtube-Video verrät.

Eines der größten Probleme sei für sie gewesen, ständig mit anderen Personen verglichen worden zu sein, was ihren Körper, ihr Aussehen und ihren Charakter anbelangt. Obwohl sie keinen Namen nennt, liegt es nahe, dass sie den Vergleich zu Selena Gomez meint, mit der Justin Bieber zuvor über mehrere Jahre eine On-off-Beziehung geführt hatte. Viele seiner Fans hoffen noch immer auf ein Liebes-Comeback zwischen den beiden Sängern und halten sich mit ihrem Wunschdenken in sozialen Medien nicht gerade zurück.

"Sehr toxische Umgebung"

Jeder Besuch auf Twitter habe sich angefühlt, als ob sie in einer "sehr toxischen Umgebung" sei, sagt Hailey Bieber weiter. "Wenn so viele Leute dich immer und immer wieder mit der gleichen Sache verfolgen, macht das etwas mit deinem Verstand, und dann fängst du an, alles infrage zu stellen, denkst 'Gibt es etwas, das ich nicht sehe, das sie sehen?'", so die 24-Jährige. "'Vielleicht haben sie recht?'"

Das Problem sei, dass die Leute "im Internet sagen können, was sie wollen", gibt Bieber zu bedenken. Doch dies gehe dann sofort viral, "weil die Leute alles glauben, was sie in den sozialen Medien sehen." Obwohl sie keinen Twitter-Account mehr habe, mache ihr die Plattform noch immer enorme Angst. "Allein der Gedanke, die App zu öffnen, bereitet mir so große Sorgen, dass ich das Gefühl habe, mich übergeben zu müssen", sagt das Model.

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Ähnlich wie Chrissy Teigen hat sich Hailey Bieber jedoch nicht von allen sozialen Netzwerken verabschiedet. Seit zwei Wochen postet sie regelmäßig Videos auf ihrem Youtube-Kanal. Auch sie ist Instagram treu geblieben. Dort versorgt sie ihre knapp 34 Millionen Follower regelmäßig mit Selfies und kleinen Einblicken in ihr Leben.

Um nicht auch auf dieser App mit Hass konfrontiert zu werden, hat sie die Einstellungen so angepasst, dass sie unter ihren Fotos nur Kommentare von Personen erhalten kann, denen sie selbst auch folgt. Wenn sie nun etwas poste, wisse sie, dass in ihren Kommentaren "nur Menschen sein werden, von denen ich weiß, dass sie nur positiv und nur ermutigend und erhebend sein werden", erklärte sie.

Quelle: ntv.de, lri

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