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Armee-Profis als Bodyguards? Harry und Meghan besorgen sich Schutz

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Vertrauen auf Profis: Harry und Meghan.

(Foto: picture alliance/dpa)

Wer sorgt nach dem Ausstieg von Harry und Meghan aus den royalen Verpflichtungen für die Sicherheit der beiden? In dieser Diskussion geht es seit Wochen hoch her. Nun soll das Paar angeblich selbst Leibwächter gesucht haben. Das Ganze werde "nicht billig", heißt es.

Ehemalige Mitglieder der britischen Spezialeinheit Special Air Service (SAS) sollen Prinz Harry und Herzogin Meghan nach dem Rückzug der beiden aus der vordersten Reihe der britischen Royals angeblich als Leibwächter beschützen. Das will die britische Zeitung "The Sun" in Erfahrung gebracht haben.

Zwei Personenschützer-Firmen stellten demnach Listen für die beiden zusammen, von denen sich Harry und Meghan ihre Kräfte auwählten. Die Leibwächter sollen unter anderem schon für Brad Pitt, Angelina Jolie, Madonna und Nicole Kidman im Einsatz gewesen sein.

Der SAS ist eine im Zweiten Weltkrieg gegründete Spezialeinheit der britischen Armee, die auch dem deutschen Kommando Spezialkräfte (KSK) als Vorbild diente. Zuletzt operierte er etwa im Kampf gegen den IS. Kein Wunder also, dass Prinz Harry seinen ehemaligen Mitgliedern vertraut. Im Ernstfall wäre aber vielleicht auch er selbst nicht so ganz hilflos. Schließlich hat Harry eine Offizierslaufbahn bei den britischen Streitkräften absolviert.

"Viele Tausende Pfund"

Das Ganze sei "nicht billig", soll ein Insider verraten haben. Bis zu umgerechnet 450 Euro könne einer der Leibwächter pro Tag kosten, "was sich schnell summieren wird, wenn sie rund um die Uhr ein Team engagiert haben". Die Rechnung werde sich auf "viele Tausende Pfund" belaufen. Wie viele Leibwächter zu einem Zeitpunkt für die beiden arbeiteten, werde davon abhängig sein, ob sie sich gerade in ihrem neuen Zuhause in Los Angeles, auf Reisen oder in der Öffentlichkeit aufhielten.

Finanziert wird der Personenschutz aus der eigenen Tasche der jungen Royals. Bereits vor einiger Zeit hatte man aus dem Kensington Palast bestätigt, dass Harry und Meghan für ihre Bodyguards selbst aufkommen sollten. Auch an die USA wolle man sich nicht wenden, wie ein Sprecher gerade bestätigte: "Der Herzog und die Herzogin von Sussex haben nicht vor, die US-Regierung um Mittel für ihren Schutz zu bitten. Es wurden privat finanzierte Sicherheitsvorkehrungen getroffen." In britischen Medien heißt es derzeit zudem, Harrys Vater Charles habe sich bereit erklärt, seinen Sohn und dessen Frau noch ein Jahr lang mit Geld aus seinem Privatvermögen zu unterstützen.

Ab 1. April legen Harry und Meghan einen Großteil ihrer royalen Verpflichtungen ab. Bereits am Montagabend posteten die beiden persönliche Abschiedsgrüße auf ihrer Instagram-Seite. Dabei konzentrierten sie sich darauf, ihren bisherigen Followern in Zeiten der Coronavirus-Pandemie Mut und Hoffnung zu machen.

Quelle: ntv.de, vpr/spot