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Ausstieg lieber verschieben? Harry und Meghan wollen längeren "Megxit"

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Harry und Meghan wollen noch nicht final "Bye" sagen.

(Foto: picture alliance/dpa/PA Wire)

Eigentlich müssen Harry und Meghan die Schirmherrschaften, die sie seinerzeit als Royals übernommen haben, Ende März final abgeben. Die zwei möchten ihre Arbeit aber gern fortsetzen und streben nun eine Verlängerung ihres Deals mit dem Königshaus an.

Seit dem "Megxit" am 1. April dieses Jahres vertreten Prinz Harry und Herzogin Meghan die britische Krone nicht mehr offiziell. Doch die Schirmherrschaften und die wohltätige Arbeit, die sie während ihrer Zeit als Senior-Royals übertragen bekommen haben, dürfen sie noch bis zum 31. März des kommenden Jahres weiterführen. Danach soll auch damit endgültig Schluss sein. Ginge es jedoch nach Harry und Meghan, würden sie ihre Arbeit offenbar gern weiterführen - und zwar noch ein ganzes Jahr lang.

Wie das britische Boulevardblatt "The Sun" berichtet, werde es im Januar ein - wahrscheinlich online abgehaltenes - Meeting der britischen Royals geben, in dem Harry und Meghan darum bitten werden, den zuvor geschlossenen Deal um ein Jahr zu verlängern. Weiter soll Harry auch darauf hoffen, dass er seine militärischen Ehrenämter zurückbekommt, die er durch den "Megxit" verloren hat.

Netflix-Deal ist Diskussionsthema

Doch diese Themen scheinen nicht im Mittelpunkt des Meetings zu stehen. Wie die "The Sun" weiter berichtet, soll es bei dem Gespräch hauptsächlich um den Multimillionen-Dollar-Deal gehen, den der 36-jährige Harry und die drei Jahre ältere Meghan mit dem Streamingdienst Netflix geschlossen haben. Demnach will Queen Elizabeth II. sichergehen, dass die "Werte der königlichen Familie" dabei eingehalten werden.

Harry und Meghan sollen unter anderem exklusive Dokumentationen, Spielfilme und Inhalte für das Kinderprogramm von Netflix produzieren. Man wolle sich vor allem darauf konzentrieren, informative Formate zu erschaffen, die auch Hoffnung geben sollen, hieß es in einem Statement des Paares nach Bekanntwerden des Deals mit dem Streamingriesen. Laut anonymer Quellen des Branchenmagazins "Deadline" erhalten die beiden dafür bis zu 150 Millionen US-Dollar, also umgerechnet etwa 122 Millionen Euro.

Quelle: ntv.de, nan/spot