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"Die Reise war schmerzhaft" Harrys und Meghans Abschied fällt schwer

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Stehen seit einem Jahr auf eigenen Füßen: Prinz Harry und Herzogin Meghan.

(Foto: imago images/PA Images)

Seit Prinz Harry und Herzogin Meghan vor einem Jahr ihren Rückzug von ihren royalen Verpflichtungen verkündet haben, ist viel passiert. Doch die Veränderungen sollen dem Paar alles andere als leichtgefallen sein. Mit so manchem Verlust soll Harry auch hadern.

Vor einem Jahr haben Prinz Harry und Herzogin Meghan die Welt - und wohl auch Queen Elizabeth II. - mit ihren Plänen überrascht, sich aus der vordersten Riege der britischen Royals zurückzuziehen. Im März absolvierte das Paar letzte öffentliche Auftritte für die königliche Familie, dann verabschiedeten sich die beiden nach Kalifornien, wo sie mit ihrem einjährigen Sohn Archie nun leben. Die vergangenen Monate sollen für den Herzog und die Herzogin von Sussex allerdings nicht leicht gewesen sein.

Harry und Meghan hätten eine "schmerzhafte Reise" erlebt, behaupten zumindest die Autoren Carolyn Durand und Omid Scobie, die mit "Finding Freedom" ein Buch über die Sussexes veröffentlicht haben. "Der Punkt, an dem sie sich gerade befinden, nachdem sie in etwas mehr als neun Monaten ein Imperium und eine Wohltätigkeitsorganisation aufgebaut haben, zeigt, wie hart sie daran gearbeitet haben, diesen Übergang zum Erfolg zu führen", wird Omid Scobie in "Grazia" zitiert. "Aber es hat viel Arbeit gekostet, dorthin zu kommen. Die Reise war schmerzhaft."

Für die frisch gebackene Mutter Meghan soll es zudem sehr anstrengend gewesen sein, mit dem kleinen Archie mehrmals umzuziehen. Die kleine Familie war von ihrem britischen Anwesen Frogmore Cottage zunächst nach Kanada gezogen, bevor sie in den USA nach einem passenden Haus gesucht haben. Fündig wurden die Sussexes schließlich in Montecito bei Santa Barbara, wo sie sich ein Anwesen gekauft haben, das umgerechnet rund 12,35 Millionen Euro gekostet haben soll.

"Es war einfach viel"

Ein angeblicher Freund der Herzogin wird von Durand zitiert: "Es war einfach viel. Ihr Kindermädchen ist nach Großbritannien zurückgegangen, als sie wegen der Pandemie nach L.A. zogen." Durch die Corona-Einschränkungen fühlten sich Meghan und Harry "ganz allein". Im November enthüllte Meghan zudem, dass sie ihr zweites Kind verloren hatte. In einem in der "New York Times" veröffentlichten Beitrag schrieb sie, dass sie die Fehlgeburt im Juli erlitten habe.

In den vergangenen Wochen hatte es Berichte darüber gegeben, dass Harry und Meghan den Deal über ihr schrittweises Ausscheiden aus ihren royalen Verpflichtungen angeblich um zwölf Monate verlängern wollen, um ihre Schirmherrschaften behalten zu können. Omid erklärte unter Berufung auf anonyme Quellen nun allerdings, dass das Paar keine solchen Pläne habe: "Sie haben wirklich nicht zurückgeschaut." Allerdings soll es für Harry sehr schwer gewesen sein, mit der Abkehr vom Königshaus seine militärischen Ehrenämter verloren zu haben.

Ihre finanzielle Unabhängigkeit vom Palast dürften die Sussexes erreicht haben. Das Paar unterschrieb mehrjährige Netflix- und Spotify-Deals, wobei ihre Podcasts für Spotify ihnen geschätzte 35 bis 75 Millionen Dollar (etwa 28 bis 61 Millionen Euro) einbringen sollen. Der Vertrag mit dem Streamingdienst Netflix soll einen Wert von bis zu 150 Millionen Dollar (etwa 122 Millionen Euro) haben. Zudem engagieren sie sich mit ihrer 2020 ins Leben gerufenen Archewell-Stiftung für wohltätige Zwecke.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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