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"Behinderte Fotze" Hater entschuldigt sich bei Carmen Geiss

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Lässt Gnade vor Recht ergehen: Carmen Geiss.

(Foto: imago/Eibner)

Dass man auch in den sozialen Netzwerken nicht jede Beleidigung und Drohung ausstoßen kann, ist einigen wohl immer noch nicht klar. Da muss erst Carmen Geiss kommen. Nach ihrer Ankündigung, einen jugendlichen Pöbler anzuzeigen, rudert der nun kleinlaut zurück.

Man mag die Form, in der sich Carmen und Robert Geiss nach der Echo-Verleihung an Farid Bang und Kollegah ihrem Unmut Luft gemacht haben, fragwürdig finden. Doch eins hat die Reality-TV-Darstellerin damit erreicht: Zumindest einer der Hater, die die 52-Jährige auf ihrer Facebook-Seite öffentlich an den Pranger gestellt hatte, hat sich nun bei ihr entschuldigt.

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Den Wortlaut seiner Entschuldigung dürfte dem Jugendlichen wohl ein Erziehungsberechtigter diktiert haben. Denn siehe da: Auf einmal ist es dem Jungen möglich, sich in Sätzen mit wenigstens einigermaßen korrekter Rechtschreibung und Grammatik auszudrücken. Doch immerhin - der Wille zählt.

"Es war nicht meine Absicht ..."

In seiner ursprünglichen Facebook-Nachricht an Carmen Geiss hatte der mutmaßliche Rap-Fan die Millionärsgattin noch aufs Übelste beleidigt und bedroht. "Ficke Carmen wie Robert Geiss. Behinderte Fotze, pass auf deinen nächsten Auftritt auf", war da zu lesen. Carmen Geiss griff diesen Kommentar nicht nur inklusive Screenshots von der Äußerung und des Profils des Nutzers in einem Facebook-Post auf. Sie kündigte auch Strafanzeige gegen den jungen Mann an.

Nun veröffentlichte Carmen Geiss jedoch auch die Nachricht, in der der Jugendliche kleinlaut zurückrudert. "Sehr geehrte Frau Geiss, ich möchte mich heute persönlich bei Ihnen entschuldigen für das, was ich gestern auf Ihrer Seite gepostet habe. Es war nicht meine Absicht zu beleidigen", ist da zu lesen. Nun gut, wie man jemanden ohne die Absicht der Beleidigung als "Behinderte Fotze" bezeichnen kann, ist ein Rätsel. Aber sei's drum.

"Habe meiner Mutter alles erzählt"

"Im Nachhinein kann ich mir selbst nicht erklären, warum ich das getan habe. Ich habe meiner Mutter alles erzählt und mit ihr darüber gesprochen. Ich habe verstanden, dass man so was nicht tut und es tut mir leid. Ich hoffe, Sie nehmen meine Entschuldigung an. Meine Mutter hat mir auch erklärt, was dies für meine Zukunft bedeuten kann", gibt sich der Junge weiter reumütig.

Zugleich bittet er Carmen Geiss, die Screenshots von seinem Kommentar und Profil zu löschen. "Denn auch das war sicher nicht okay", meint er. Carmen Geiss ist der Bitte inzwischen nachgekommen - der entsprechende Facebook-Post ist gelöscht. Sie wolle dem einsichtigen Jungen "garantiert keine Steine in den Weg legen", erklärt Carmen Geiss und hofft, "dass es noch einige andere geben wird, die sich ein Beispiel an ihm nehmen". Bislang lassen die jedoch offenbar noch auf sich warten.

Quelle: n-tv.de, vpr

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