Unterhaltung

"Schämt euch bei IOC und FIFA" Heiner Lauterbach platzt der Kragen

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Nimmt kein Blatt vor den Mund: Heiner Lauterbach.

(Foto: picture alliance / SvenSimon)

Wenn er zur Arbeit geht, ist Heiner Lauterbach Schauspieler. Aber privat interessiert er sich auch für Sport. Bis jetzt jedenfalls. Beim Blick auf die Olympischen Spiele in Peking und auf die Fußball-WM in Katar endet seine Begeisterung. Dafür bekommt er viel Zustimmung.

Am Freitag beginnen die Olympischen Winterspiele in Peking. Nach zahlreichen Sportlerinnen und Sportlern sagen nun auch einige Prominente klar und deutlich, was sie von dem Ereignis in dem wegen der Menschenrechtssituation umstrittenen Gastgeberland halten. Einer von ihnen ist Heiner Lauterbach.

"Als bekennender Sportliebhaber und Bewunderer von Spitzensportlern und Spitzensportlerinnen fällt es mir wirklich sehr schwer, aber ich werde sowohl die Olympischen Winterspiele in Peking als auch die Weltmeisterschaft in Katar nicht am Fernsehen verfolgen", bezieht der Schauspieler auf seiner Instagram-Seite Stellung.

Er halte Länder, "die die Menschenrechte mit Füßen treten und Millionen Menschen verschleppen, einsperren, foltern oder unter miserablen Bedingungen für sich arbeiten lassen", für keinen angemessenen Austragungsort der Olympischen Spiele, betont der 68-Jährige. "Schämt euch beim IOC und bei der FIFA. Schämt euch für eure Geldgier und eure Ignoranz. Und eure Kaltherzigkeit", platzt es aus ihm heraus.

"Danke für deine Stimme"

In den Kommentaren findet Lauterbach viel Zuspruch für seine deutlichen Worte. "Danke für deine Stimme. Du sprichst aus, was so viele Menschen denken", heißt es etwa von einer Followerin. Ein anderer User schreibt: "Chapeau für dieses Statement." Schauspielkollegen wie Armin Rohde und Philipp Danne kommentierten Lauterbachs Beitrag mit einem Daumen hoch oder einem applaudierenden Hand-Emoji.

Aufgrund der Menschenrechtssituation in China steht Peking als Austragungsort der Olympischen Winterspiele massiv in der Kritik. So haben etwa die USA, Australien, Kanada und Großbritannien einen diplomatischen Boykott der Winterspiele angekündigt, die bis zum 20. Februar dauern sollen.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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