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Sorge um Britney Ist Spears' Ex-Manager an allem schuld?

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Wie ist es wirklich um den psychischen Gesundheitszustand von Britney Spears bestellt?

(Foto: Rich Fury/Invision/AP)

Britney Spears ist zwar Ende April aus der Psychiatrie entlassen worden, doch ihre Familie ist noch immer in großer Sorge um die Sängerin. Jetzt will ihre Mutter Lynne sogar vor Gericht ziehen, um ihrer Tochter zu helfen.

Britney Spears geht es gerade nicht besonders gut. An diesem Eindruck ändern auch die kürzlich geposteten Aufnahmen einer Yoga-Session der 37-Jährigen nichts. Zwar ist sie aktuell nicht mehr in der Psychiatrie, dennoch sind Fans, Freunde und vor allem die Familie besorgt um die Sängerin.

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Im März hatte sich Spears selbst in die Klinik eingewiesen, weil ihr eine nicht näher benannte Krankheit ihres Vaters Jamie emotionalen Stress bereitet haben soll. Ihre Mutter Lynne erklärte jetzt im Gespräch mit dem US-Promiportal TMZ, es gehe ihrer Tochter immer noch extrem schlecht. Sie verhalte sich auffällig und treffe seit ihrer Entlassung seltsame Entscheidungen. Die 64-Jährige will nun vor Gericht ziehen, um Einsicht in die Krankenakte ihrer Tochter zu erhalten. Die hat eigentlich nur ihr Vater, der seit 2008 Britney Spears' Vormund ist und auch ihr Vermögen verwaltet.

Der Gerichtstermin ist für Freitag angesetzt, doch bemüht sich Lynne Spears laut TMZ wohl um eine frühere Anhörung, weil sie die Angelegenheit für extrem dringlich hält. Wie das Portal außerdem meldet, soll auch Spears Ex-Manager Sam Lutfi schuld an dem schlechten seelischen Zustand seines ehemaligen Schützlings sein. 

"Wir haben nicht mehr 2008"

Lutfi, der Anfang der 2000er-Jahre Britneys Manager war, soll Lynne Spears derzeit mit Textnachrichten bombardieren und "abfällige und bedrohliche Kommentare" in den sozialen Medien posten. Zuletzt schrieb er bei Twitter: "Wir haben nicht mehr 2008. Niemand glaubt mehr all ihre Lügen." Spears möchte nun eine einstweilige Verfügung gegen ihn erwirken.

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Lutfis Anwalt bestreitet die Vorwürfe. Der 44-Jährige habe Lynne Spears vergangene Woche nur eine einzige Nachricht zukommen lassen und ihr angeboten, Britney bei ihren Entscheidungen und Gesprächen bezüglich ihrer Behandlung zur Seite zu stehen. Angeblich hat er ihr 1000 US-Dollar angeboten, um Britneys Vormundschaft übernehmen zu können.

Zudem soll der Ex-Manager gedroht haben, persönliche Gegenstände der Sängerin, die sich seit der Zusammenarbeit angeblich in seinem Besitz befinden, an die Öffentlichkeit zu geben. Die Familie hatte ihm schon damals vorgeworfen, für Spears einen schlechten Weg gewählt zu haben, der 2007 überhaupt erst zu ihrem psychischen Zusammenbruch führte.

Quelle: n-tv.de, nan

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