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Anwesen von Julio Iglesias Ivanka Trump kauft "Milliardärsbunker"

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Leben bald in Florida: Ivanka Trump und Jared Kushner.

(Foto: picture alliance / Michael Kappe)

In New York können Ivanka Trump und Jared Kushner sich nicht mehr blicken lassen. Zu sehr sind die Tochter des abgewählten US-Präsidenten und ihr Mann dort in Ungnade gefallen. Das Paar zieht es deswegen nach Florida - es hat dort ein Anwesen auf einer exklusiven Insel gekauft.

Welche beruflichen Wege Ivanka Trump und Jared Kushner nach dem 19. Januar 2021 einschlagen werden, ist bislang nicht bekannt. Doch zumindest der Ort dafür scheint nun gesetzt: Die Tochter des scheidenden US-Präsidenten und der Immobilienhai haben laut dem Promiportal "Page Six" ein kleines Vermögen für ein Grundstück in Florida ausgegeben.

Dabei handelt es sich um ein mehr als 7000 Quadratmeter großes Gelände mit einer 60 Meter langen Uferpromenade auf Indian Creek Island. Mehr als 30 Millionen Dollar sollen sie für das ehemalige Anwesen des spanischen Sängers Julio Iglesias ausgegeben haben.

Die geschlossene Insel ist nur über eine einzige Brücke zugänglich und hat 41 Grundstücke, die 37 verschiedenen Eigentümern gehören. Die 34 Häuser darauf werden rund um die Uhr von einem Polizeiteam und einer bewaffneten Marineeinheit bewacht. Das Viertel hat den Spitznamen "billionaires bunker" (zu Deutsch: Milliardärsbunker) und gilt als sicherster Ort Floridas. Zu ihren zukünftigen Nachbarn zählt dann etwa der Tycoon Carl Icahn und Model Adriana Lima.

In New York nicht erwünscht

Donald Trumps neues Domizil, sein Golfressort Mar-a-Lago, kann das Paar von dort in nur rund eine Stunde erreichen. Doch allein für den Sport werden sie Ivankas Vater wohl kaum besuchen müssen. Der "Milliardärsbunker" verfügt über einen riesigen Golfparcours und ein Clubhaus. Die Insel ist sogar so exklusiv, dass es Besuchern nicht gestattet ist, aus ihren Autos zu steigen, bevor das Grundstück der Gastgeber erreicht ist.

Dass das Ehepaar nach Trumps Amtszeit nicht versuchen sollte, wieder in New York Fuß zu fassen, hatte sich zuletzt abgezeichnet. In einem Nobelrestaurant wurden sie ausgebuht, in Manhattan wurden "Not Wanted"-Schmähplakate mit Ivanka Trumps Gesicht verteilt.

Auch die "New York Times" sprach sich gegen eine Rückkehr der Familie aus. Ein Kolumnist warf ihnen vor, zu sehr hinter Präsident Trumps von Hass erfüllten Zielen zu stehen. Ivanka Trump und Jared Kushner seien "Mitch McConnell nach einem Makeover, Ted Cruz, nachdem er auf einer Charme-Schule war und Mike Pompeo mit einem strengeren Fitnessprogramm". Dem Paar schlug er vor, stattdessen lieber nach Nordkorea, Saudi-Arabien oder nach Russland zu ziehen.

Quelle: ntv.de, lri