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"Besitze keine Bitcoins" Jan Hofer twittert zurück

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Amüsiert sich über die Diskussion im Netz: Jan Hofer.

(Foto: imago/Horst Galuschka)

Immobilien, Bitcoins, Honorare - über all das schienen sich die "Tagesschau"-Sprecher Jan Hofer und Claus-Erich Boetzkes zu unterhalten. Das Blöde daran: Weil die Mikros nicht stummgeschaltet waren, hörten die Zuschauer alles mit. Jetzt reagiert Hofer via Twittter auf den Fauxpas - mit Humor.

Nach jeder "Tagesschau" gibt es das identische Prozedere: Das Licht im Studio wird gedimmt, die Mikrofone werden ausgeschaltet - und die Sprecher wenden sich einander zu, um miteinander zu plauschen. Was sie dort sagen, bleibt dem Zuschauer verborgen.

*Datenschutz

Nicht so am 19. August: Die Mikrofone nach einer 15-Uhr-Sendung bei "Tagesschau24" blieben an diesem Tag aus Versehen an. So konnte man am Fernseher dem Gespräch zwischen Jan Hofer und Claus-Erich Boetzkes lauschen.

Boetzkes neckte dabei Hofer und fragte ihn, ob er die Achsen an seinem Auto verstärkt habe, damit er seine üppigen Honorare damit transportieren könne. Dieser antwortete offenbar ebenfalls humorig: "Ich mache das heute doch alles in Bitcoins."

"Kollegiale Frotzelei"

Außerdem wusste Hofer zu berichten, dass er eine Neubewertung seiner Immobilien von seiner Bank bekommen habe. Das angebliche Ergebnis: "Teilweise das Dreifache." Sein Kollege fragte ihn daraufhin, weshalb er dann überhaupt noch hier arbeite. Hofer pflichtete ihm bei: "Das weiß ich auch nicht."

In den vergangenen Tagen entbrannte im Netz daraufhin eine Debatte über die Bezüge von Moderatoren im Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen. Jan Hofer nahm dies nun zum Anlass, auf seinem Twitter-Account mit Humor zu reagieren. "Ich kann alle beruhigen: Ich besitze weder Bitcoins noch weiß ich, wo man die herbekommt", schrieb er. Es habe sich lediglich um eine "kollegiale Frotzelei" gehandelt. Er fände es gleichwohl "interessant, wenn sich seriöse Nachrichtenblätter" damit beschäftigten.

Die Gehälter von "Tagesschau"-Sprechern sind im Übrigen weder geheim noch übermäßig üppig. Für die Moderation einer Hauptausgabe bekommt man 259,89 Euro, für kürzere Ausgaben deutlich weniger. Allerdings sind mehrere Einsätze hintereinander pro Tag für die jeweiligen Sprecher möglich.

Quelle: n-tv.de, vpr/spot

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