Unterhaltung

Dschungelcamp war HerausforderungJan Köppen spricht über mentale Belastung

24.02.2026, 10:39 Uhr
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Jan Köppen wenige Wochen vor dem Start von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" (Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress)

Nach massivem Gegenwind zur 19. Dschungelcamp-Staffel von RTL äußert sich jetzt Moderator Jan Köppen zu den Ereignissen. In den sozialen Medien spricht der 42-Jährige über die mentale und körperliche Belastung der vergangenen Wochen.

Nach einer der umstrittensten Staffeln in der Geschichte von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" zieht Moderator Jan Köppen einen Schlussstrich unter die vergangenen vier Wochen. Seit 2023 moderiert der 42-Jährige als Nachfolger von Daniel Hartwich die Show an der Seite von Sonja Zietlow und hat all das, was in diesem Jahr passierte, so wohl auch nicht kommen sehen. Nachdem er sich im Anschluss eine Weile aus den sozialen Medien zurückgezogen hatte, meldete er sich nun mit einer inzwischen gelöschten Story bei Instagram bei seinen Followerinnen und Followern zurück. Die digitale Auszeit erklärte er darin als Folge des harten Arbeitsrhythmus in Australien und der heftigen Welle der Kritik auf sämtlichen Kanälen.

Vor allem der Sieg von Gil Ofarim, dessen Einzug bereits im Vorfeld für Diskussionen gesorgt hatte, rief Kritiker auf den Plan, die auch vor Köppen und seiner Rolle bei der Show nicht haltmachten. Es sei "unfassbar viel mehr von außen" als sonst auch auf die Moderatoren eingeprasselt, so Köppen. Sein eigener Social-Media-Kanal habe sich nicht mehr wie ein Ort angefühlt, an dem er sich wohlfühle. Während er für sachliche Kritik offen sei, habe er das "Rumgebrülle" im Netz nicht mehr ertragen. Die diesjährige Staffel sei körperlich und mental eine enorme Herausforderung gewesen, was auch an der Zeitverschiebung von neun Stunden und dem Pensum von 17 Tagen Dauerbetrieb gelegen habe.

Allerdings haben sich weder der Zeitunterschied noch das Arbeitspensum im Vergleich zu den vergangenen Jahre groß verändert. Die Umstände waren in diesem Jahr aber wohl doch noch einmal besonders.

Ärger über sich selbst

Schon in der Sendung "Das Nachspiel" (hier auf RTL+ im Stream), die am vergangenen Sonntagabend bei RTL ausgestrahlt wurde, zeigte sich Jan Köppen überraschend selbstkritisch. Er räumte ein, dass er sich darüber ärgere, bestimmte Aussagen von Ofarim im Camp nicht unmittelbar richtiggestellt zu haben. So korrigierte er im Nachhinein Details zu juristischen Begrifflichkeiten, die der Dschungelkönig - bewusst oder unbewusst - falsch verwendet hatte. Diese verspätete Korrektur und seine Beharrlichkeit an jenem Abend lösten erneut recht unterschiedliche Reaktionen beim Publikum daheim aus: Während viele Köppens Hartnäckigkeit lobten und von "besser spät als nie" schrieben, warfen ihm vor allem die Fans von Gil Ofarim Mobbing gegenüber dem Sänger vor und forderten sogar seinen Rücktritt als Moderator.

Trotz des bitteren Beigeschmacks zieht Jan Köppen in seinem Video aber ein differenziertes Fazit über die Zeit im australischen Dschnungel. Er beschreibt die Staffel als "angespannt spannend", betont aber auch ihren Unterhaltungswert. Während die 32-jährige Zweitplatzierte Samira Yavuz dankbar auf die Zeit zurückblickt, der Drittplatzierte Hubert Fella seinen Gewichtsverlust feiert und die meisten Camp-Bewohnerinnen und -Bewohner finden, sie seien über sich hinausgewachsen, möchte Köppen einfach nur wieder im Alltag ankommen. Er plane, künftig wieder mehr Inhalte zu teilen, die nichts mit den Erlebnissen in Australien zu tun haben, um die schwierige Phase hinter sich zu lassen.

Quelle: ntv.de, nan

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