Unterhaltung

Let's Dance - Show 8 Janin Ullmann leuchtet auf der Tanzfläche

Bastian Bielendorfer glänzt im Rúrik-Gíslason-Gedächtnisoutfit, Janin Ullmann liefert erneut phänomenal ab und Mike Singer hat acht Kilo abgenommen. Show 8 eröffnet auch die jährliche Discofox-Saison: eins zwei tipp, eins zwei tipp ...

"Let's Dance" meldet sich aus der Osterpause zurück. "Wir sind in Woche Acht", sagt Christina Luft, "das ist kein Zuckerschlecken mehr". In der Tat hat die Profitänzerin ihren Schützling Mike Singer beim Training hart rangenommen. Der 22-Jährige, in den Albumcharts übrigens aktuell auf Platz 1 und dank schweißtreibender Tanzstunden acht Kilo leichter, zeigt an diesem Abend einen wunderbaren Tango.

Hier und da sieht man bei dem "Goldjungen" zwar ein paar Unsicherheiten, aber wenn selbst der Chefjuror "die schöne Aggressivität lobt", ist das doch ein Urteil, das den Muskelkater und Christinas Peitsche gelohnt hat, möchte man meinen. Aber wir können hier abkürzen. Trotz guter Punktzahl und solider Leistung hat es sich für den sympathischen Sänger am Ende dieser Show leider ausgetanzt.

Wo wir gerade beim Abkürzen sind: Manchmal glaubt man, ein paar Folgen in die Zukunft spulen zu können, so sicher ist man sich, dass Janin Ullmann und Zsolt Sándor Cseke in diesem Jahr den Siegespokal holen werden. Die quirlige Moderatorin tanzt jeden Tanz mit einer solchen Leidenschaft und Hingabe. Dabei transportiert sie stets pure Energie, oder um es mit Llambis Worten zu sagen: "Du hast geleuchtet." Erneut streicht das Paar die volle Punktzahl ein - dieses Mal mit einem Quickstepp. Da ist so viel Leichtigkeit, so viel Lebensfreude, wenn die 40-Jährige loslegt, dass man wieder genau weiß, wofür man diese Sendung schaut.

Tanzen ist mehr als akrobatische Hebefiguren

Tanzen nämlich bedeutet nicht, die besten Choreografien und schwierigsten Hebefiguren zu präsentieren, wie man es von René Casselly und Kathrin Menzinger nun zum wiederholten Male gesehen hat. Es muss nicht alles immer höher, weiter, schneller oder mehr sein. Ganz oft liegt das große Glück, die große Freude in den kleinen Dingen und "einfachen Schritten".

Deswegen schlägt das Herz vieler Zuschauer vermutlich auch um Längen höher, wenn der tapsige Bastian Bielendorfer zwar mit seinem Paso Doble eine "schwache Fußarbeit" präsentiert, aber seine Armbewegungen so graziös sind, dass man das Gefühl hat, der äußerst schlagfertige Komiker möchte nicht nur das Publikum, sondern die ganze Welt umarmen. Und natürlich gibt’s auch Pluspunkte für das sensationelle Rúrik-Gíslason-Gedächtnisoutfit und die mondänen Gesten.

Ja, man sieht in der Salsa von Casselly und Menzinger tolle "kubanische Vibes", aber der Mann ist Zirkusartist und es ist kein Wunder, dass er ein Rad nach dem nächsten schlagen kann. Man hat den Eindruck, die beiden wollen einfach "zu viel" und manchmal, so Llambi, ist dieses "viel eben ein My zu viel". Viel berührender ist es doch, wenn einer, von dem man denkt: 'Der hält dieses harte Pensum keine drei Shows durch', in Show 8 immer noch da ist!

Obenrum top, untenrum "manchmal etwas Chaos"

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Dann lieber jede Woche eine solide Leistung abliefern wie Amira Pocher und Sarah Mangione. Beide Ladys haben ihre Momente, aber auch ihre Schwächen. Und es ist spannend, dabei zuzuschauen, wie sie an sich arbeiten, auch wenn sie nicht immer im Takt sind oder "untenrum manchmal etwas Chaos" herrscht.

Kleine "Vertanzer" hat des Öfteren auch er: Mathias Mester. Nun dürfen wir aber nicht vergessen, dass der Athlet in Anbetracht dessen, dass ein Slowfox wirklich kein einfacher Tanz ist, eine "schöne Show" abliefert und für eine tolle Atmosphäre auf dem Parkett sorgt. Zudem schlägt in ihm wahrlich ein Kämpferherz, was er spätestens in Show 8 auch dem letzten Zweifler beweist. RTL eröffnet nämlich an diesem Abend die jährliche Discofox-Saison. Und "Let's Dance" lässt sich nicht lumpen und feiert den Auftakt gleich mal mit einem sieben Minuten langen Marathon. Die Paare gelangen sehr schnell an ihre Grenzen.

Eines nach dem anderen muss die Tanzfläche verlassen, bis am Ende Mester und seine Tanzpartnerin Renata Lusin das Parkett für sich allein haben. Man wird das Gefühl nicht los, die beiden könnten noch bis zum nächsten Morgen durchtanzen. Und genau so muss es sein! Dass man sich wünscht, die Musik möge einfach immer weiter spielen.

Quelle: ntv.de

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