Unterhaltung

"Großer Haufen Scheiße" Jason Momoa lästert über alten Film

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Momoa als Rache übender Hüne in "Conan".

(Foto: imago images/Everett Collection)

Auf seine Rolle als Khal Drogo in "Game of Thrones" kann Jason Momoa genauso stolz sein wie auf seine Darbietung als "Aquaman". Doch für einen anderen Streifen schämt sich der Hawaiianer sehr. Dabei war er mit ihm in die Fußstapfen von Arnold Schwarzenegger getreten.

Mit Serien wie "Baywatch", "Game of Thrones" und Filmen wie "Aquaman" und "Dune" hat Jason Momoa Geschichte geschrieben. Doch nicht auf alle Produktionen, in denen er mitgewirkt hat, ist der 43-jährige Schauspieler auch stolz. Im Interview mit dem britischen Magazin "GQ" äußert der Hawaiianer nun scharfe Kritik an seiner Wiederbelebung der Filmfigur "Conan, der Barbar", mit der einst niemand Geringerem als Arnold Schwarzenegger 1982 der Durchbruch gelungen war.

"Ich war an vielen Dingen beteiligt, die wirklich scheiße waren, und an Filmen, bei denen es außerhalb meiner Kontrolle lag", so Momoa. "Conan war einer von ihnen. Es ist eine der besten Erfahrungen, die ich gemacht habe, und es wurde übernommen und in einen großen Haufen Scheiße verwandelt."

"Conan" sollte 2011 ursprünglich von Warner Bros. produziert werden, bevor Lionsgate die Rechte des Films kaufte und das Ruder übernahm. Als Regisseur wurde der deutsche "Freitag, der 13."-Macher Marcus Nispel eingestellt. Sowohl bei Kritikern als auch an den Kinokassen floppte der Low-Fantasy-Streifen total: Bei einem Budget von 90 Millionen US-Dollar spielte er weltweit lediglich 48 Millionen Dollar ein. Auf renommierten Bewertungsportalen wie Rotten Tomatoes erhielt er eine Positiv-Bewertung von lediglich 25 Prozent, auf der Seite Metacritic einen Score von 36 (von möglichen 100).

"Ich bin ein Pfau auf höchstem Niveau"

Zu seinem Glück erlitt Jason Momoas Karriere keinen Schaden durch den Flop. Schon kurz darauf ergatterte er die Rolle des Dothraki-Kriegsherrn Khal Drogo in der HBO-Hitserie "Game of Thrones", in der er über zehn Folgen zu sehen war. Obwohl sein Charakter am Ende der ersten Staffel getötet wurde und er nach eigenen Angaben zu dieser Zeit "völlig verschuldet" gewesen sei und "gehungert" habe, brachte die Rolle Momoa viele weitere lukrative Aufträge ein. Mittlerweile soll er ein Vermögen von rund 15 Millionen Dollar besitzen.

Er sei jedoch bereit, die brutalen und hypermaskulinen Filmrollen, für die er stets gecastet werde, hinter sich zu lassen, zitiert "GQ" den Schauspieler weiter. "Es war schwer, weil die Leute immer denken, ich sei nur dieser Typ, der (Macho-Charaktere) spielt", sagt Momoa. "Aber ich möchte bewegt werden, ich möchte etwas Neues. Die Dinge ändern sich und selbst die Bösewicht-Rollen, die ich jetzt spiele, sind exzentrisch." Damit spielt er vermutlich auf seine Rolle im zehnten Teil der "Fast and Furious"-Reihe an, in der er einen Bösewicht mit lila und rosa lackierten Zehennägeln und einem lavendelfarbenen Auto spielt. "Ich bin ein Pfau auf höchstem Niveau und habe die Zeit meines Lebens", lacht Momoa.

Quelle: ntv.de, lpe

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