Unterhaltung

"Alles war eine Lüge" Jon Peters zürnt gegen Ex Pamela Anderson

imago91494029h.jpg

Ihre fünfte Ehe endet im Rosenkrieg: Pamela Anderson.

(Foto: imago images/Italy Photo Press)

Diese Ehe währte wirklich nicht lange. Ganze zwölf Tage, um genau zu sein. Umso drastischer scheint nun der Rosenkrieg zwischen Pamela Anderson und Jon Peters zu toben. Jetzt packt der Produzent gegen die Schauspielerin aus und wirft ihr unter anderem vor, ihn finanziell ausgenommen zu haben.

Nach dem überraschenden Jawort und der ebenso überraschenden Trennung nach zwölf Tagen folgt bei Ex-"Baywatch"-Nixe Pamela Anderson und Filmproduzent Jon Peters nun offenbar der hollywoodreife Rosenkrieg. In einer E-Mail an das US-Promiportal "Page Six" bezieht Peters Stellung zu den Gerüchten, die seit dem Scheitern der Blitz-Ehe im Umlauf sind.

imago76055447h (1).jpg

Von Anderson gelinkt? Jon Peters (auf dem "Walk of Fame" in Hollywood 2007).

(Foto: imago/ZUMA Press)

"Alles, was sie euch erzählt haben, war eine Lüge", dreht der 74-Jährige darin auf. So entspreche es bereits nicht der Wahrheit, dass er um Andersons Hand angehalten habe. Vielmehr habe die ehemalige "Baywatch"-Schauspielerin ihm den Antrag gemacht - in einer SMS.

Diese doch recht ungewöhnliche Art, einen Heiratswunsch vorzutragen, habe ihn jedoch nicht gestört, macht Peters deutlich. Im Gegenteil: "Es versteht sich von selbst, dass es für mich wie ein wahr gewordener Traum war, als sie mir textete, dass sie mich heiraten will", so der Produzent. Und das, "obwohl ich bereits mit einer anderen verlobt war, die gerade einziehen wollte".

200.000 Dollar Schulden beglichen?

Peters und Anderson kannten sich schon seit den 80er-Jahren. Damals sollen sie sich in der Villa von "Playboy"-Gründer Hugh Hefner über den Weg gelaufen und anschließend sogar eine Zeit lang miteinander liiert gewesen sein. Doch danach herrschte erst einmal über viele Jahre, in denen Anderson ihre ersten vier Ehen einging, Liebes-Funkstille zwischen den beiden.  

*Datenschutz

Als "Pam" ihm nun einen Antrag gemacht habe, habe er für sie "alles stehen und liegen lassen", erklärt Peters in seiner Mail an "Page Six". Er habe die 52-Jährige mit offenen Armen in seinem Leben empfangen und ihr sogar eine komplett neue Garderobe spendiert. Doch nicht nur das: Auch ihre kompletten Schulden, die sich auf nahezu 200.000 Dollar (rund 182.000 Euro) belaufen hätten, habe er beglichen. "Ich habe es bezahlt und das ist der Dank dafür. Alter schützt vor Torheit nicht", resümiert Peters.

Auch die bisher kursierende Version vom Ende der Blitz-Ehe will Peters nicht stehen lassen. Demnach empfand Anderson den Produzenten als "zu kontrollierend" und habe rasch festgestellt, dass die Ehe ein Fehler gewesen sei. Peters jedoch erklärt nun, die rasche Trennung sei nicht etwa von der Schauspielerin ausgegangen, sondern von ihm selbst. Und das ebenfalls per SMS.

Erfunden und lächerlich?

Ihm liege die entsprechende Textnachricht vor, schreibt das Portal "Page Six" und zitiert daraus. Demnach schrieb Peters an seine frischgebackene Gattin, dass ihm "diese ganze Ehesache" nun doch Angst mache. Ihm sei klar geworden, dass er in seinem Alter "ein einfaches ruhiges Leben und keine internationale Liebesaffäre" brauche. Auch wolle er nicht ständig nach Kanada pendeln, dem Heimatland von Anderson.

Gleichwohl wolle er weiterhin, dass Anderson in seinem neuen Film "Private Dancer" mitspiele. "Ich kann dich lieben, indem ich dir eine neue Karriere ermögliche", so Peters, der in der Vergangenheit unter anderem die Filme "Batman" (1989) und "Superman Returns" (2006) produziert hat.

Ein Sprecher von Pamela Anderson wies die Äußerungen des Produzenten inzwischen barsch zurück: "Diese Behauptungen sind nicht nur vollständig erfunden, sie sind lächerlich." Anderson werde keinen weiteren Kommentar dazu abgeben und wünsche "Mr. Peters" alles Gute.

Wer mit welcher Aussage komplett recht oder unrecht hat, wird sich wohl nur schwer klären lassen. Fest steht allerdings: Sollte es stimmen, dass Peters derart finanziell für Anderson in die Bresche gesprungen ist, hätte sich für die Schauspielerin die Zwölf-Tage-Ehe sicher gelohnt. Womöglich ist ja einer der jüngsten Instagram-Posts von Anderson als indirekter Kommentar zu der ganzen Posse zu werten. Zu einem Foto, das sie unbekleidet im Bett zeigt, schrieb sie: "Ich bin keine einfache Frau ... ."

Quelle: ntv.de, vpr/spot