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"Niemand muss sich sorgen" Jürgen Klopp trauert im Stillen

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Will sich in der Öffentlichkeit auf Fußball konzentrieren: Jürgen Klopp.

(Foto: picture alliance/dpa/CSM via ZUMA Wire)

FC-Liverpool-Trainer Jürgen Klopp muss einen doppelten Schicksalsschlag verkraften. Er trauert nicht nur um seine verstorbene Mutter. Die Corona-Pandemie macht es auch unmöglich, dass er zum Begräbnis reist. Doch der Coach würde das am liebsten gar nicht thematisieren.

Jürgen Klopp hat den Gerüchten über eine mögliche Berufspause als Trainer nach dem Tod seiner Mutter eine Absage erteilt. Auf einer Pressekonferenz sagte der Fußballcoach, private Angelegenheiten seien momentan das Letzte, worüber er sprechen wolle.

"Ja, privat hatten wir eine schwierige Zeit. Aber das war nicht nur die letzten Wochen so, sondern schon länger. Wir sind das immer zu hundert Prozent als Familie angegangen", so der 53-Jährige.

Das Erlebte beeinflusse seinen Job nicht, untermauerte der Trainer des FC Liverpool. "Ich kann das abschalten, ich trage diese Dinge nicht mit mir herum", erklärte Klopp. Er könne Arbeit und Privates trennen. "Ich sehe vielleicht nicht so aus, weil das Wetter nicht gut ist und der Bart immer grauer wird", sagte Klopp mit ironischem Unterton. Und auch schlafen würde er momentan nicht viel. "Das stimmt alles, aber ich bin voller Energie", versicherte er.

"Sie hat mir alles bedeutet"

Für die Unterstützung, die ihn auf unterschiedlichen Kanälen erreiche, wolle er sich zugleich bedanken, so Klopp. Allerdings lese er all die Kommentare gar nicht. Die Verfasser der Nachrichten könnten sich "um andere Dinge Gedanken machen, weil sich um mich niemand Sorgen machen muss".

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Die Nachricht, dass Klopps Mutter Elisabeth im Alter von 81 Jahren gestorben ist, machte vergangene Woche die Runde. Der "Schwarzwälder Bote" zitierte den Trainer dazu unter anderem mit den Worten: "Sie hat mir alles bedeutet. Sie war eine richtige Mama im besten Sinne des Wortes."

Zugleich wurde bekannt, dass der in England lebende Coach nicht zum Begräbnis seiner Mutter nach Deutschland kommen kann. Die Reisebeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie machen dies unmöglich.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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