Dank ungewöhnlicher Behandlung"Jurassic Park"-Star Sam Neill ist krebsfrei

Nach Jahren im Kampf gegen den Krebs gibt Sam Neill Entwarnung: In seinem Körper sind aktuell keine Krebszellen mehr nachweisbar. Der Schauspieler spricht von einem "wirklich außergewöhnlichen" Ergebnis -und denkt bereits über ein Comeback vor der Kamera nach.
Für Sam Neill gibt es nach Jahren der Ungewissheit endlich eine gute Nachricht: Der "Jurassic Park"-Star berichtet, dass aktuell keine Krebszellen mehr in seinem Körper nachweisbar sind. Möglich wurde das offenbar durch eine ungewöhnliche Behandlung, die für ihn zur letzten Option wurde.
Vor rund drei Jahren hatte Neill seine Erkrankung öffentlich gemacht. In seiner Autobiografie "Did I Ever Tell You This?" schrieb er über seine Krebsdiagnose - eine Form des Non-Hodgkin-Lymphoms. Gegenüber dem US-Sender "7 News" erklärte er, er lebe "seit etwa fünf Jahren mit einer bestimmten Art von Lymphom". Er habe "eine Chemotherapie gemacht, eine ziemlich schreckliche Angelegenheit, aber sie hat mich am Leben gehalten".
Als die Therapie nicht mehr wirkte
Doch irgendwann sei die klassische Behandlung an ihre Grenzen gestoßen. "Ich war ratlos und es sah so aus, als würde ich mich bald verabschieden, was natürlich nicht gerade ideal war", sagt Neill rückblickend. Die Ärzte entschieden sich schließlich für eine sogenannte CAR-T-Zelltherapie - ein Verfahren, bei dem körpereigene Immunzellen entnommen, im Labor genetisch verändert und anschließend wieder in den Körper zurückgeführt werden, um gezielt Krebszellen zu bekämpfen. Die Methode gilt als aufwendig und wird bislang nur in bestimmten Fällen eingesetzt, etwa bei aggressiven Lymphomen oder einigen Leukämieformen.
Bei Neill scheint die Therapie angeschlagen zu haben. "Ich hatte gerade einen Scan und in meinem Körper ist kein Krebs mehr zu finden. Das ist wirklich außergewöhnlich", berichtet er. So gut, dass der 78-Jährige sogar wieder an die Arbeit denkt: "Es wird Zeit, dass ich wieder einen Film drehe", sagt Neill - ein Satz, der nach allem, was hinter ihm liegt, fast wie ein kleines Versprechen klingt.